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DOSB setzt Zeichen für Sportdeutschland

Die Corona-Pandemie stellt den Vereinssport seit einigen Monaten vor große Herausforderungen. Die Mitglieder leiden darunter, dass sie nicht wissen, wann sie wieder trainieren und spielen dürfen, zudem fehlt vielen von ihnen nun die Bewegung. Aber auch die Vereine an sich müssen aufgrund von sinkender Einnahmen und Mitgliedsaustritten um ihre Existenz bangen.

Um in diesen schwierigen Zeiten ein Zeichen für die vielen starken Menschen aus der Welt des Sports zu setzen, hat der Deutsche Olympische Sportbund nun die Video-Serie “Eine Reise durch Sportdeutschland” ins Leben gerufen.

Hinter den Kulissen des Vereinssports

In der Doku-Reihe begleiten Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel und DOSB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker fünf verschiedene Protagonisten aus der Welt des Sports. Sie wollen zeigen, wie es hinter den Kulissen von Sportdeutschland aussieht.

Laut Alfons Hörmann, dem Präsidenten des DOSB, verfolge das Format das Ziel, die vielfältigen und wichtigen Themen des Sports für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen sowie den Sportlern auf ihrem Weg durch und hoffentlich aus der Krise zur Seite zu stehen.

Die Protagonisten erzählen in dem Format direkt vor Ort, welche Auswirkungen sie jeweils durch die Corona-Pandemie zu spüren bekommen. Im Prolog der Serie bekundet Kristina Vogel ihr Mitgefühl mit den zahlreichen Menschen, deren Herzblut am Vereinsleben hängt: “Ich glaube, dass der Vereinssport für viele vielleicht so die einzige Möglichkeit ist, Menschen zu treffen, sich miteinander zu verbinden und auch Erlebnisse zu teilen. Vielleicht aber auch gute Dinge zu machen - ich denke auch an viele, viele Ehrenamtliche, die sich im Vereinssport engagieren. Man macht das ja aus Leidenschaft und Passion […]. Und diese blöde, blöde Corona-Pandemie, die raubt uns das.”

Falls dich dieses Thema interessiert: Auch Sports Inside begleitet in seinem Format “No Sports!?” verschiedene Protagonisten aus der Welt des Sports. Mehr zur Doku-Reihe erfährst du in unserem Beitrag.

Keine leichte Zeit für Vereinssportler

Die Dokumentation macht deutlich, wie unterschiedlich die Schicksale der verschiedenen Sportler sind. Ermes Erko Kalac, 1. Vorsitzender des Gesundheits- und Kampfsportvereins Lotus Eppertshausen, engagiert sich dort und für den DOSB stark im Bereich “Integration durch Sport”. Doch er und die anderen Mitglieder können derzeit lediglich draußen trainieren, was mit dem Training in der Halle nicht zu vergleichen ist.

Bogenschützin Lisa Unruh, die derzeit für die Olympischen Sommerspiele in Tokio trainiert, hat es im Vergleich dazu gut: Ihr Team darf beinahe komplett ohne Einschränkungen trainieren. Sie bekommt von außerhalb oft Neid von denjenigen zu spüren, die derzeit auf ihr Training verzichten müssen. Jörg Bergner, dessen Verein TV 1848 Erlangen im Jahr 2018 den Vereinswettbewerb Sterne des Sports gewonnen hat, weist darauf hin, dass Großvereine wesentlich besser aufgestellt sind, als es kleineren Vereinen möglich ist.

Doch von der Pandemie unterkriegen lassen möchte sich keiner der Protagonisten. Der ehrenamtliche Helfer Herbert Schacht nimmt als Prüfer Sportabzeichen beim SC Poppenbüttel ab und hat es 2020 trotz Corona geschafft, über 150 Menschen zu motivieren, ihr Abzeichen zu machen. Ebenso mit dabei ist Steffi Nerius, Leiterin des Sportinternats Leverkusen und Trainerin von Para-Leichtathlet Markus Rehm.

