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  • Jean-Luc Diehl
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Alles, was du über Biathlon wissen musst

Biathlon zählt hierzulande zu den beliebtesten Sportarten überhaupt und lockt seit Jahren ein Millionenpublikum an die Bildschirme. In diesem Beitrag geben wir dir alle Informationen, die du über die Kombinationssportart aus Skilanglauf und Schießen wissen musst.

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Die Geschichte des Biathlonsports

Der Biathlonsport hat seine Wurzeln in Skandinavien: Dort wurden bereits vor über 5000 Jahren Skier zur Jagd von Wildtieren im Schnee eingesetzt. Die ersten Aufzeichnungen eines tatsächlichen Biathlon-Wettkampfs stammen hingegen aus dem Jahr 1767. Damals traten an der Grenze zwischen Schweden und Norwegen Grenzsoldaten beider Nationen in einer Kombination aus Skilanglauf und Schießen gegeneinander an, die jedoch noch wenig mit dem heutigen Biathlonsport zu tun hatte.

Knapp 100 Jahre später wurde in Norwegen mit dem Gewehr- und Skiklub Trysil der erste Biathlonverein gegründet. Und auch der erste Wettkampf, der mit der heutigen Version des Biathlonsports vergleichbar war, fand in Norwegen statt: 1912 wurde das Forvarsrennet in Oslo ausgetragen.

12 Jahre später schaffte es mit dem “Millitärpatroullienlauf” der erste Vorläufer des Biathlons ins Programm der Olympischen Winterspiele in Charmonix. Dort liefen pro Nation vier Athleten gemeinsam eine Strecke von 30 km. Nach der Hälfte der Distanz mussten drei der vier Athleten auf sogenannte Feldscheiben schießen, die 250m von den Schützen entfernt standen. Aufgrund widriger Wetterbedingungen erreichten bei diesem Wettbewerb nur vier der sechs gestarteten Mannschaften überhaupt das Ziel.

Bis zum Olympia-Debüt des Biathlonsports in seiner heutigen Form dauerte es bis zu den Winterspielen in Squaw Valley 1960. Der damals ausgetragene Wettkampf ähnelte sehr stark dem heutigen Einzelwettkampf. Besonders war in der damaligen Zeit jedoch, dass die insgesamt vier Schießeinlagen auf unterschiedlichen Schießständen ausgetragen wurden. Die Entfernung der Athleten zu den Scheiben verringerte sich zwischen den Schießeinlagen von 200 Meter nach und nach auf 100 Meter. Geschossen wurde damals noch mit großkalibrigen Waffen. Anders als heute lockte der Biathlonsport nahezu keine Zuschauer an, sodass lange umstritten war, ob der Wettbewerb überhaupt Teil der Winterspiele bleiben sollte. Zwei Jahre zuvor wurde im österreichischen Saalfelden die erste Weltmeisterschaft im Biathlon ausgetragen. Ein Video von der Veranstaltung findest du hier:

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Von der Nischen- zur TV-Sportart

Dass Weltmeisterschaften oder olympische Wettkämpfe im Biathlon ohne Zuschauer:innen ausgetragen werden, wirkt aus heutiger Sicht schwer vorstellbar. Diese Entwicklung des öffentlichen Interesses hat vor allem damit zu tun, dass sich die Sportart an sich seitdem massiv verändert hat. Bis ins Jahr 1976 hinein war der Einzelwettkampf die einzige Biathlon-Disziplin. Geschossen wurde auf Papierziele, sodass für potenzielle Zuschauer:innen nicht klar war, ob eine Scheibe getroffen wurde oder nicht. Nachdem man phasenweise auf Ballons oder Glas-Platten schoss, wurde bei den Olympischen Spielen 1980 in Lake Placid erstmals auf die heute bekannten Klappscheiben geschossen. Zeitgleich wurde auch das Schießen mit Großkaliberwaffen durch Schießeinlagen mit Kleinkalibergewehren ersetzt und die Entfernung der Ziele auf 50 m verringert.

Im Winter 1983/1984 wurde der erste Biathlon-Weltcup ausgetragen. Dieser umfasste damals noch nur fünf Austragungsorte. Gelaufen wurde zu dieser Zeit noch in der klassischen Technik, im Laufe der 80-er Jahre fand jedoch die Umstellung auf die heute übliche Skating-Technik statt. In dieser Zeit begann der Biathlonsport bereits an Popularität zu gewinnen. 1993 formierte sich mit der Internationalen Biathlon Union (IBU) schließlich auch ein eigener Dachverband für den Biathlonsport. Zuvor wurde Biathlon knapp 45 Jahre lang vom internationalen Verband für Modernen Fünfkampf organisiert. Wenige Jahre nach der Bildung des eigenen Verbandes, entwickelten sich nach und nach einige der heute beliebtesten Biathlon-Disziplinen: im Winter 1996/97 fand erstmals ein Verfolgungs-Rennen statt, 1999 folgte das erste Rennen im Massenstart. Diese Disziplinen sorgten für einen weiteren Zuschauer-Boom, da sie wesentlich übersichtlicher und leichter zu verfolgen waren, als die Sprint- und Einzelrennen. Hinzu kommt, dass das direkte Duell zwischen den Sportler:innen am Schießstand für zusätzliche Spannung sorgte.

Durch das steigende Interesse der Zuschauer:innen verbesserten sich im Laufe der Jahre auch die Austragungsorte der Biathlon-Wettkämpfe und es entwickelten sich an Orten wie Oberhof, Oslo oder Antholz große Stadien, die zigtausende Zuschauer:innen beherbergen konnten. Beim Weltcup in Nove Mesto kamen 2015 so beispielsweise innerhalb von drei Wettkampftagen über 100.000 Zuschauer:innen zusammen. Bei der WM in Oberhof Anfang des Jahres waren an den neun Wettkampftagen über 150.000 Zuschauer:innen vor Ort. Hinzu kommen Show-Events wie der Biathlon in der Arena auf Schalke, wo jährlich bis zu 46.000 Zuschauer:innen mit den Athlet:innen mitfiebern.

Seit der Jahrtausendwende wurden mit der Mixed-Staffel (2005) und der Single-Mixed-Staffel (2015) zwei neue Disziplinen ins Wettkampfprogramm aufgenommen. Während die Mixed-Staffel mittlerweile auch bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen ausgetragen wird, steht das Olympia-Debüt der Single-Mixed-Staffel bislang noch aus. Seit der WM 2019 in Östersund ist die Single-Mixed-Staffel jedoch Teil der Weltmeisterschaften. Aktuell werden im IBU-Cup mit dem Super Sprint und dem Massenstart 60 zwei weitere Disziplinen getestet. Langfristig sollen auch diese beiden Wettkampf-Formen auf Weltcup-Ebene stattfinden.

Frauen im Biathlonsport

Der erste internationale Biathlonwettkampf für Frauen fand im Jahr 1981 in Jáchymov statt. Drei Jahre später wurden erstmals Biathlon-Weltmeisterschaften für Frauen ausgetragen. Seit 1989 finden die Weltmeisterschaften der Frauen und Männer gemeinsam statt. Bei den Olympischen Spielen in Albertville 1992 – knapp 30 Jahre nach dem Olympia-Debüt der Männer - gab es erstmals auch Olympische Biathlon-Wettbewerbe für Frauen.

Heutzutage besitzen Frauen- und Männer-Wettbewerbe im Biathlon den gleichen Stellenwert. Der internationale Biathlonverband (IBU bzw. “International Biathlon Union”) bietet gleich viele Wettbewerbe für Männer und Frauen an und trägt diese gemeinsam an den gleichen Wettkampforten aus. Zudem werden für beide Geschlechter die gleichen Preisgelder ausgeschüttet. Seit einigen Jahren gibt es darüber hinaus mit der Mixed- und der Single-Mixed-Staffel Wettbewerbe, in denen Athlet:innen beider Geschlechter gemeinsam an den Start gehen.

Einen detaillierten Einblick über die Geschichte der Frauen im Biathlonsport liefert dir dieses Video:

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Regeln & Disziplinen

Beim Biathlon wechseln sich Laufrunden und Schießeinlagen miteinander ab. Gelaufen wird auf Langlauf-Skiern in der sogenannten Skating-Technik. Die zu absolvierende Laufstrecke und die Anzahl an Schießanlagen variiert zwischen den einzelnen Disziplinen.

So funktioniert das Laufen

Die Laufrunden werden beim Biathlon auf Langlauf-Skiern absolviert. Gelaufen werden je nach Wettbewerb Distanzen zwischen 6 und 20 km. Während im Schülerbereich (bis 14 Jahre) die Waffe während der Laufrunden noch am Schießstand bleibt, wird im Erwachsenenbereich grundsätzlich mit dem Gewehr auf dem Rücken gelaufen. Seit den 80er-Jahren wird in der “Skating-Technik” gelaufen, da diese Technik schneller als die zuvor verwendete klassische Technik ist. Die Skating-Technik ist grob mit der Technik beim Inline-Skaten vergleichbar.

