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Alles, was du über American Football wissen musst

US-Sportarten wie American Football gewinnen in den letzten Jahren auch in Deutschland zunehmend an Beliebtheit. Doch wie funktioniert American Football überhaupt? Welche Ligen gibt es? Und wie behält man bei den vielen englischen Fachbegriffen am besten den Durchblick? In diesem Text bringen wir Licht ins Dunkel und geben dir einen Überblick über die zehntbeliebteste Sportart der Welt.

Regelwerk: So wird gespielt

Zu Beginn geben wir dir einen Überblick über die wichtigsten Regeln beim American Football. Weitere Regeln und Fachbegriffe erklären wir dir im Football-ABC.

Ablauf

Grundgedanke des Spiels ist es, Raum zu gewinnen und Punkte zu erzielen. Da das Spielfeld (100 Yards) räumlich begrenzt ist, wird das Erreichen der Endzone mit Punkten belohnt. Punkte in unterschiedlicher Anzahl können auf verschiedene Weisen erzielt werden.

Die Offense startet in der eigenen Hälfte und versucht, das 120 Yards (ca. 109 Meter) lange Feld zu überbrücken. Der Ball kann durch einstudierte Lauf- oder Passspielzüge bewegt werden. Wenn ein:e Spieler:in mit dem Ball von der gegnerischen Defense gestoppt wird, wird das Spiel unterbrochen und der Spielzug ist zu Ende. Der Ball wird dann an der sogenannten Line of Scrimmage (LoS) platziert, einer imaginären Linie, die von Spielfeldrand zu Spielfeldrand verläuft und den Ort markiert, an dem der/die Ballträger:in gestoppt wurde.

Das Team im Ballbesitz hat vier Versuche, um von seiner ursprünglichen Position weitere 10 Yards zu erzielen. Gelingt das, bekommt es weitere vier Versuche. Wenn eine Mannschaft das Feld erfolgreich überquert, versucht sie in der gegnerischen Endzone (den letzten etwa 10 Yards des Spielfelds) einen Pass zu fangen oder mit dem Ball hineinzulaufen. Ein erfolgreicher Pass oder Lauf in die Endzone wird als Touchdown bezeichnet und bringt 6 Punkte ein. Nach einem Touchdown kann die Offense entweder ein Field-Goal kicken (1 Extrapunkt) oder einen weiteren Spielzug ausführen. Gelingt dieser, werden 2 Punkte erzielt.

Der Ballbesitz ändert sich nach folgenden Aktionen der Offense:

  • Versuch eines Field Goals
  • Nichterzielen eines ersten Downs oder Punktgewinns beim vierten Down, obwohl dies versucht wurde
  • Erzielen eines Touchdowns (und Versuch, den Zusatzpunkt oder die Two-Point Conversion zu erhalten)

Schafft es die Offense nicht, 10 Yards zu erzielen, bekommt das gegnerische Team nach dem vierten Versuch den Ball an der gleichen Feldposition. Um es dem gegnerischen Team schwerer zu machen, entscheidet man sich beim vierten Versuch meist, das eigene Ballrecht aufzugeben und den Ball zu punkten. Dabei wird der Ball von der Offense in die gegnerische Hälfte gekickt und dort von der Defense aufgenommen. Hat die Offense jedoch schon große Teile des Spielfelds überbrückt, kann sie beim vierten Versuch ein Field-Goal kicken und sich 3 Punkte sichern. In beiden Fällen wechselt der Ballbesitz, und die Rollen der beiden Teams tauschen. Das gegnerische Team schickt seine Offense aufs Feld; das Team, das zuvor im Ballbesitz war, versucht mit seiner Defense, den Gegner aufzuhalten.

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Spieldauer

Beim American Football ist das Spiel in vier Viertel (Quarter) à 15 Minuten unterteilt (Netto-Spielzeit). Highschoolteams sowie die Amateurmannschaften Europas spielen lediglich vier Mal zwölf Minuten. Wird das Spiel unterbrochen, pausiert der/die Schiedsrichter:in auch die Uhr. Am Ende ist ein Match zwischen zwei Mannschaften also nicht nur 60 Minuten lang. Die Pausen zwischen den Quartern betragen zwei Minuten und die Halbzeitpause maximal 20 Minuten.

