• Niklas Bormann
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Warum das Ehrenamt nicht nur für den Amateursport wichtig ist

Die Ehrenamtler im Amateurfußball leisten für viele Menschen wichtige Arbeit. Denn ohne sie würde es wohl die meisten Vereine gar nicht geben. Aber nicht nur das, auch die restliche Gesellschaft und die Wirtschaft sollten ihnen dankbar sein.

So wichtig sind Ehrenamtler

In Deutschland engagieren sich rund 30 Millionen Menschen für unsere Gesellschaft. 1,6 Millionen Ehrenamtler tun dies für den Amateurfußball. Gerade in den letzten Jahren war es nicht leicht: Es gab eine Pandemie, zwei Lockdowns und viel Ungewissheit darüber, wie und ob es weiter geht. Ungefähr 6 Stunden pro Woche arbeiten Ehrenamtler unbezahlt für ihren Verein und das, obwohl viele einen Vollzeitjob und eine Familie haben. Würden alle diese Menschen gerecht entlohnt werden, würde das ca. 2,18 Milliarden Euro kosten.

Aus diesem Grund möchte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Danke sagen. Wieder einmal, denn die Aktion “Danke ans Ehrenamt” findet zum 22. Mal statt. Um zu verdeutlichen, wie wichtig der deutsche Amateurfußball und die Ehrenamtler, die ihn am Laufen halten, sind, zitieren wir ein paar Zahlen des DFB: 13.9 Milliarden Euro beträgt die Sozialrendite des deutschen Amateurfußballs. Davon fließen 5,7 Milliarden Euro direkt in die Wirtschaft. Enthalten sind zudem 2,61 Milliarden Euro an Leistungen in sozialen Bereichen (Arbeitskraft des Ehrenamtes, geringere Kosten für Straftaten und Delikte und einen Beitrag für Bildung & Beschäftigung) und stolze 5,6 Milliarden Euro an Kosten, die das Gesundheitswesen jährlich dank des Fußballs einspart.

Amateurfußball hat hohen Gesellschaftlichen Wert

Anhand der oben genannten Zahlen sieht man, dass der Amateurfußball nicht nur einen sportlichen, sondern auch einen hohen wirtschaftlichen Stellenwert hat. Aber auch für unsere Gesellschaft ist er sehr wichtig.

Sport und Bewegung hält einen fit und fördert die Gesundheit. Gerade der Fußball ist da eine gute Möglichkeit, denn er stärkt das Herz-Kreislaufsystem, senkt das Risiko für Diabetes Typ2 und Krebs und vermindert die Anfälligkeit für psychische Erkrankungen: Das spart dem Gesundheitswesen 5,6 Milliarden Euro pro Jahr.

Generell tun Mannschaftssportarten dem Menschen gut. Nicht nur die soziale Interaktion mit anderen, sondern auch das “Wir-Gefühl” in einer Mannschaft bereitet vielen Freude. Daneben fördert Mannschaftssport die schulische Leistung, die Produktivität und das Bruttoinlandsprodukt. Das sind 2,61 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Auswirkungen durch Leistungen im sozialen Bereich.

Ehrenamtler aus Leidenschaft

Dass es in Deutschland viele Ehrenamtler gibt, haben wir schon erwähnt. Es stellt sich aber die Frage, warum Menschen ehrenamtlich aktiv sind. Schließlich beansprucht ein Ehrenamt private Zeit und die Bezahlung ist gering bis nicht vorhanden. Einige Gründe, ehrenamtlich aktiv zu sein, lauten: Es macht Menschen Spaß, sich sportlich zu engagieren und vor allem andere zu motivieren, Sport zu machen. Ihr Wissen und ihre Leidenschaft an andere zu geben, treibt sie an.

Aber noch besser erklären können das einige Ehrenamtler des TV Ratingen. Im folgen Video zeigen sie nicht nur, was sie bewegt, sondern auch, wie sie mit der schwierigen Situation der Pandemie klargekommen sind.

Politik schätzt Ehrenamt

Auch die Politik scheint inzwischen anzuerkennen, wie wichtig das Ehrenamt ist. So wurde der Ehrenamtsfreibetrag Anfang 2021 von 720 auf 840 Euro angehoben - erstmals seit 2013. Außerdem wurde die Übungsleiterpauschale von 2400 auf 3000 Euro angehoben.

Auch wir unterstützen die ehrenamtlichen Helfer, um sie in ihren Sportvereinen zu entlasten und ihnen moderne Lösungen an die Hand zu geben, die für Amateursportvereine kostenfrei sind. Gleich informieren.


Ehrenamt, DFB, Amateurfußball

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