Die Skating-Technik lässt sich in vier Teil-Techniken unterteilen, die je nach Gelände, Schneebedingungen und Geschwindigkeit gelaufen werden:

  • Schlittschuhschritt: Beim Schlittschuhschritt wird ausschließlich aus den Beinen gelaufen. Die Stöcke werden nicht eingesetzt. Diese Technik wird beispielsweise in Abfahrten eingesetzt, wo die Athlet:innen mit hohem Tempo unterwegs sind.
  • 2-1 lang: Die Technik 2-1 lang (auch “2-1 mit aktivem Armschwung” oder “Pendelschritt” genannt) wird in geradem oder leicht abfallendem Gelände gelaufen. Dabei erfolgt auf jeden zweiten Beinabstoß ein Stockschub. Die Arme schwingen weit nach hinten durch und der Athlet oder die Athletin gleitet lange auf dem Ski, um das vorhandene Tempo möglichst effizient zu erhalten.
  • 1-1er-Technik: Die 1-1er-Technik ist gerade im Wettkampfbereich mittlerweile die dominierende Lauftechnik. Bei dieser Technik erfolgt auf jeden Beinabstoß ein Stockschub. Sie wird in geradem oder leicht ansteigenden Gelände gelaufen. Top-Athlet:innen können die 1-1er Technik jedoch auch noch an steileren Anstiegen laufen. Um diese Technik laufen zu können, ist eine sehr gute Balance auf dem Ski notwendig, da der Athlet bzw. die Athletin nur so genug Zeit hat, um den Stockeinsatz entsprechend zu koordinieren.
  • 2-1 kurz: Wie beim 2-1 lang folgt auch beim 2-1 kurz auf jeden zweiten Beinabstoß ein Stockschub. Wie der Name jedoch schon vermuten lässt, ist die Gleitphase auf dem Ski hier wesentlich kürzer. Die Technik 2-1 kurz wird daher vor allem in ansteigendem Gelände oder bei sehr langsamem Tempo gelaufen. Top-Athlet:innen springen bei dieser Technik teilweise auch, um den Impuls beim Beinabstoß zu vergrößern. Dies ist zwar sehr kraftraubend und erfordert ein hohes Maß an Explosivität, ist dafür jedoch auch schneller als der normale 2-1 kurz und eignet sich vor allem für kurze schnelle Antritte.

So funktioniert das Schießen

Geschossen wird beim Biathlon auf fünf kreisrunde schwarze Ziele, die 50 m von den Schütz:innen entfernt sind. Die Größe der Trefferfläche variiert je nach Art des Anschlags. Während die Ziele beim Liegendschießen ein Durchmesser von 4,5 cm haben, beträgt der Durchmesser der Ziele beim Stehendschießen 11,5 cm. Wird diese Trefferfläche durch das Projektil getroffen, klappt eine weiße Scheibe vor das Ziel und signalisiert einen Treffer.

Unterschieden wird beim Biathlon nur zwischen Treffer (Scheibe klappt um und wird weiß) und Fehler (Scheibe klappt nicht um und bleibt schwarz). Um die fünf Ziele zu treffen haben die Biathlet:innen in den Einzelwettkämpfen fünf Schüsse zur Verfügung, die aus einem Magazin geschossen werden. Bei den Staffeln haben die Sportler:innen hingegen noch zusätzlich drei Nachlader zur Verfügung. Für jede Scheibe, die am Ende der Schießeinlage noch steht, erhält der Biathlet bzw. die Biathletin entweder eine Zeitstrafe oder muss eine zusätzliche Strafrunde laufen.

Übrigens:

Über das Training als Biathlet haben wir im vergangenen Sommer mit dem deutschen Biathleten Simon Kaiser gesprochen. Der 25-jährige, der im Winter 2023/24 seinen ersten IBU-Cup-Sieg erzielen konnte und in diesem Winter erstmals im Weltcup an den Start ging, berichtet dort außerdem unter anderem von seinem Weg in die Nationalmannschaft. Hier kannst du dir das vollständige Video-Interview anschauen:

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Disziplinen

Beim Biathlon gibt es sowohl Wettkämpfe, in denen die Sportler:innen einzeln an den Start gehen (Sprint, Einzel, Verfolgung, Massenstart, Massenstart 60, Super Sprint) als auch Wettkämpfe, bei denen mehrere Sportler:innen als Staffel laufen (Staffel, Single-Mixed-Staffel).

Die Wettkämpfe müssen beim Biathlon so gestaltet werden, dass es am Schießstand nicht zu Engpässen kommt. In den Wettkämpfen, wo die Starterfelder besonders groß sind, starten die Athlet:innen daher zeitversetzt im 30-Sekunden-Takt. Dies ist in den Sprint- und Einzelrennen der Fall. In Wettkämpfen, wo alle Sportler:innen gleichzeitig auf der Strecke sind - beispielsweise in Verfolgung und Massenstart - sind die Teilnehmerfelder hingegen auf 60 bzw. 30 Athlet:innen beschränkt.

Sprint

Beim Sprintwettkampf werden insgesamt drei Laufrunden absolviert. Zwischen den Runden wird einmal liegend und einmal stehend geschossen. Die Runden sind bei den Männern 3,3 km und bei den Frauen 2,5 km lang. Insgesamt werden also bei den Männern 10 km und bei den Frauen 7,5 km gelaufen. Nachlader gibt es keine. Für jede nicht getroffene Scheibe muss eine 150 m lange Strafrunde absolviert werden.

Einzel

Im Einzel müssen insgesamt fünf Laufrunden absolviert werden. Die Runden sind bei den Männern 4 km und bei den Frauen 3 km lang, sodass bei den Männern insgesamt 20 km und bei den Frauen insgesamt 15 km absolviert werden müssen. Zwischen den Runden wird abwechselnd liegend und stehend geschossen (Schießreihenfolge: Liegend – Stehend – Liegend – Stehend). Nachlader gibt es keine. Für jede nicht getroffene Scheibe bekommen die Athlet:innen eine Minute auf ihre Zeit addiert.

Inzwischen wird immer häufiger neben dem "normalen" Einzelwettbewerb auch ein sogenanntes "verkürztes Einzel" durchgeführt. Generell ist dies wie ein oben beschriebener Einzelwettkampf, allerdings sind die Streckenlängen mit 15km bei den Herren und 12,5km bei den Damen kürzer als beim normalen Einzelwettkampf. Angesichts der kürzeren Laufstrecke ist auch die Strafzeit, die pro Schießfehler auf die Zeit addiert wird, etwas geringer. Sie beträgt im verkürzten Einzel statt einer Minute nur 45 Sekunden. Verkürzte Einzelrennen wurden im IBU-Cup bereits mehrfach durchgeführt und haben in dieser Saison auch erstmals ihren Weg in den Weltcup gefunden. In Antholz wurde in dieser Saison erstmals ein verkürztes Einzelrennen im Weltcup gelaufen.

Verfolgung

In der Verfolgung gehen die besten 60 Athlet:innen des vorherigen Wettkampfs (welcher üblicherweise als Sprint ausgetragen wird) an den Start. Die Teilnehmer:innen starten jedoch nicht gleichzeitig, sondern mit den Abständen, in denen sie im vorherigen Rennen ins Ziel gekommen sind. Dementsprechend haben die Sportler:innen, die im vorherigen Rennen schlechter abgeschnitten haben, für dieses Rennen einen zeitlichen Nachteil.

Gelaufen werden fünf Runden, welche bei den Männern 2,5 km und bei den Frauen 2 km lang sind. Dazwischen wird zweimal liegend und zweimal stehend geschossen. Für jede nicht getroffene Scheibe muss eine 150m lange Strafrunde absolviert werden.

Massenstart

Basierend auf der Anzahl an Schießständen auf internationalen Biathlonanlagen gehen im Massenstart üblicherweise 30 Athlet:innen an den Start. Das Teilnehmerfeld setzt sich im Weltcup üblicherweise aus den 25 bestplatzierten Athlet:innen, sowie den fünf punktbesten Athlet:innen aus der entsprechenden Wettkampfwoche zusammen. Wie der Name schon sagt, starten im Massenstart alle 30 Teilnehmer:innen zeitgleich.

Gelaufen werden fünf Runden, welche bei den Männern 3 km und bei den Frauen 2,5 km lang sind. Dazwischen wird zweimal liegend und zweimal stehend geschossen. Für jede nicht getroffene Scheibe muss eine 150 m lange Strafrunde absolviert werden. Nachlader gibt es auch hier keine.

Staffel (Damen/Herren/Mixed)

Bei den Staffelwettbewerben im Biathlon kann jede Nation eine Mannschaft bestehend aus vier Athlet:innen an den Start schicken. Die einzelnen Athlet:innen der Staffel absolvieren dabei drei Laufrunden und schießen zwischen den Runden einmal liegend und einmal stehend. Besonders bei der Staffel ist, dass die Athlet:innen bei den Schießeinlagen drei zusätzliche Nachladepatronen benutzen dürfen. Geschossen wird entweder bis alle Scheiben getroffen oder alle acht Schüsse (fünf Schüsse aus Magazin + drei Nachladepatronen) abgegeben wurden. Für jede Scheibe, die nach den acht Schüssen noch schwarz ist, müssen die Sportler:innen eine 150m lange Strafrunde laufen.

Bei der Staffel der Herren gehen pro Staffel vier männliche Athleten an den Start. Die Laufrunden sind hier 2,5 km lang, sodass jeder Athlet insgesamt 7,5 km absolvieren muss. Bei der Staffel der Damen starten entsprechend vier weibliche Sportlerinnen. Hier wird mit 2 km pro Runde bzw. 6 km insgesamt eine etwas kürzere Strecke gelaufen.

Eine Besonderheit bildet bei der Streckenlänge die Mixed-Staffel. Hier starten in jeder Staffel zwei männliche und zwei weibliche Sportler:innen. Während die Rennen früher immer von den beiden weiblichen Teilnehmerinnen begonnen und von den beiden männlichen Teilnehmern beendet wurden, wird heute von Rennen zu Rennen abgewechselt welches Geschlecht das Rennen beginnt. Seit dieser Saison müssen alle Sportler:innen grundsätzlich 6 km laufen. Zuvor mussten alle Sportler:innen - abhängig davon, ob Männer oder Frauen zu Beginn laufen - entweder 6 (wenn Frauen beginnen) oder 7,5 km (wenn Männer beginnen) absolvieren.