Die Zeit läuft ab dem Snap und stoppt nach verschiedenen Situationen. Dies können sein:

  • Wenn ein unvollständiger Pass geworfen wird
  • Wenn Punkte erzielt wurden
  • Wenn ein/e Spieler:in mit Ball in den letzten zwei Minuten der ersten Hälfte oder fünf Minuten der zweiten Hälfte "Out of Bounds" läuft.
  • Wenn ein Timeout genommen wird (Jedem Team stehen pro Hälfte drei Timeouts zur Verfügung)
  • Wenn es einen Penalty gibt
  • Wenn ein/e Spieler:in sich verletzt
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Spielfeld

Das American Football-Spielfeld ist 120 Yards (109,72 Meter) lang und 53 Yards (48,46 Meter) breit. Das Spielfeld ist in zwölf gleich große Abschnitte unterteilt, wobei nur die mittleren 100 Yards als aktive Spielfläche genutzt werden. Die restlichen 10 Yards an beiden Enden sind die Endzonen. An den vier Ecken der Endzonen stehen orange Quader aus Schaumstoff, die Pylonen genannt werden.

Alle 5 Yards gibt es Linien, von denen jede zweite beschriftet ist (0, 10, 20, 30, 40, 50), wobei die 50-Yard-Linie die Mittellinie darstellt. Diese Linien helfen, die Position des Balls nach jedem Spielzug zu bestimmen. Zusätzlich gibt es kurze Striche mit einem Yard Abstand, die sogenannten "hash marks", nahe der Mitte des Feldes. Sie unterstützen ebenfalls bei der Ballpositionierung. Die „Hash Marks“ haben im Profifootball einen Abstand von 6,17 Yards (5,64 Meter), beim Amateur- und Collegefootball von 13,34208 Yards (12,20 Meter).

Die letzten 20 Yards vor den Endzonen heißen "red zone". In diesem Bereich ist es sehr wahrscheinlich, dass die angreifende Mannschaft Punkte erzielt. Am Ende jeder Endzone befindet sich ein Goal, das wie eine überdimensionale Stimmgabel aussieht. Ein nach hinten gebogener gepolsterter Pfosten trägt eine Querstange, welche sich 3,34 Yards (3,05 Meter) über dem Boden befindet; die senkrechten Stangen am Ende der Querstange reichen 11, 67 Yards in die Höhe.

Auf jeder Seite des Spielfeldes soll innerhalb der Grenzlinien zwischen den 20-Meterlinien eine Teamzone eingerichtet werden. Diese ist ausschließlich für den Bedarf von Ersatzspieler:innen und anderen Personen bestimmt, die zu einem Team gehören.

Klingt interessant?

Mehr über Spielfelder erfährst du in unserem Beitrag "Größen, Linien, Tore: Das musst du über Spielfelder im Sport wissen".

Aufstellungen

Jedes Team hat eine Defensive Line und eine Offensive Line und die Spieler:innen gehören normalerweise fest zu einer davon. Es gibt auch eine Special Teams Line, die auf das Feld geht, wenn sich der Ballbesitz ändert. Bei den Special Teams gibt es Kickoff und Kickoff Return Teams, Punt und Punt Return Teams sowie eine Field Goal Unit. Eine Line besteht aus 11 Spieler:innen, also sind jeweils – wie im Fußball - 11 Spieler:innen pro Team gleichzeitig auf dem Platz.