Auf dem Weg zum Restart des Sports

Wie es mit den fünf Protagonisten weiter geht, wird sich im Laufe der 12-teiligen Videodokumentation zeigen. Sie ist im Februar gestartet und wird in Zukunft monatlich auf dem YouTube-Kanal des DOSB, sowie auf der Webseite und den Social-Media-Kanälen von Sportdeutschland veröffentlicht. Kristina Vogl verkündete bereits im Voraus: “Ich freue mich sehr auf die vielen spannenden Geschichten, die Sportdeutschland zu erzählen hat.”

Wir verstehen gut, warum Kristina Vogel so mit den einzelnen Protagonisten mitfiebert. Der Vereinssport ist für unsere Gesellschaft unersetzlich, denn er bringt Menschen über Grenzen hinaus zusammen, vermittelt wichtige Werte und fördert neben der Gesundheit auch noch die Persönlichkeitsbildung - insbesondere der jungen Leute. Da auch wir es kaum erwarten können, dass endlich wieder richtig trainiert und gespielt werden kann, wollen wir Vereinen bei diversen Herausforderungen unter die Arme greifen und sie perfekt auf den Restart des Sports vorbereiten. Mehr Infos zu unserem kostenlosen Vereinsticket System gibt es hier.

Aber wieder zurück zur Doku-Serie. Schau doch einfach mal in die erste Folge rein und erfahre mehr über die mitreißenden Geschichten der Protagonisten von “Eine Reise durch Sportdeutschland”:

In der zweiten Episode bekommen wir einen Einblick in den Monat April. Der TV 1848 Erlangen hat eine Auswertung für den Zeitraum von April 2020 bis März 2021 vorgenommen und ist dabei zu einem erschreckenden Ergebnis gekommen: Ein Jahr Lockdown mit nur kurzen Lockerungsphasen hat zu einem Einnahmenverlust von 40% geführt. Doch der Verein hat auch einige spannende Ideen für Lösungen und Projekte. Dem Vorsitzenden Jörg Bergner ist es wichtig, den Mitgliedern zu zeigen, dass der Verein nicht tatenlos herumsitzt, sondern sich etwas für sie einfallen lässt. Welche Pläne der TV hat und wie es dem GKV Lotus Eppertshausen ergeht, erfährst du in der zweiten Folge:

Obwohl die Inzidenzwerte nach und nach deutlich sinken und es langsam aber sicher zu einigen Lockerungen kommt, steht die Sportwelt auch im Mai noch vor einigen Herausforderungen. Die Schülerinnen und Schüler des Sportinternats Leverkusen haben mit dem Home Schooling wohl noch mehr zu kämpfen als Schüler von anderen Schulen. Kristina Vogel hat daher mit der Leiterin des Internats, Steffi Nerius, sowie mit Para-Sportler Markus Rehm darüber gesprochen, wie die jungen Sportlerinnen und Sportler damit umgehen. Zudem hat sie Herbert Schacht begleitet, der als Ehrenamtler bei der SG Hamburg-Nord tätig ist. Schau doch mal in die dritte Folge rein:

Veronika Rücker begleitet Lisa Unruh, Bogenschützin im Team Deutschland, nach München zur Einkleidung für die Olympischen Spiele in Tokio. Aufgrund der Pandemie fand diese nicht wie gewohnt, sondern unter besonderen Bedingungen statt. Wie sich die Athletin bisher auf die Wettkämpfe vorbereiten konnte und was sie sich persönlich von den Spielen erhofft, erfährst du in der vierten Episode der Videodokumentation. Außerdem besucht die Vorstandsvorsitzende des DOSB Jörg Bergner, den 1. Vorsitzenden des TV Erlangen 1848 e. V., um zu erfahren, wie weit der Verein bereits mit dem Projekt des “Sonnensegels” gekommen ist.

Corona, Sportvereine, Ehrenamt, Dokumentation

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