Single-Mixed-Staffel

Eine vergleichsweise neue Variante des Staffel-Rennens ist die Single-Mixed-Staffel. Ihr Debüt gab die Disziplin am 6. Februar 2015 beim Biathlon-Weltcup in Nove Mesto. Bei der Single-Mixed-Staffel laufen ein Mann und eine Frau gemeinsam als Team. Besonders an diesem Wettbewerb ist, dass jedes Mitglied der Staffel zweimal laufen muss. In der Zeit zwischen den Wechseln dürfen die Athlet:innen ihre Ski neu präparieren, das Material darf jedoch nicht getauscht werden.

Die Laufrunden bei der Single-Mixed-Staffel sind mit 1,5 km besonders kurz. Entsprechend sind auch die Strafrunden mit 75m nur halb so lang wie bei den sonstigen Wettbewerben. Von der Länge der Strafrunden abgesehen läuft das Schießen jedoch wie bei einem “normalen” Staffel-Rennen ab. Aufgrund der Nachlader und der kurzen Lauf- und Strafrunde wird bei der Single-Mixed-Staffel oft schneller als in anderen Wettbewerben geschossen, da die Zeit, die für das Schießen benötigt wird, dementsprechend einen größeren Stellenwert hat.

Massenstart 60

Seit der Saison 2018/19 werden im IBU-Cup testweise auch Massenstartrennen mit 60 Teilnehmer:innen ausgetragen. Dabei werden insgesamt sechs anstelle von fünf Laufrunden absolviert. Die Hälfte der Athlet:innen absolviert ihr erstes Schießen nach der ersten Runde, die andere Hälfte beginnt nach der zweiten Runde mit dem Schießen. Diese Aufteilung ist notwendig, da ansonsten zu viele Sportler:innen gleichzeitig zum Schießstand kommen würden.

Ab dem zweiten Schießen fällt diese Trennung dann weg und alle Teilnehmer:innen schießen nach jeder Laufrunde. Der Grund hierfür ist, dass man erwartet, dass sich das Teilnehmerfeld bis dahin weit genug auseinandergezogen hat, dass nicht mehr als 30 Sportler:innen gleichzeitig am Schießstand sind. Ab dem zweiten Schießen ist der Wettkampf sowohl hinsichtlich der Teilnehmerzahl als auch hinsichtlich der Streckenlänge (2 km bei den Frauen, 2,5 km bei den Herren) mit einem Verfolgungsrennen vergleichbar.

Super Sprint

Ebenfalls im IBU-Cup getestet wurde in den vergangenen Jahren der sogenannte Super Sprint. Hierbei handelt es sich um ein besonders kurzes und schnelles Wettkampfformat, welches in eine ähnliche Richtung wie die Single-Mixed-Staffel geht.

Der Super-Sprint besteht aus einem Qualifikations- und einem Finallauf. In der Qualifikation starten die Sportler:innen mit einem Abstand von 15 Sekunden zeitversetzt. Die Runden sind wie bei der Single-Mixed-Staffel nur 1,5 km lang. In der Qualifikation müssen drei Runden gelaufen und einmal liegend, sowie einmal stehend geschossen werden. Für jede nicht getroffene Scheibe muss – wie in der Single-Mixed-Staffel – eine 75m lange Strafrunde absolviert werden. Nachlader gibt es bei diesem Format jedoch keine.

Die 30 zeitschnellsten Athlet:innen der Qualifikation dürfen im Finallauf an den Start gehen. Dieser wird quasi als verkürzter Massenstart mit fünf Laufrunden und vier Schießeinlagen (liegend-liegend-stehend-stehend) ausgetragen. Auch hier sind die Runden 1,5 km und die Strafrunde 75m lang. Es gewinnt der Sportler bzw. die Sportlerin der oder die als Erstes ins Ziel kommt.

Im Sommer 2022 war der Super Sprint bei der Sommerbiathlon-Weltmeisterschaft in Ruhpolding erstmals Teil einer Weltmeisterschaft. Die WM-Titel sicherten sich damals Philipp Horn (Deutschland) und Dorothea Wierer (Italien). Während es damals noch so aussah, als wenn die Disziplin sich bald auch im Weltcup etablieren könnte, wurde der Super Sprint knapp ein Jahr später für diese Saison aus dem Programm des IBU-Cups gestrichen. Dies dürfte für die junge Disziplin wahrscheinlich das vorzeitige Ende bedeuten.

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Neuerungen und Regeländerungen vor der Saison 2024/25

Im Winter 2024/25 werden die Top-Athlet:innen des Weltcups sich in Sprint und Einzelrennen nicht mehr ihre Startgruppe aussuchen dürfen. Stattdessen sollen sie zukünftig immer eine Startnummer zwischen 46 und 75 erhalten. Die Idee dahinter ist, dass so die Rennen länger spannend bleiben sollen, da die Favoriten erst in der Mitte des Rennens ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Zuvor war es so, dass sich die Top15 des Weltcups ihre Startgruppe selbst aussuchen durfte. Da die Bedingungen üblicherweise zu Beginn des Rennens am Schnellsten sind, hatte das zur Folge, dass nahezu alle Favoriten bereits am Anfang des Rennens unterwegs waren und somit im Anschluss das Rennen oft schon so gut wie entschieden war. Diese Regeländerung hatte gerade unter den Top-Athlet:innen für große Kritik gesorgt, da diese einen Nachteil und uninteressantere Wettbewerbe befürchten.

Weniger kontrovers aber ebenfalls neu in der Weltcup-Saison 2024/25 ist, dass es für Top10-Platzierungen zukünftig mehr Weltcup-Punkte geben wird. So wird etwa ein dritter Platz zukünftig mit 65 statt mit bislang 60 Punkten honoriert. Unterhalb der Top 10 erhalten die Ränge 11 bis 40 dafür jeweils einen Punkt weniger. In der folgenden Liste siehst du, wie viele Punkte man für welche Top10-Platzierung erhält.

Platzierung Punkte neu Punkte früher
1 90 90
2 75 75
3 65 60
4 55 50
5 50 45
6 45 40
7 41 36
8 37 34
9 34 32
10 31 31

Ausrüstung: Das benötigen Biathlet:innen

Als Biathlet:in benötigt man neben Skiern und dem Gewehr noch einige weitere Ausrüstungsgegenstände. Gerade im Profibereich werden oft fünfstellige Beiträge für die Ausrüstung ausgegeben. Hier geben wir dir einen Überblick über die Ausrüstung, die im Biathlonsport benötigt wird und die Kosten, die hierfür anfallen.

Ski

Beim Biathlon wird mit Skating-Skiern gelaufen, die je nach Niveau des Sportlers oder der Sportlerin entweder etwas länger oder kürzer als die Körpergröße der jeweiligen Person sind. Die Skier sind ca. 4,5 cm breit und haben keine Stahlkanten. Auf der Gleitfläche an der Unterseite hat jeder Ski einen permanenten Schliff. Die einzelnen Schliffe eignen sich für einzelne Strecken- und Wetterbedingungen. Aus diesem Grund haben die Weltcup-Teams im Biathlon bei Wettkämpfen teilweise hunderte Paar Skier dabei, um für alle Bedingungen das passende Material zu haben. Günstige Langlaufski sind ab knapp 150€ zu haben, die Skier, die auf Wettkampfebene gelaufen werden, sind jedoch deutlich teuerer. Hier liegt der Preis bei ungefähr 500€, kann jedoch auch noch deutlich darüber liegen.

Auch wenn im Wettkampf ausschließlich mit Skating-Skiern gelaufen wird, hat nahezu jede:r Biathlet:in auch Skier, die für die sogenannte Klassische Technik ausgelegt sind. Diese Skier sind ca. 20 cm länger als Skating-Ski und haben eine Abstoßzone, die es dem Sportler/der Sportlerin ermöglicht, sich nach hinten abzustoßen. Da in der klassischen Technik beim Biathlon nur zu Trainings- bzw. Regenerationszwecken gelaufen wird, sind die Ansprüche an das Material bei den Klassik-Skiern wesentlich geringer als bei den Skating-Ski. Dementsprechend kommen die Athlet:innen hier mit zwei bis drei Paar Skiern aus.

Skischuhe

Die Skischuhe beim Biathlon sind die gleichen, die auch beim normalen Skilanglauf (in der Skating-Technik) zum Einsatz kommen. Der Skischuh wird auf Höhe der Zehen über die Bindung mit dem Ski verbunden. Anders als beim Ski Alpin sind die Schuhe nur vorne mit dem Ski verbunden, während die Ferse vom Ski abgehoben werden kann. Die Skating-Schuhe gehen bis über den Knöchel und haben zusätzlich eine Knöchelstütze, die das Fußgelenk des Sportlers/der Sportlerin stabilisiert. Die Sohle des Schuhs ist sehr hart, was für eine bessere Kraftübertragung auf den Ski dient. Die Skischuhe kosten je nach Modell zwischen 100 und 800€.

Zusätzlich zu den Skating-Skischuhen haben die Biathlet:innen auch Klassik-Skischuhe, um im Training auch in der klassischen Technik laufen zu können. Diese haben keine Knöchelstütze und enden bereits auf Höhe des Knöchels, bedecken diesen also nicht vollständig. Klassik-Schuhe bieten mehr Bewegungsfreiheit, sind dafür jedoch auch instabiler als Skating-Schuhe.