Defense

  • Defensive Linemen (DL): Die Defensive Linemen beginnen den Spielzug an der Line of Scrimmage. Normalerweise sind drei oder vier Defensive Linemen auf dem Platz und haben vor dem Spielzug meistens eine Hand oder beide Hände auf dem Boden. Die DL sind eher groß und schwer und sollen den Quarterback am Spielaufbau hindern und das Zentrum blockieren, um so keinen Laufweg für die Gegner zu bieten. Die Defensive Tackles (DT) stehen dabei in der Mitte der Linie, die Defensive Ends (DE) sind etwas agiler und befinden sich in den äußeren Bereichen.
  • Linebacker (LB): Linebacker spielen hinter der Defensive Line. Sie sollen die Runningbacks stoppen und müssen daher sowohl agil als auch kräftig sein. Zudem müssen sie auch in der Lage sein, den gegnerischen Quarterback zu erreichen und zu Fall zu bringen. Die Linebacker alleine sind aber nicht ausreichend, um einen Spielzug mit mehreren Receivern des Gegners effektiv zu verteidigen. Aus diesem Grund gibt es die Safeties und Cornerbacks.
  • Cornerbacks (CB): Diese beiden Spielerpositionen sind die Defensive Backs (DB). Cornerbacks spielen im Rücken der Defense. Sie haben normalerweise die Aufgabe, die besten Receiver der Offense zu decken. Ihnen sind normalerweise bestimmte Spieler:innen oder Räume zugeordnet. Falls ein Spieler durch die Defensive Line bricht und auch am Linebacker vorbeikommt, dienen sie als eine Art Sicherheit, sodass noch einmal eine Möglichkeit besteht, den Runningback zu stoppen (was nicht immer gelingt).
  • Safeties (S): Hinter den Cornerbacks sind die Safeties positioniert. Sie sind die letzte Verteidigungslinie. Die Safeties haben die Aufgabe, zu verhindern, dass Spieler:innen der Offensive an den Spieler:innen der Defense vorbeilaufen können. Sie werden nochmal in Strong Safety und Free Safety unterschieden. Der Strong Safety ist kräftiger und wird auch gegen das Laufspiel eingesetzt. Der Free Safety agiert im Rückraum und hilft den Cornerbacks.

Kickoffs, Zusatzpunkte (PATs), Field Goals und Punts – sowie das Verteidigen aller vier – werden nicht von der Offense oder Defense ausgeführt. Diese speziellen Spielzüge werden von den sogenannten "Special Teams" ausgeführt:

  • Kicker (K): Kicker führen Kickoffs durch und erzielen Punkte durch Field Goals und Extra Points nach Touchdowns.
  • Punter (P): Beim Fourth Down setzt die Offensive oft auf Punters, um den Ball weit weg zu schlagen, anstatt das Risiko einzugehen, den First Down nicht zu erreichen. Punters spielen den Ball hoch, um das gegnerische Team von der Endzone fernzuhalten. Manchmal halten Punters auch den Ball bei Field Goals oder führen den Kickoff nach einem Safety aus.
  • Kick Returner (KR): Kick Returner fangen Kickoffs und versuchen, den Ball in die Endzone des gegnerischen Teams zu bringen. Sie sind normalerweise schnell und spielen oft auch als Wide Receiver oder Defensive Backs.
  • Punt Returner (PT): Punt Returner fangen Punts und können entweder einen "Fair Catch" fordern oder versuchen, den Ball in die gegnerische Endzone zu bringen. Auch sie sind schnell und oft Wide Receiver oder Defensive Backs.
  • Long Snapper (LS): Diese/r Spieler:in führt den Snap zum Kicker oder Punter über eine längere Distanz als der Center bei einem normalen Spielzug aus.
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Offense

  • Quarterback (QB): Der Quarterback ist der/die zentrale Spieler:in der Offensive und somit der/die Spielmacher:in. Er/Sie erhält meist zu Beginn eines Spielzugs den Ball von seinem Center (C) und übergibt den Ball anschließend üblicherweise an einen Runningback (Ballträger) oder wirft ihn zu einem Receiver (Passempfänger). Quarterbacks müssen die Positionen aller Spieler:innen auf dem Platz kennen.
  • Offensive Linemen (OL): Vor dem Quarterback stehen 5 Offensive Linemen. Sie werden unterschieden in: Left Tackle, Left Guard, Center, Right Guard und Right Tackle. Die OL haben die Aufgabe, den Quarterback zu schützen und den Weg für den Runningback freizublocken. Die OL haben bei jedem Spielzug Ballkontakt.
  • Runningback (RB): Die Runningbacks sind am hinteren Ende der Angriffsformation aufgestellt. Die Hauptaufgabe der Running Backs besteht darin, den Ball von den Quarterbacks zu erhalten und bei Laufspielzügen damit zu laufen. Running Backs blocken bei einigen Passspielzügen auch für die Quarterbacks und können laufen, um einen Pass anzunehmen. Wenn fünf Receiver auf dem Platz stehen, gibt es keine Running Backs. Manchmal können es auch zwei sein. Es wird zwischen Fullback (FB) und Halfback (HB) unterschieden. Der Fullback fungiert überwiegend als Vorblocker für den Halfback und steht normalerweise hinter Quarterbacks und vor Tailbacks. Er/Sie hat oft die Aufgabe, für Running Backs zu blocken, die normalerweise die wichtigsten Ballführenden sind.
  • Wide Receiver (WR): Wide Receiver stehen auf der Line of Scrimmage oder in deren Nähe (der Linie, auf der sich der Ball vor dem Spielzug befindet), außerhalb der Offensive Line und weg vom Tight End. In der Regel bekommt der Wide Receiver einen Pass vom Quarterback. Der WR hat eine hohe Geschwindigkeit und kann daher weit in die gegnerische Hälfte vordringen.
  • Tight End (TE): Der Tight End ist normalerweise direkt neben der Offense aufgestellt. Er darf Pässe spielen und soll zugleich Blocks durchführen oder den Ball fangen. Der TE gilt deshalb auch als Allrounder.

