“In safe hands”-Gründer Jonas Ermes & Andreas Luthe im Interview
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“In safe hands”-Gründer Jonas Ermes & Andreas Luthe im Interview

Ein aktiver Fußballprofi beim Elfmeterschießen Festival Trier; über den Besuch von Andreas Luthe haben wir uns sehr gefreut. Aber nicht nur aufgrund seiner Prominenz, besonders war der Besuch von ihm und Jonas Ermes aufgrund ihrer Charity: Mit In safe hands e.V. leiten die beiden seit Jahren eine gemeinnützige Organisation, die durch den Sport Werte an Kinder vermittelt und diese in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärkt.

Eine tolle Idee, fanden auch wir, weshalb die Organisation einen Teil der gesammelten Spenden des Festivals erhalten hat. Zwischen den Spielen, bei denen Ermes selbst für das In safe hands-Team im Tor stand (Luthe unterstützte das Team als aktiver Zuschauer), haben wir uns die beiden vor die Kamera geholt, und mit ihnen über das Festival und die Arbeit in ihrer Charity gesprochen.

Vorgestellt: In safe hands e.V.

Doch was macht In safe hands e.V. eigentlich genau? Das primäre Ziel ist, durch Sportangebote mit Kindern zu arbeiten, um ihre Entwicklung zu fördern. Dabei wird der Sport als Tool gesehen, um die Persönlichkeiten zu entwickeln, die Kinder ganzheitlich zu begleiten und Themen wie Vielfalt oder Toleranz spielerisch zu vermitteln.

Aus ihrer Zentrale in Hürth wollen sie somit einen Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen leisten, vor allem zu den Zielen “Gesundheit und Wohlergehen”, “Hochwertige Bildung” und “Weniger Ungleichheiten”.

Besonders im Fokus steht ihr Projekt “Bunter Ball”. Damit begleitet In safe hands Grundschulkinder über die gesamten vier Jahre ihrer Grundschulzeit, und macht jede Woche 90 Minuten (Sport-) Programm. Der Schwerpunkt liegt auf sozialem und emotionalem Lernen, vermittelt durch Spiel- und Sportangebote. Momentan wird das Projekt vor allem in Bochum und Herne angeboten, eine Erweiterung ist allerdings in Planung. Zudem werden Lehrkräfte geschult, um das Programm ortsunabhängig zu übernehmen und durchzuführen.

Die Gründer Jonas Ermes und Andreas Luthe

Die Gründer von In safe hands e.V. kommen beide aus dem Fußball, Ermes als Ex-Profi, Luthe als noch aktiver Zweitligaspieler. 2015 gründeten die beiden die Charity.

Der 30-jährige Jonas Ermes unterschrieb 2011 seinen ersten Profivertrag beim VfL Bochum, zweifelte schon damals aber, ob der Beruf des Profifußballers das Richtige für ihn ist. Nach einigen Verletzungen wechselte er 2014 zu Alemannia Aachen, spielte aber nicht mehr lange im Profifußball und ist heute noch neben dem Job in der Oberliga Westfalen aktiv. Neben dem Fußball studierte er Management und Economics an der Ruhr-Universität Bochum. Den Hauptteil seiner Zeit nimmt heute die Arbeit als Vorsitzender bei In safe hands ein.

Andreas Luthe spielt zurzeit in der 2. Liga beim 1. FC Kaiserslautern. In den vorherigen Jahren war er Bundesligaspieler beim VfL Bochum, FC Augsburg und Union Berlin. Der 35-Jährige studierte neben seiner Fußballkarriere Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie im Bachelor und Wirtschaftspsychologie im Master. Neben der eigenen Charity und dem Fußballberuf ist er aktiv in der Sportpolitik, und sitzt zum Beispiel in der DFL-Taskforce “Zukunft Profifußball”.

In safe hands e.V. beim Elfmeterschießen Festival Trier

Da das eigentliche Team für In safe hands beim Elfmeterschießen Festival Trier krankheitsbedingt leider größtenteils absagen musste, sprangen die Mitglieder der Band Drawn in Fate ein. Die Band spielte auch an beiden Abenden des Festivals, nachdem die Turniere abgeschlossen und die Sieger*innen gekürt waren. Im Volksbank Trier Charity Cup gewann das Team in der Lucky Looser Runde den dritten Platz, nachdem sie das Spiel um Platz 3 mit 4:2 gegen Herres Sekt gewonnen hatten.




Fußball, Interview, Schule, Vereinstalk, Elfmeterschießen Festival Trier

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