Stöcke

Die Stöcke sind beim Skilanglauf bzw. beim Biathlon wesentlich länger als man das beispielsweise aus dem alpinen Bereich kennt. Während im Ski Alpin die Stöcklänge ungefähr 70 % der Körpergröße betragen sollte, sollten die Stöcke beim Biathlon 89% der Körpergröße lang sein. Als Faustregel kann man sich merken, dass die Stöcke ungefähr auf Höhe von Mund oder Nase enden sollten. Langlauf-Stöcke bestehen üblicherweise aus Carbon und sind daher besonders leicht. Ein paar Langlauf-Stöcke kostet je nach Modell zwischen 50 und 400€. Da die Stöcke im Wettkampf hin und wieder brechen können, haben Biathlet:innen üblicherweise mehrere Paar Ersatzstöcke. Für die klassische Technik werden etwas kürzere Stöcke benötigt. Hier beträgt die Stocklänge 84% der Körpergröße.

Wachs

Um ein ideales Gleitverhalten des Skis zu ermöglichen, müssen Langlauf-Skier regelmäßig gewachst werden. Während das Wachsen der Ski im Hobby-Bereich eher dazu dient, entspannter vorwärtszukommen und den Belag auf der Unterseite des Skis zu schützen, ist das Wachsen im Hochleistungs-Bereich absolut essenziell, um mit den anderen Athlet:innen mithalten zu können. Aus diesem Grund geben die großen Biathlon-Nationen jährlich mehrere hunderttausend Euro für das Wachsen der Ski aus. Wenn du wissen möchtest, wie du deine Langlauf-Ski am besten wachst, findest du in diesem Video weitere Informationen:

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Rollski

Damit Biathlet:innen auch das Langlaufen trainieren können, wenn kein Schnee liegt, verwenden sie sogenannte Rollski bzw. Skiroller. Diese sind wesentlich kürzer als normale Skier und haben an der Vorder- und Hinterseite jeweils eine Rolle, um damit auf Asphalt fahren zu können. Die meisten Biathlon-Anlagen sind daher mittlerweile asphaltiert, damit dort nicht nur auf Skiern, sondern auch auf Rollski trainiert werden kann. Auch hier gibt es wieder für die Skating-Technik und die klassische Technik unterschiedliche Skiroller.

Beim Training mit Skirollern können die gleichen Skischuhe und Stöcke verwendet werden, wie beim Training mit Skiern. Allerdings sollte beachtet werden, dass man auf Skirollern ein paar Zentimeter höher steht als auf Skiern, weshalb im Idealfall auf dem Skiroller etwas längere Stöcke verwendet werden als auf Skiern.

Biathlongewehr

Das Gewehr, welches beim Biathlon verwendet wird, ist ein Kleinkalibergewehr im Kaliber 5,6 x 15mm R. Es darf zwischen 3,5 und 7,5 kg schwer sein und beschleunigt die Munition auf maximal 360 m/s (umgerechnet ca. 1300 km/h). Der hölzerne Schaft des Gewehrs ist bei Top-Athlet:innen üblicherweise individuell auf den Sportler oder die Sportlerin angepasst. Im Jugendbereich wird oftmals noch mit größenverstellbaren Schäften gearbeitet. Ein Biathlongewehr kostet ca. 4000€.

Munition

Die Munition muss zwischen 2,55 und 2,75g wiegen. Jede Patrone kostet ungefähr 33 Cent. Professionelle Biathlet:innen geben pro Jahr etwa 11.000 Schuss ab. Entsprechend fallen hier allein knapp 3.600€ pro Jahr für Munition an.

Armriemen

Ein Teil der Biathlon-Ausrüstung, der den TV-Zuschauer:innen oftmals nicht auffällt, ist der Armriemen, den die Biathlet:innen am Oberarm tragen. Er dient zur Stabilisierung der Waffe beim Liegendanschlag und wird nur beim Liegendschießen genutzt. Günstige Armriemen erhält man ab knapp 20€, teurere Modelle kosten etwa 50 bis 60€. Als Synonym zum Wort Armriemen werden teils auch die Worte "Armschlaufe", "Unterstützungsriemen" oder "Schießriemen" verwendet.

Sommerbiathlon, Target Sprint & mehr: Variationen des Biathlonsports

Durch die steigende Popularität des Biathlons, haben sich mit der Zeit auch einige Varianten des Biathlonsports entwickelt. Hier stellen wir dir ein paar von ihnen vor.

Sommerbiathlon

Sommerbiathlon ist wie der Name schon sagt die Sommer-Version des Biathlonsports. Dabei wird abwechselnd gelaufen und geschossen. Während beim Biathlon im Winter die Laufrunden auf Skiern absolviert werden, wird beim Sommerbiathlon entweder auf Rollski oder zu Fuß gelaufen.

Die Länge der Laufrunden ist beim Sommerbiathlon auf Rollski identisch wie im Winter (üblicherweise 2 bis 4 km pro Runde). Beim Sommerbiathlon auf Laufschuhen sind die Runden hingegen mit 800 m bis 1,5 km pro Runde wesentlich kürzer.

Zwischen den einzelnen Runden müssen jeweils fünf Schuss auf Klappscheiben abgegeben werden. Die Schießeinlagen werden liegend oder stehend durchgeführt. Für jede nicht getroffene Scheibe gibt es – je nach Wettkampfform – entweder eine Zeitstrafe oder es muss eine Strafrunde gelaufen werden. Es gewinnt der Sportler/die Sportlerin, der oder die die Laufrunden und die Schießeinlagen am schnellsten absolviert.

Sommerbiathlon-Wettkämpfe auf Rollski werden vom Biathlon-Weltverband IBU ausgerichtet. Sie finden aktuell in erster Linie zu Trainings- und Show-Zwecken in der Vorbereitung auf den anstehenden Winter statt. Angesichts steigender Temperaturen soll der Sommerbiathlon auf Rollski zukünftig jedoch einen höheren Stellenwert erhalten. Die größten Sommerbiathlon-Wettkämpfe sind aktuell die Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften, der City-Biathlon (bisher in Wiesbaden, ab diesem Sommer in Dresden), das Blink-Festival in Norwegen, sowie die Rennen beim Martin Fourcade Nordic Festival in Annecy.

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Der Sommerbiathlon auf Laufschuhen (auch Sommerbiathlon Cross oder Crossbiathlon genannt) wird mittlerweile hingegen nicht mehr vom Biathlon-Weltverband ausgerichtet und läuft stattdessen in Deutschland beispielsweise über den Deutschen Schützenbund. Während es früher auch noch Welt- und Europameisterschaften im Crossbiathlon gab, werden mittlerweile fast nur noch nationale Wettbewerbe ausgetragen. Höhepunkt sind hier jedes Jahr die Deutschen Meisterschaften. Alle Informationen rund um den Sommerbiathlon Cross, sowie aktuelle Wettbewerbe und Ergebnisse findest du auch noch einmal hier.

Auch wir waren in der Vergangenheit bereits beim Sommerbiathlon zu Gast. Hier kannst du dir unseren Bericht zum Sommerbiathlon in Lebach 2023 noch einmal anschauen.

Target Sprint

Beim Target Sprint wird anstatt mit Skiern oder Rollski grundsätzlich zu Fuß gelaufen. Wie beim Sprintwettkampf im Biathlon oder Sommerbiathlon, werden insgesamt drei Laufrunden absolviert und zweimal geschossen. Die Runden sind mit 400m relativ kurz, sodass die Wettkämpfe üblicherweise nur zwischen 4 und 6 Minuten dauern.

Geschossen wird nicht mit Kleinkalibergewehren, sondern mit Luftdruckwaffen. Diese haben deutlich weniger Energie, weshalb die Distanz zu den Scheiben auch nur 10 anstelle von den beim Biathlon üblichen 50 m beträgt. Besonders beim Target Sprint ist, dass so lange auf die fünf Ziele geschossen werden muss, bis alle Scheiben getroffen wurden. Falls nach 15 Schüssen noch nicht alle Ziele getroffen wurden, gibt es für jede nicht gefallene Scheibe eine Strafzeit von 15 Sekunden. Nachgeladen werden alle Schüsse einzeln. Wie das aussieht, siehst du in diesem Video:

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Im Target Sprint gibt es in Deutschland nicht nur eine Deutsche Meisterschaft als nationalen Saisonhöhepunkt, sondern es wird seit zwei Jahren darüber hinaus auch eine deutschlandweite Target Sprint-Trophy ausgetragen, deren Ergebnisse zugleich die Grundlage für die Qualifikation zu internationalen Wettkämpfe bilden. Wir waren in diesem Sommer bei der dritten Station der Target Sprint-Trophy in Steinwenden mit der Kamera vor Ort. Den Bericht mit Bildern von den einzelnen Rennen kannst du dir hier noch einmal anschauen.



Übrigens:

Mehr Informationen zum Target Sprint findest du in diesem Beitrag.

Biathlon-Orientierungslauf

Wie der Name schon vermuten lässt, verbindet der Biathlon-Orientierungslauf die Sportarten Orientierungslauf und Schießen. Das Schießen läuft identisch ab wie im Winter, nur mit dem Unterschied, dass die Waffe zwischen den Schießeinlagen am Schießstand bleibt und nicht mit auf die Strecke genommen wird. Je nach Wettbewerb müssen für jeden Schießfehler entweder Strafrunden einer Länge zwischen 150 und 300 m absolviert werden oder es werden zwei Minuten auf die Laufzeit der jeweiligen Person addiert.