Ausrüstung: Das brauchst du beim American Football

  • Football-Helm: American Football ist ein Kontaktsport mit einem hohen Verletzungsrisiko. Besonders empfindlich ist die Kopfpartie des/der Spielers bzw. der Spielerin. Deshalb ist es unerlässlich, die Köpfe der Football-Spieler besonders zu schützen. Der Football-Helm ist daher ein wesentlicher Bestandteil der Ausrüstung. Ein dünner Gurt unter dem Kinn sorgt dafür, dass der Helm an seinem Platz bleibt.
  • Brustpanzer & Nackenschutz: Der Oberkörper wird von Shoulder-Pads geschützt. Die Shoulder-Pads liegen nicht ganz eng an, da die Spieler weiterhin ihre Bewegungsfreiheit haben sollen. Sie schützen die Brustpartie bis knapp über dem Bauch, die Schultern und den Rücken. Der Hals wird vom Nackenschutz geschützt. Der Einsatz ist optional, jedoch empfehlenswert.
  • Footballhose: Die Hosen sollen den Unterleib optimal schützen. In den Taschen können zusätzliche Polster eingelegt werden, die die Oberschenkel, Hüfte und das Knie sowie das Steißbein schützen. Je nach Bedürfnis kann zudem ein extra Unterleibsschutz getragen werden.
  • Footballschuhe: Beim American Football gibt es spezielle Schuhe, die sehr guten Halt, auch auf unebenem Untergrund, bieten. Die Schuhe verfügen über Noppen. Schraubstollen sind - im Gegensatz zum Fußball - nicht erlaubt.
  • Handschuhe: Auch Handschuhe sind beim American Football optional. Je nach Position macht es Sinn, diese zu tragen. Wide-Receiver sowie die Spieler:innen der Offensive- und Defensive-Line tragen üblicherweise Handschuhe, um die Finger zu schützen.

Spielbetrieb: American Football in Deutschland und der Welt

American Football ist eine US-Sportart und vor allem in Nordamerika verbreitet. Seit den 1970er-Jahren gilt Football als populärste Zuschauer-Sportart überhaupt. Doch auch außerhalb Amerikas gehört Football in einigen Teilen der Welt zu den beliebtesten Sportarten.

American Football hat in den USA keinen größeren nationalen oder kontinentalen Dachverband. Stattdessen gibt es viele kleinere Verbände, die jedoch alle dem internationalen Dachverband International Federation of American Football (IFAF) unterstehen.

  • GFL - American Football in Deutschland: Die German Football League (GFL) besteht ausschließlich aus deutschen Teams. Die Besonderheit an der GFL ist, dass am Ende einer Spielzeit die Letztplatzierten einer Regionalgruppe in der Relegation gegen die Erstplatzierten aus der GFL 2 antreten, es kann somit Auf- und Absteiger geben. Die GFL wurde 1979 gegründet und untersteht dem American Football Verband Deutschland (AFVD). Das Finale, und damit das Spiel um die deutsche Meisterschaft, ist der German Bowl.
  • Vor rund 2 Jahren waren wir beim Ligaspiel der Saarland Hurricanes gegen die Allgäu Comets mit der Kamera vor Ort. Hier findest du einige Impressionen der Partie:

  • German Bowl: Seit 1979 wird die deutsche Herren-Meisterschaft im American Football ausgetragen. Rekordsieger mit zwölf Titeln ist die Mannschaft der New Yorker Lions aus Braunschweig. Die Braunschweiger sind auch gleichzeitig die Mannschaft mit den meisten Endspielteilnahmen (18).
  • Junior Bowl: Der Junior Bowl ist das Endspiel der German Football League Juniors (GFLJ). Das erste Finale der Jugendbundesliga wurde 1982 ausgetragen. Aktueller Titelträger und Rekordmeister sind die Düsseldorf Panther, die 17 Mal das Finale gewannen.
  • Ladies Bowl: Der Ladies Bowl ist das Endspiel der Damen-Bundesliga um den Titel des Deutschen Meisters im American Football und wird seit 1990 als Endspiel durchgeführt. Rekordsieger sind die Berlin Kobra Ladies, die den Titel zwölfmal gewinnen konnten.
  • NFL - Das Nonplusultra: Jeder College-Spieler in den USA träumt davon, irgendwann mal in der National Football League (NFL) aufzulaufen. Die besten Spieler des Landes werden jährlich im sogenannten NFL Draft ausgewählt und dürfen sich dann in der NFL beweisen.
  • XFL - Die Alternative zur NFL: Die Liga stand in Nachfolge der ersten XFL, die 2001 von der World Wrestling Federation (WWF, jetzt WWE) und dem Fernsehsender NBC ins Leben gerufen wurde und nur ein Jahr bestand. Die Liga wurde 2018 von Vince McMahons Firma Alpha Entertainment LLC neu gestartet. Im August 2020 wurde die Liga von Dwayne „The Rock“ Johnson, Dany Garcia sowie der Kapitalverwaltungsgesellschaft RedBird Capital LLC gekauft. In der XFL tummelten sich einige ehemalige NFL-Stars. Die Liga war von 2020 bis 2023 aktiv und fusionierte 2024 mit der United States Football League (USFL) zur United Football League (UFL) auf.
  • CFL - Die Nummer 2: Die Canadian Football League (CFL) gilt nach der NFL als zweitstärkste Meisterschaft. Die normale Saison umfasst insgesamt 18 Partien, anschließend geht es in den Playoffs weiter.
  • American Football im Hochschulsport: Viele Highschools haben eigene Footballmannschaften, welche regelmäßig über 10.000 Besucher anlocken. High-School-Mannschaften spielen meist gegen Schulen innerhalb des eigenen Bundesstaates. Die National Federation of State High School Associations (NFHS) ist für die meisten Schulen der zuständige Verband.
  • NAL - Hallenfootball/Arenafootball: Die National Arena League existiert seit 2017. 7 Teams treten in der Halle gegeneinander an. Das Spielfeld ist deutlich kleiner und statt 11 Spieler:innen spielen nur 8 Spieler:innen pro Team.

  • American-Football-WM: Die American-Football-Weltmeisterschaft, offiziell American Football World Cup, IFAF World Cup oder auch IFAF World Championship, ist ein American-Football-Turnier für Nationalmannschaften. Veranstalter ist die International Federation of American Football (IFAF), der Weltverband für American Football. Die WM findet seit 1999 alle 4 Jahre statt. Die WM 2019 sollte in Australien stattfinden, jedoch sagten mehrere Top-Teams das Turnier aufgrund der weiten Anreise ab. Nachdem die IFAF das Turnier zunächst auf 2023 verschoben hatte, schrieb sie die Austragung erneut aus. Das Turnier wurde schlussendlich an Deutschland vergeben, jedoch nochmals auf 2025 verschoben. Bei der Herren-WM sind die USA Rekordsieger, die bisher 3 Goldmedaillen gewinnen konnten. Gleiches gilt bei den Frauen, die bisher sogar 4 x Gold erreichen konnten.
  • American-Football-EM: Alle vier Jahre gibt es eine American-Football-Europameisterschaft, welche zuletzt 2023 stattfand. Amtierender Europameister der Herren ist Österreich, die sich im letzten Finale 2023 mit 28-0 gegen Finnland durchsetzen konnten. Die deutsche Herren-Football-Nationalmannschaft befindet sich aktuell auf dem zweiten Platz hinter Rekordsieger Finnland. Bei den Frauen konnte sich ebenfalls Finnland bisher die meisten Titel sichern (2 x Gold).