Besonders beim Biathlon-Orientierungslauf ist, dass es keine feste Laufstrecke gibt, sondern lediglich mehrere Kontrollpunkte festgelegt werden, die von den Teilnehmer:innen mit Landkarte und Kompass gefunden werden müssen. Dadurch, dass beim Biathlon-Orientierungslauf der Umgang mit dem Gewehr, die Orientierungsfähigkeit und die körperliche Fitness geschult werden, ist die Sportart (in leicht abgewandelter Form) auch bei Polizei und Militär verbreitet.

Mehr zum Orientierungslauf-Biathlon erfährst du hier.

Weitere Varianten des Biathlonsports

Biathlon bei den Paralympics

Seit den Winterspielen in Innsbruck im Jahr 1988 finden bei den Paralympics auch Biathlon-Wettbewerbe für Menschen mit Behinderung statt. Es wird dabei in drei verschiedene Startklassen unterschieden, die sich durch die Art ihrer Behinderung voneinander unterscheiden:

Sehbehinderung

Beim Biathlon für Menschen mit Sehbehinderung dürfen Personen an den Start gehen, die eine Sehkraft von unter 10% haben. Es zählt dabei die Sehstärke auf dem besseren Auge mit Sehhilfe. Je nach Ausprägung der Behinderung wird in die Kategorien B1, B2 und B3 unterschieden:

  • B1: Zur Kategorie B1 zählen Sportler:innen mit einer Sehstärke von unter 2%. Bei ihnen läuft die Uhr im Wettkampf nur mit 88% der Normalgeschwindigkeit, um den stärkeren Grad der Behinderung auszugleichen. Damit alle Sportler:innen in dieser Kategorie gleiche Bedingungen haben, müssen sie eine abgedunkelte Brille tragen, durch die sie nicht hindurchsehen können.
  • B2: Zur Kategorie B2 zählen Sportler:innen mit einer Sehstärke von 2 bis 5%. Hier läuft die Uhr im Wettkampf mit 99% der Normalgeschwindigkeit.
  • B3: Zur Kategorie B3 zählen Sportler:innen mit einer Sehstärke von 5 bis 10%. Da die Personen in dieser Kategorie die geringste Beeinträchtigung haben, läuft die Uhr bei ihnen in Normalgeschwindigkeit.

Auf der Loipe führt ein Guide die Athlet:innen mit Sehbehinderung über die Runde. Der Guide läuft direkt vor dem Athleten bzw. der Athletin her. Bei Personen mit geringerer Beeinträchtigung reicht teils allein die Sillhouette des Guides aus, um sich auf der Strecke orientieren zu können. Je ausgeprägter jedoch die Sehbeeinträchtigung der Athletin oder des Athleten ist, desto eher muss der Guide über akustische Signale den Streckenverlauf ansagen. Bei besonders anspruchsvollen Abfahrten fährt der/die Sportler:in am Stock des Guides, dabei muss jedoch beachtet werden, dass der Guide währenddessen kein Tempo aufnehmen darf.

Das Schießen läuft beim Biathlon für Menschen mit Sehbehinderung akustisch ab. Dafür haben die Sportler:innen am Schießstand ein Infrarotgewehr, an welches ein Kopfhörer angeschlossen ist. Durch den Kopfhörer hört der Athlet/die Athletin einen Ton, der immer höher wird, je näher der Gewehrlauf an das Zentrum der Zielscheibe gelangt. Basierend auf diesem Ton orientiert sich der Schütze/die Schützin beim Zielen. Wichtig ist neben einer ruhigen Hand beim Zielen vor allem sich die Höhe des Zieltons möglichst genau einzuprägen, sodass der Schuss im richtigen Moment gesetzt werden kann. Geschossen wird ausschließlich liegend auf eine Distanz von 10m.

Schon gewusst?

Im Frühling 2024 haben wir mit der Einzel-Weltmeisterin im Biathlon für Menschen mit Sehbehinderung, Johanna Recktenwald, gesprochen. In dem Interview redet die gebürtige Marpingerin über ihre bisherige Laufbahn, ihre Erfahrungen als erste Saarländerin bei Paralympischen Winterspielen und ihre Zweitkarriere im Radsport.

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Körperliche Beeinträchtigung (Stehend)

In dieser Startklasse gehen alle Personen an den Start, die eine körperliche Beeinträchtigung haben, jedoch noch die Möglichkeit haben ihre Beine so zu nutzen, dass sie im Stehen fahren können. Beeinträchtigungen, die in diese Startklasse zählen, sind unter anderem eine einseitige Beinlängenverkürzung, der Verlust einer unteren Extremität auf Höhe des Kniegelenks (sofern dann mit Prothese gefahren werden kann), der Verlust einer oberen Extremität auf Höhe des Ellenbogengelenks und vieles mehr.

Auch hier wird je nach Art und Ausprägung der Beeinträchtigung in verschiedene Startklassen (LW2 bis LW9) unterschieden. Je nach Startklasse läuft die Uhr unterschiedlich schnell, um die Schwere der Behinderung auszugleichen. Der Langlauf läuft in dieser Startklasse weitestgehend so ab, wie man es auch aus dem Sport für Nichtbehinderte kennt. Einzige Besonderheit ist, dass Personen mit fehlender oberer Extremität oder Kraftverlust in der oberen Extremität teils mit einem Stock oder sogar gänzlich ohne Stöcke laufen.

Geschossen wird mit Luftdruckgewehren auf eine Distanz von 10 m. Wie in den anderen Startklassen auch wird ausschließlich liegend geschossen. Damit die Athlet:innen mit einer Behinderung an den Armen keinen Nachteil beim Zielen haben, dürfen diese beim Schießen eine Art Halterung für das Gewehr benutzen.

Körperliche Beeinträchtigung (Sitzend)

In dieser Startklasse gehen Athlet:innen an den Start, die ihre Beine nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt verwenden können. Aus diesem Grund bewältigen die Sportler:innen in dieser Startklasse die Laufstrecke in einem Sitzschlitten. Da die Athlet:innen sich dementsprechend nur per Stockeinsatz fortbewegen können, werden bei den sitzenden Athlet:innen einfachere Strecken mit weniger steilen Anstiegen gelaufen als bei den anderen beiden Startklassen.

Auch hier erhalten die Sportler:innen je nach Schwere der Behinderung unterschiedliche Zeitgutschriften. Entscheidend ist dabei vor allem, inwiefern die Athlet:innen ihren Oberkörper noch beim Fahren einsetzen können. Das Schießen erfolgt auch hier logischerweise nur liegend und per Luftgewehr auf eine Entfernung von 10 m. Das Gewehr bekommen die Sportler:innen an der Schießmatte von einem Betreuer/einer Betreuerin angereicht.

Von Olympia bis zum Schülercup: Wettkämpfe im Biathlonsport

Im Biathlonsport gibt es verschiedene nationale und internationale Wettkampfserien. Hier stellen wir dir alle Wettkampfserien vor, die hierzulande relevant sind:

Weltmeisterschaften & Olympia

Der Saisonhöhepunkt für die Top-Biathlet:innen sind jedes Jahr entweder die Olympischen Winterspiele oder die Biathlon-Weltmeisterschaften. Während die Olympischen Winterspiele nur alle vier Jahre ausgetragen werden, findet die Biathlon-WM in allen Jahren, in denen keine Olympischen Winterspiele ausgetragen werden statt. Insgesamt werden bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 12 Rennen ausgetragen: je vier Einzelrennen bei Männern und Frauen (Sprint, Einzel, Verfolgung und Massenstart), je ein Staffelrennen bei Männern und Frauen, sowie die Mixed- und Single-Mixed-Staffel. Die Single-Mixed-Staffel wird bei Olympia bislang noch nicht ausgetragen, ansonsten finden hier die gleichen Wettkämpfe, wie bei den Weltmeisterschaften statt. Die letzte Biathlon-Weltmeisterschaft fand im Februar diesen Jahres in der Lenzerheide in der Schweiz statt. Die nächsten Weltmeisterschaften werden vom 08. bis 21. Februar 2027 in Otepaa in Estland ausgetragen. Die nächsten Olympischen Winterspiele finden im Februar 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo statt. Die Biathlon-Wettbewerbe werden dabei in der Südtirol Arena in Antholz ausgetragen.

Nächste Olympische-Winterspiele: 6. bis 26. Februar 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo (Italien)
Nächste Biathlon-Weltmeisterschaften: 08.-21.02 2027 in Otepaa (Estland)

Weltcup

Die bekannteste und größte Wettkampfserie ist der Weltcup. Er wird von der Internationalen Biathlon Union (IBU) ausgerichtet. Von Anfang Dezember bis Mitte März finden an neun verschiedenen Wettkampforten insgesamt rund 50 Rennen statt. Höhepunkt der Weltcup-Saison sind die Weltmeisterschaften bzw. in Olympia-Jahren die Biathlon-Wettbewerbe bei Olympischen Spielen. Beide Veranstaltungen finden üblicherweise Mitte oder Ende Februar statt.

Für Platzierungen in den Top 40 in den einzelnen Weltcup-Rennen erhalten die Athlet:innen Punkte für die Gesamtwertung. Für einen Weltcup-Sieg gibt es 90 Punkte, für Platz zwei gibt es 75 Punkte, Platz drei erhält 60 Punkte. Für alle Platzierungen darunter gibt es entsprechend abgestuft weniger Punkte. Platz 40 erhält immerhin noch einen Weltcuppunkt. Der Sportler oder die Sportlerin, die am Ende der Saison die meisten Punkte gesammelt hat, wird Gesamtweltcupsieger:in. Neben dem Gesamtweltcup gibt es auch noch Disziplinwertungen, in denen nur die Punkte aus den einzelnen Disziplinen gewertet werden. Auf Basis der Ergebnisse der Sprint-, Einzel- und Staffelrennen gibt es zudem eine Nationenwertung, die darüber entscheidet, welche Nation in der kommenden Saison wie viele Startplätze zur Verfügung hat.

In Deutschland wird der Biathlon-Weltcup auf ARD/ZDF, sowie bei Eurosport übertragen. Zudem werden die Rennen mit englischem Kommentar auf der Internetseite der IBU gestreamt.

Mehr Informationen zum Biathlon-Weltcup findest du hier.

Die Stationen des Biathlon-Weltcups 2025/2026:
  • 29.11 bis 07.12.2025 Oestersund (Schweden)
  • 08.12 bis 14.12.2025 Hochfilzen (Österreich)
  • 15.12 bis 21.12.2025 Annecy-Le Gand Bornand (Frankreich)
  • 05.01 bis 11.01.2026 Oberhof (Deutschland)
  • 12.01 bis 18.01.2026 Ruhpolding (Deutschland)
  • 19.01 bis 25.01.2026 Nove Mesto na Morave (Tschechien)
  • 09.03 bis 15.03.2026 Otepaa (Estland)
  • 06.02. bis 26.02.2026: Olympische-Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (Italien)
  • 03.03. bis 09.03.2026: Nove Mesto Na Morave (Tschechien)
  • 16.03 bis 22.03.2026 Oslo Holmenkollen (Norwegen)

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IBU-Cup

Der IBU-Cup wird oft als “die zweite Liga des Biathlons” bezeichnet. Hier gehen die Athlet:innen an den Start, deren Leistung (noch) nicht ausreicht, um vom Verband für das Weltcup-Team nominiert zu werden. Höhepunkt der IBU-Cup-Saison sind die Biathlon-Europameisterschaften. Trotz des Namens handelt es sich hierbei eher um “kleinere Weltmeisterschaften”, bei denen Athlet:innen aus aller Welt antreten dürfen. In der Regel gehen hier überwiegend Sportler:innen an den Start, die sich nicht für die WM oder Olympia qualifiziert haben. Da die Europameisterschaften in der Pause zwischen Weltcup und WM oder Olympia stattfinden, nutzen zudem manche Athleten die Wettbewerbe als Vorbereitung auf das anschließende Großereignis.

Der IBU-Cup erhält in den Medien weitaus weniger Aufmerksamkeit als der Weltcup. Mittlerweile probiert die IBU dies jedoch zu ändern und streamt seit der Saison 2022/23 alle Rennen auf ihrer Internetseite. Einige Rennen der Europameisterschaften werden zudem seit einigen Jahren bei Eurosport übertragen.

Die Stationen des IBU-Cups 2025/2026:
  • 01.12 bis 07.12.2025 Obertilliach (Österreich) )
  • 08.12 bis 14.12.2025 Rindaun-val Ridanna (Italien)
  • 15.12 bis 21.12.2025 Lenzerheide (Schweiz)
  • 05.01 bis 11.01.2026 Arber (Deutschland)
  • 12.01 bis 18.01.2026 Brezno-Orsblie (Slowakei)
  • 26.01 bis 01.02.2026 Sjusjoen (Norwegen)
  • 02.02 bis 08.02.2026 Sjusjoen (Norwegen)
  • 23.02 bis 01.03.2026 Lake Placid, NY (USA)
  • 23.02 bis 01.03.2026 Lake Placid, NY (USA)

IBU-Junior-Cup

Seit der Saison 2015/2016 gibt es mit dem IBU-Junior-Cup auch eine internationale Wettkampfserie für Junioren und Juniorinnen. Da dort vor allem noch die Entwicklung der Sportler:innen mit Blick auf die Zeit im Erwachsenen-Bereich im Vordergrund steht, besteht der IBU-Junior-Cup aus weitaus weniger Stationen als dies beim Weltcup oder dem IBU-Cup der Fall ist. Aktuell gibt es insgesamt drei Stationen des IBU-Junior-Cups. Hinzu kommen die offenen Junioren-Europameisterschaften und die Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaft, die üblicherweise den Saison-Höhepunkt der Nachwuchsathlet:innen bilden. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften sind dabei oft auch einige Nachwuchsathleten am Start, die bereits regelmäßig im IBU-Cup oder sogar im Weltcup starten.

Die Stationen des IBU-Junior-Cups 2025/2026:
  • 08.12 bis 14.12.2025 Goms (Schweiz)
  • 15.12 bis 20.12.2025 Martell-Val Martello (Italien)
  • 12.01 bis 17.01.2026 Madona (Italien)
  • 19.01 bis 25.01.2026 Offene Junioren-Europameisterschaft in Imatra (Finnland)
  • 25.02 bis 08.03.2026 Jugend- & Junioren-Weltmeisterschaft in Arber (Deutschland)

Deutschlandpokal

Die höchste nationale Wettkampfserie in Deutschland ist der Deutschlandpokal. Hier sammeln die Sportler:innen wie im Weltcup Punkte. Die Ergebnisse des Deutschlandpokals sind die Grundlage für die Nominierung zu internationalen Wettbewerben. Im Deutschlandpokal werden Rennen für die Altersklassen Jugend, Junioren/Juniorinnen und Damen/Herren ausgetragen. Den Saisonauftakt im Deutschlandpokal bildet der Nordcup, der jedes Jahr Anfang Oktober stattfindet. Dort finden die Rennen statt auf Skiern noch auf Rollski oder Laufschuhen statt. Da der Deutschlandpokal in erster Linie der Nachwuchsförderung dient, verfolgen einige Wettbewerbe der Wettkampfserie vorwiegend das Ziel, den Trainingszustand der Athlet:innen zu überprüfen.

Aus diesem Grund finden beispielsweise beim Saisonauftakt des Deutschlandpokals Anfang Oktober oftmals neben Biathlonrennen auf Rollski oder Laufschuhen auch Langlaufrennen in Klassischer Technik und Bergläufe statt. Der Großteil der Wettbewerbe des Deutschlandpokals besteht jedoch aus Wettkämpfen, wie man sie auch aus dem Weltcup kennt.

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Deutscher Schülercup

Die ersten Schritte auf nationaler Ebene machen die Deutschen Nachwuchsbiathleten im Deutschen Schülercup. Hier gehen Athlet:innen im Alter zwischen 11 und 15 Jahren an den Start. Angesichts des jungen Alters der Sportler:innen wird hier nicht mit dem Kleinkaliber-Gewehr, sondern mit Luftdruckwaffen geschossen. Die Scheiben sind keine 50, sondern nur 10 m von den Schütz:innen entfernt. Dafür sind die Ziele mit einem Durchmesser von 1,5 cm liegend und 3 cm stehend jedoch auch deutlich kleiner.

Da der Deutsche Schülercup vor allem der Vorbereitung der Athleten auf das spätere Training im Junioren- und Erwachsenenbereich dient, gibt es hier auch viele Wettkampfformen, die nicht dem klassischen Biathlon entsprechen. Unter anderem gibt es einen speziellen Techniksprint, bei dem auf der Langlaufstrecke verschiedene Hindernisse aufgebaut sind, ein Ringwertungsschießen, bei dem auf Papierscheiben möglichst genau ins Zentrum der Scheibe geschossen werden muss, Wettkämpfe in der klassischen Technik und einiges mehr. Natürlich sind aber auch hier die gängigen Biathlon-Wettkämpfe wie Sprint, Verfolgung oder Massenstart vertreten.

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Bekannte Biathlet:innen

Der Biathlonsport hat im Laufe seiner Geschichte einige bekannte Persönlichkeiten hervorgebracht. Hier haben wir dir einige der bekanntesten Sportler:innen der jüngeren Vergangenheit zusammengestellt.

Magdalena Neuner

Magdalena Neuner ist wohl die bekannteste deutsche Biathletin. Sie wurde in den Jahren 2007, 2011 und 2012 als Deutschlands Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Obwohl sie bereits im Alter von 25 Jahren ihre Karriere beendete, konnte sie insgesamt 20 Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen gewinnen. Seit ihrem Karriereende tritt Neuner häufiger als Expertin, sowie als Werbegesicht für verschiedene Firmen auf.

Geburtstag 9. Februar 1987
Nation Deutschland
Verein SC Wallgau
Weltcup-Debüt 13. Januar 2006
Erfolge 12 x WM-Gold
2 x Olympia-Gold
3 x Gesamtweltcupsiegerin
47 Weltcupsiege (davon 34 in Einzelrennen)
Status Zurückgetreten (Karriereende im März 2012)

Ole Einar Bjørndalen

Ole Einar Bjørndalen ist der erfolgreichste Biathlet aller Zeiten und wird oftmals als “König der Biathleten” bezeichnet. Er war knapp 25 Jahre lang im Weltcup aktiv und konnte in dieser Zeit über 50 Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen gewinnen. Durch seinen Weltcup-Sieg im Alter von 41 Jahren im Einzel von Östersund im Dezember 2015 ist er zudem der älteste Weltcup-Sieger aller Zeiten. Neben seinen Erfolgen im Biathlon konnte Bjørndalen zudem 2006 ein Weltcup-Rennen im Langlauf gewinnen.

Geburtstag 27. Januar 1974
Nation Norwegen
Verein Simonstrada IL
Weltcup-Debüt 18. März 1993
Erfolge 20 x WM-Gold
8 x Olympia-Gold
6 x Gesamtweltcupsieger
135 Weltcupsiege (davon 94 in Einzelrennen)
insgesamt 58 Medaillen bei Großereignissen (WM + Olympia)
Status Zurückgetreten (Karriereende im April 2018)

Martin Fourcade

Der Franzose Martin Fourcade dominierte von 2011 bis 2018 den Biathlonsport quasi nach Belieben. In dieser Zeit gewann er unglaubliche sieben Mal in Folge den Gesamtweltcup und sammelte bei Großereignissen insgesamt 35 Medaillen. Seit Sommer 2019 organisiert Fourcade im französischen Urlaubsort Annecy das “Martin Fourcade Nordic Festival”, bei dem Langlauf- und Biathlon-Wettbewerbe ausgetragen werden. Dieses Event lockte seitdem jedes Jahr über 10.000 Zuschauer:innen an, musste im Sommer 2025 jedoch erstmalig pausiert werden. Ob es im kommenden Jahr 2026 erneut eine Ausgabe des Events geben wird, ist noch offen.

Geburtstag 14. September 1988
Nation Frankreich
Verein SC Font-Romeu Pyrénées 2000
Weltcup-Debüt 13. März 2008
Erfolge 13 x WM-Gold
5 x Olympia-Gold
7 x in Folge Gesamtweltcupsieger (von 2011/12 bis 2017/18)
93 Weltcupsiege (davon 79 in Einzelrennen)
Status Zurückgetreten (Karriereende im März 2020)

Laura Dahlmeier

Laura Dahlmeier war die erfolgreichste deutsche Biathletin der vergangenen 10 Jahre. Bei der WM in Nove Mesto gab Dahlmeier mit 19 Jahren ihr Debüt in der Staffel und führte das deutsche Team auf Anhieb von Position acht auf Platz eins. Im Anschluss an dieses furiose Debüt etablierte sich die begeisterte Bergsteigerin auf Anhieb in der Weltspitze und konnte insgesamt 18 Medaillen bei Großereignissen sammeln, bevor sie im Alter von 25 Jahren ihre Karriere beendete.

Im Anschluss an ihre Biathlon-Karriere war sie bei ARD & ZDF als Biathlon-Expertin aktiv. Zudem nahm sie 2019 an der Weltmeisterschaft im Berglauf teil und landete dort auf Anhieb als einzige deutsche Frau in den Top30. Den Großteil ihrer Zeit widmete sie nach ihrer Karriere jedoch ihrer größten Leidenschaft - dem Bergsteigen. Im Juli 2025 verunglückte sie tragischerweise im Karakorum-Gebirge in Pakistan beim Abstieg am Laila Peak.

Geburtstag 22. August 1993 Todestag 28. Juli 2025
Nation Deutschland
Verein SC Partenkirchen
Weltcup-Debüt 15. Februar 2013
Erfolge 7 x WM-Gold
2 x Olympia-Gold
1 x Gesamtweltcupsiegerin
33 Weltcupsiege (davon 20 in Einzelrennen)
Status Zurückgetreten (Karriereende im Mai 2019)

Johannes Thingnes Bøe

Johannes Thingnes Bøe ist aktuell der dominierende Athlet bei den Herren im Biathlon. In der vergangenen Weltcup-Saison hat er bereits zum fünften Mal in seiner Karriere den Gesamtweltcup gewinnen können. Dabei zeichnete er sich vor allem durch herausragende Laufleistungen aus, die oft dazu führten, dass er viele Rennen mit Abständen von über 30 Sekunden gewinnen konnte. Im aktuellen Winter 2024/25 hat Johannes Thingnes Boe - wie auch sein Bruder Tarjei - sein Karriereende zum Saisonende angekündigt.

Geburtstag 16. Mai 1993
Nation Norwegen
Verein Markane IL
Weltcup-Debüt 20. Januar 2013
Erfolge 22 x WM-Gold
5 x Olympia-Gold
5 x Gesamtweltcupsieger
116 Weltcupsiege (davon 78 in Einzelrennen)
Status aktiv

Franziska Preuss

Die derzeit beste aktive deutsche Biathletin und zugleich Gesamtweltcupführende bei den Frauen ist Franziska Preuss. Die 30-jährige vom SC Haag gab bereits im November 2013 im Alter von gerade einmal 19 Jahren ihr Weltcup-Debüt und konnte nur anderthalb Jahre später bei den Weltmeisterschaften in Kontiolathi ihre erste WM-Goldmedaille feiern: Gemeinsam mit Franziska Hildebrand, Vanessa Hinz und Laura Dahlmeier sicherte sie sich dort Staffel-Gold, bevor sie im Massenstart darüber hinaus Silber gewinnen konnte. Nach diesen frühen Erfolgen wurde sie im Anschluss jedoch leider immer wieder durch gesundheitliche Probleme ausgebremst, sodass bis zu dieser Saison "nur" vier Silbermedaillen und eine Bronze-Medaille bei Staffelrennen zu ihrer Medaillenbilanz hinzukamen. Das änderte sich jedoch bei den diesjährigen Biathlon-Weltmeisterschaften in der Lenzerheide, wo Preuss nach Bronze in der Mixed-Staffel Silber im Sprint und sogar sensationell Gold in der Verfolgung gewinnen konnte.

Geburtstag 11. März 1994
Nation Deutschland
Verein Skiclub Haag
Weltcup-Debüt 21. November 2013
Erfolge 2 x WM-Gold & 6 x WM-Silber
1 x Olympia-Bronze
14 Weltcupsiege (davon 3 in Einzelrennen)
Status aktiv

Von Anschießen bis Zielfoto: Das Biathlon ABC

Abzugsgewicht: Das Abzugsgewicht ist das Gewicht, welches vom Finger überwunden werden muss, um einen Schuss auszulösen. Es beträgt, sowohl beim Biathlon mit Kleinkaliber als auch beim Biathlon mit Luftgewehr 500 g.

Atmung: Bei den Schießeinlagen wird per Bauchatmung geatmet. Hintergrund dessen ist, dass so weniger Bewegung auf die Waffe übertragen wird als bei Brustatmung. Sobald die Waffe im Ziel ist, hält der Schütze/die Schützin nach der Ausatmung (bei letzter Ausatmung wird nur zu ca. 2/3 ausgeatmet, damit der Atemreiz möglichst gering ist) den Atem an (Atemstopp). Erst nachdem der Schuss abgegeben und nachgehalten wurde, wird wieder geatmet.

Anschießen: Vor jedem Wettkampf müssen die Athlet:innen ihr Gewehr auf die Bedingungen am Schießstand ausrichten. Dazu geben sie Schüsse auf Papierscheiben ab und verändern je nach Lage der Schüsse die Visierlinie, in dem sie am Diopter drehen.

Crossfire: Wenn ein:e Athlet:in die falschen Scheiben anvisiert und auf die Bahn neben der eigenen (z.B. Athlet:in auf Schießbahn drei schießt auf die Scheiben von Bahn vier) schießt, wird das als Crossfire bezeichnet. Die Schüsse werden - unabhängig davon, ob auf der anderen Bahn die Scheiben fallen oder nicht – als Schießfehler gewertet.

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Diopter: Der Diopter ist die Visiereinrichtung des Gewehrs. Hier schaut der Schütze/die Schützin durch, um die Ziele anzuvisieren. Je nach Wind kann die Ausrichtung des Diopters verschoben werden.

Drehen (bei Hoch, bei Tief): Gedreht werden kann am Diopter bei Hoch bzw. Tief, sowie bei Links bzw. Rechts. Die Sportler:innen drehen, um eine Verlagerung des Trefferbilds (z.B. wegen Wind) auszugleichen. Wenn die Schüsse eines Sportlers/einer Sportlerin beispielsweise allesamt links liegen, obwohl die Person in die Mitte der Scheibe gezielt hat, wird bei Links gedreht. Das Drehen bei Links sorgt dafür, dass sich der Diopter und damit die Visierlinie minimal nach rechts verschiebt.

So funktioniert das Drehen

Beim Drehen gilt die Regel, dass immer bei der Richtung gedreht wird, in der die Verlagerung lag. Sind also alle Schüsse nach oben verlagert wird bei Hoch gedreht, bei einer Verlagerung nach links wird bei links gedreht, etc.

Das Drehen um eine Raste (=ein Einrasten des Rädchens, an dem gedreht wird) verschiebt das Trefferbild bei einer Entfernung von 50m um knapp 3mm. Zum Vergleich: Die Scheiben beim Liegendschießen haben einen Durchmesser von 4,5cm.

Feuerlinie: Die Feuerlinie befindet sich am vorderen Rand des Schießstandes (von den Scheiben aus gesehen). Während der Athlet bzw. die Athletin diese Feuerlinie aus Sicherheitsgründen nicht überqueren darf, muss die Mündung des Gewehrs von Anfang bis Ende des Schießvorgangs über die Feuerlinie in den Schießstand ragen.

Komplextraining: Der Begriff Komplextraining wird generell für Trainingsformen verwendet, in denen im Wechsel gelaufen und geschossen wird. Unabhängig davon, ob die Laufbelastung zu Fuß, auf Skirollern oder Ski durchgeführt wird. Allgemeiner formuliert bezieht sich “Komplex” im Biathlonsport generell auf die Mischung aus Laufen und Schießen. Mit dem Begriff Komplexleistung wird beispielsweise die Gesamtleistung aus Laufen und Schießen bezeichnet.

Kontrollweiß: Biathleten probieren die Scheibe so anzuvisieren, dass die Scheibe sich in der Mitte des Ringkorns befindet. Um zu überprüfen, ob dies der Fall ist, orientieren sich die Biathleten oft am “Kontrollweiß”, also dem weißen Teil außerhalb der Trefferfläche. Ist an jeder Seite des Ringkorns gleich viel weiß zu sehen, geht der Schuss (vorausgesetzt das Gewehr ist richtig angeschossen und es geht kein Wind) genau in die Mitte der Scheibe.

Magazin: Die Magazine beim Biathlon beinhalten die fünf Schüsse, mit denen die Biathlonscheiben getroffen werden müssen. Es wird vom Sportler bzw. der Sportlerin zu Beginn des Schießens an der Unterseite der Waffe eingeführt. Nach dem Schießen bleibt das leere Magazin in der Waffe und wird erst vor dem nächsten Schießen rausgenommen und durch ein volles Magazin ersetzt.

Nachlader: Die Nachladepatronen sind einzeln am Gewehr angebracht und werden – falls benötigt - einzeln nachgeladen. Wo genau sich die Nachladepatronen am Gewehr befinden müssen, ist nicht vorgegeben und ist individuell unterschiedlich. Verbreitet sind die Nachladepatronen jedoch an der Seite des Gewehrs

Nachhalten: Beim Nachhalten bleibt der Finger auch nach der Abgabe des Schusses weiterhin am Abzug und die Scheibe wird weiterhin anvisiert. Auch der Atemstopp wird während des Nachhaltens aufrechterhalten. Dies dient dazu, dass der Schuss nicht durch eine plötzliche Bewegung während oder nach der Schussabgabe “verrissen” wird.

Nähmaschine: Mit diesem Begriff wird die Situation beschrieben, wenn beim Stehendschießen die Beine und der Rest des Körpers aufgrund der hohen Anstrengung zu zittern beginnt.

Ringkorn: Teil der Zieleinrichtung des Biathlongewehrs. Es befindet sich im Korntunnel am oberen Ende des Laufs. Die Größe des Ringkorns darf individuell verändert werden, allerdings dürfen keine Vergrößerungen in das Ringkorn eingebaut werden. Bei Nebel wird ein sogenanntes Nebelkorn verwendet werden. Dabei handelt es sich um ein Ringkorn mit einer größeren Öffnung, welches mehr Licht einfängt.

Schießmatten: Die Biathlet:innen liegen oder stehen beim Schießen auf einer Rutschfesten Matte. Diese ist 2m x 1,5m groß und besteht aus schwerem genopptem Schaumstoff.

Visierlinie: Die Visierlinie ist eine gedachte Linie, die vom Auge über den Diopter und das Ringkorn zur Zielscheibe führt. Das Drehen am Diopter führt dazu, dass sich diese Visierlinie entsprechend minimal verschiebt.

Vorzug: Um die Reaktionszeit zum Auslösen des Schusses möglichst gering zu halten, probieren die Biathlet:innen möglichst viel des Abzugsgewichts (500g) bereits vor Schussabgabe aufzubringen. So ist im Moment der Schussabgabe nur noch ein minimaler Impuls nötig, um den Schuss auszulösen.

Zielfoto: In den Rennen, in denen alle Athlet:innen zeitgleich auf der Strecke sind, können beim Zieleinlauf wenige Zentimeter über Sieg und Niederlage entscheiden. Dafür wird in diesem Fall das Zielfoto ausgewertet. Das Zielfoto wird von einer Kamera gemacht, die seitlich auf Höhe der Ziellinie steht. Anders als in vielen anderen Sportarten zählt beim Biathlon für das Zielfoto nicht das erste Körperteil, welches die Ziellinie überquert, sondern die Fußspitze des ersten Fußes. Aus diesem Grund machen die Biathlet:innen beim Zielspurt häufig einen großen Ausfallschritt, wenn sie die Ziellinie überqueren.

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Biathlon-Vereine in Deutschland

Hier findest du alle Vereine aufgelistet, die vom Deutschen Skiverband (DSV) als Talent-Punkt für die Sportart Biathlon anerkannt sind. Klicke einfach auf den Link mit dem Bundesland, in dem du nach einem Verein suchst und schon bekommst du alle Biathlon-Vereine angezeigt, die sich in deinem Bundesland befinden. Wenn du die Webseite des jeweiligen Vereins besuchen möchtest, musst du dafür nur den entsprechenden Vereinsnamen anklicken.

Bayern

Vereinsname Standort Bundesland
SC Aising-Pang Rosenheim Bayern
SC Bad Tölz Bad Tölz Bayern
SC Bergen Bergen Bayern
SC Mittenwald Krün Bayern
SC Neubau Neubau Bayern
SC Partenkirchen Partenkirchen Bayern
SC Ruhpolding Ruhpolding Bayern
SC Traunstein Traunstein Bayern
SK Nesselwang Nesselwang Bayern
SV Finsterau Finsterau Bayern
SV Bayerisch-Eisenstein Bayerisch-Eisenstein Bayern
TSV Hartpenning Holzkirchen Bayern
WSV Aschau Aschau im Chiemgau Bayern
WSV Bischofswiesen Berchtesgarden Bayern
WSV Grafenau Grafenau Bayern
WSV Kiefersfelden Kiefersfelden Bayern

Baden-Württemberg

Vereinsname Standort Bundesland
DAV Ulm Ulm Baden-Württemberg
SC Bad Säckingen Bad Säckingen Baden-Württemberg
SC Gosheim Gosheim Baden-Württemberg
SC Schönwald Schönwald Baden-Württemberg
SC Todtnau Todtnau Baden-Württemberg
SV Kirchzarten Kirchzarten Baden-Württemberg
SV Schauinsland Oberried Baden-Württemberg
SZ Breitnau Breitnau Baden-Württemberg
SZ Uhingen Uhingen Baden-Württemberg
WSV Schömberg Schömberg Baden-Württemberg

Sachsen

Vereinsname Standort Bundesland
SV Grün-Weiss Pirna Pirna Sachsen
Oberlausitzer Biathlonverein Ringenhain Neukirch Sachsen
PSV Schwarzenberg Schwarzenberg/Erzgebirge Sachsen
SG Blau-Weiß Zwenkau Zwenkau Sachsen
SG Klotzsche Dresden Sachsen
SG Stahl Schmiedeberg Dippoldiswalde Sachsen
SSV Altenberg Altenberg Sachsen
TSG Sehma Sehma Sachsen
WSC Erzgebirge Oberwiesenthal Oberwiesenthal Sachsen

Thüringen

Vereinsname Standort Bundesland
Großbreitenbacher SV Großbreitenbach Thüringen
Luisenthaler SV Luisenthal Thüringen
SV Frankenhain Frankenhain Thüringen
SV Motor Tambach-Dietharz Tambach-Dietharz Thüringen
WSV Oberhof Oberhof Thüringen
WSV Scheibe-Alsbach Neuhaus Thüringen
WSV Trusetal Brotterode-Truseltal Thüringen

Nordrhein-Westfalen

Vereinsname Standort Bundesland
VfL Bad Berleburg Bad Berleburg Nordrhein-Westfalen
SC Neuasternberg-Langewiese Winterberg Nordrhein-Westfalen
Skiklub Winterberg Winterberg Nordrhein-Westfalen

Niedersachsen

Vereinsname Standort Bundesland
SC Buntenbock Clausthal-Zellerfeld Niedersachsen
WSV Clausthal-Zellerfeld Clausthal-Zellerfeld Niedersachsen

Hessen

Vereinsname Standort Bundesland
SC Willingen Willingen Hessen

Saarland

Vereinsname Standort Bundesland
Biathlon Team Saarland Lebach Saarland

Brandenburg

Vereinsname Standort Bundesland
SV Schorfheide Schorfheide Brandenburg

Sachsen-Anhalt

Vereinsname Standort Bundesland
Skiclub Köthen Köthen Sachsen-Anhalt

Spannende Bücher über den Biathlonsport

Du willst dich weiter über den Biathlonsport informieren? Dann findest du hier einige interessante Bücher rund um den Biathlonsport, die dich vielleicht interessieren könnten. Neben Biografien bekannter Biathlet:innen haben wir dir hier die gängigsten Bücher für Biathlontrainer:innen, sowie einige Bücher für Biathlon-Fans zusammengestellt, durch die du dich stöbern kannst.

Biografien von Biathlon-Stars: Lehrbücher für Biathlon-Trainer:innen: Bücher für Biathlon-Fans:

Biathlon, Sport-Wissen

Jean-Luc Diehl

Jean-Luc Diehl | Content Manager

Er spielt Fußball und fährt Ski. Und wie: In der Saison 2019/2020 war Jean-Luc als Guide für die Para-Biathletin Johanna Recktenwald im Einsatz und nahm an Weltcup- und WM-Rennen teil. Inzwischen trainiert er den saarländischen Nachwuchs in der Kombinationssportart aus Skilanglauf und Schießen. Treffsicher zeigt sich der Sportwissenschaftler auch beim Texten – ihm verdankst du zahlreiche informative Beiträge auf unseren Kanälen.
Jean-Luc Diehl

Jean-Luc Diehl | Content Manager

Er spielt Fußball und fährt Ski. Und wie: In der Saison 2019/2020 war Jean-Luc als Guide für die Para-Biathletin Johanna Recktenwald im Einsatz und nahm an Weltcup- und WM-Rennen teil. Inzwischen trainiert er den saarländischen Nachwuchs in der Kombinationssportart aus Skilanglauf und Schießen. Treffsicher zeigt sich der Sportwissenschaftler auch beim Texten – ihm verdankst du zahlreiche informative Beiträge auf unseren Kanälen.
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