American Football ist aufgrund des extremen körperlichen Einsatzes nicht olympisch. Als alternative Variante wurde die Sportart Flag Football für Olympia 2028 zugelassen. Mehr zu Flag Football erfährst du im Abschnitt Unterschiede zwischen American Football und Flag Football.

Wie eine Sportart olympisch wird, erfährst du in diesem Beitrag.

Bekannte Spieler:innen

Markus Koch: Markus Koch ist ein ehemaliger deutscher Profi-Footballspieler, der in der Defensive Line als Defensive End spielte. Er gilt als der erste Deutsche, der gedraftet wurde und den Super Bowl gewinnen konnte.

Colin Kaepernick: Colin Kaepernick ist ein US-amerikanischer American-Football-Spieler auf der Position des Quarterbacks. Er spielte sechs Jahre für die San Francisco 49ers in der National Football League (NFL). Bekannt wurde er 2016 durch die von ihm initiierten Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. In der gleichen Saison wurde er bei seinem Verein entlassen, als Grund werden die politischen Statements vermutet. Bis heute hat er keinen Verein gefunden.

Tom Brady: Tom Brady ist ein ehemaliger US-amerikanischer Footballspieler, der aufgrund seiner zahlreichen Auszeichnungen als mit Abstand der beste Quarterback aller Zeiten in der NFL gilt. Er ist der erste Starting Quarterback, der 7 Super Bowls für sich entscheiden konnte. Fünfmal wurde er zum Super Bowl MVP gewählt. Dreimal gewann er die Auszeichnung zum Spieler des Jahres (2007, 2010 und 2017). Mit 250 Siegen in der „Regular Season“ ist Brady zudem der siegreichste Spieler der NFL-Historie.

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American Football in Deutschland

Der American Football in Deutschland begann Mitte der 1970er Jahre mit den Frankfurter Löwen (Gründungsjahr 1977) und den Düsseldorf Panthers, wobei meist in Deutschland stationierte US-Soldaten als Spieler und Trainer mitwirkten.

Die höchste reguläre Liga in Deutschland ist die German Football League (GFL), die in eine Nord- und eine Südgruppe mit je 4 Teams zweigeteilt ist (Stand 2024). Das Finale der GFL ist der German Bowl. Unterhalb der GFL befindet sich eine ebenso zweigeteilte 2. Bundesliga mit 16 Mannschaften. Es folgen diverse weitere Ligen (Regionalligen, Oberligen, Verbandsligen, Landesligen, Aufbauligen). Ebenso gibt es umfangreichen Spielbetrieb im Jugendbereich. Seit Ende der 1980er Jahre wird Football auch auf Hochschulebene gespielt. Das Finale ist der jährlich ausgetragene Hochschulbowl. Kurz darauf treffen sich die besten Hochschulspieler in der universitären Nationalmannschaft, den GERmaniacs.

Neugierig geworden?

Hier erfährst du alles über die Relevanz von American Football in Deutschland.

Unterschiede zwischen American Football und Flag Football

Flag Football ist eine Variante des American Football. Die Sportart zeichnet sich im Besonderen durch Schnelligkeit, Lauftechnik sowie Ballbeherrschung beim Werfen und Fangen aus. Daher sind die Regeln denen des American Football nahezu gleich.

Dennoch gibt es einige wichtige Unterschiede:

  • Ausrüstung: Beim Flag Football wird keine Schutzausrüstung getragen, sondern nur ein Gürtel mit den Flaggen. Lediglich ein Mundschutz ist beim Flag Football Pflicht. Beim American Football dagegen tragen die Spielenden einen Unterleibsschutz, Rippen- und Nierenschutz, Knie- und Oberschenkelschützer, Schulterpolster, Arm- und Ellenbogen- und Handschützer sowie einen Helm mit Schutzgitter.
  • Spielfeld: Das Spielfeld beim Flag Football misst 70 x 25 Yard und ist somit deutlich kleiner als das des American Football (120 x 53 Yard).
  • Spielzeit: Beim Flag Football beträgt die Spielzeit 2 x 20 Minuten, im Football sind es 4 x 15 Minuten.
  • Tackle: Der wohl größte Unterschied besteht darin, dass bei der Sportart Flag Football kein vorsätzlicher Körperkontakt erlaubt ist. Beim Flag Football wird der Ballträger nicht durch ein Tackle gestoppt, sondern durch einen “Flag Pull”, das Herausziehen der Flagge aus dem Gürtel.
  • Teams: Im Flag Football sind Mixed-Teams grundsätzlich erlaubt, im American Football nicht.
Mehr über die Regeln und Besonderheiten im Flag Football erfährst du in unserem Blogbeitrag "Alles, was du über Flag Football wissen musst".

American-Football-Varianten

Gaelic Football: Gaelic Football ist eine Mannschaftssportart, die Elemente von Rugby und Fußball aufweist. Es wird als Amateursport betrieben und hauptsächlich in Irland ausgeübt. Das Spiel wird durch einen Einwurf des Schiedsrichters bzw. der Schiedsrichterin an der Mittellinie gestartet. Den Ball zu werfen ist nie erlaubt, er darf lediglich weitergegeben werden – im Gegensatz zum American Football.

Die Highlights vom Finale der Gaelic Football Meisterschaft 2023 kannst du hier nochmal sehen:
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Indoor Football: Indoor Football ist eine alternative Variante zum Arena Football. Spielfeldgröße und Spieler:innen-Anzahl sind identisch, jedoch gibt es Unterschiede in der Aufstellung und dem Verhalten einzelner Spielpositionen. Im Indoor Football dürfen sich beispielsweise alle Receiver vor dem Snap bewegen, im Arena Football dagegen nur ein Receiver.

Rollstuhlfootball: Rollstuhlfootball ist eine Football-Variante für Menschen mit körperlicher Behinderung. Gespielt wird auf einem Basketballfeld mit einer Länge von 76 Yards und einer Breite von 25 Yards. Als Ball wird ein normaler Football genutzt. Seinen Ursprung hat die Sportart in Amerika, wo sie 1996 erfunden wurde.

Das Football-ABC

Audible: Wenn der Quarterback kurz vor dem Snap einen bereits angesagten Spielzug ändert.

Backfield: Im Backfield sind die Spieler:innen der Offense positioniert, die nicht direkt an der Line of Scrimmage stehen (u.a. der Quarterback). Bei der Defense sind im gleichen Bereich die Cornerbacks und Safeties aufgestellt.

Benchen: Wenn ein/e Stammspieler:in auf die Bank gesetzt wird und sein Ersatz aufgestellt wird, dann wird der/die Stammspieler:in “gebenched”.

Blitz: Als Blitz wird der Angriff der Defense auf den Quarterback bezeichnet. So soll Druck erzeugt werden, damit der Quarterback Fehler macht.

Block: Blockieren des Laufwegs eines/einer Gegenspielers bzw. einer Gegenspielerin mit dem eigenen Körper. Dabei darf nur gestoßen werden und das Blocken darf nicht von hinten erfolgen.

Catch: Wenn ein Pass von der Offense gefangen oder der Defense abgefangen (intercepted) wird, spricht man von einem Catch. Dazu muss sich der/die jeweilige Spieler:in innerhalb des Spielfeldes befinden und Kontrolle über den Ball haben.

Challenge: Einfordern einer Videoüberprüfung eines Spielzugs.

Clipping: Illegales Blocken unterhalb der Gürtellinie in den Rücken des/der Gegners bzw. der Gegnerin.

Complete Pass: Vollständiger Pass (wenn der/die Fänger:in die Kontrolle über den Ball hat).

Concussion Protocol: Prozess, den der/die Spieler:in bei Verdacht einer Gehirnerschütterung durchlaufen muss. Bei jedem Spiel sind 2 sogenannte “Spotter” der Liga im Einsatz. Fällt ihnen eine Szene auf, die gefährlich für den Kopf eines Spielers bzw. einer Spielerin ist, wird das Spiel gestoppt. Noch im Stadion wird der/die Spieler:in untersucht und – falls notwendig - aus dem Spiel genommen.

Counter: Laufspiel, bei dem die Offense entgegen (Counter) der von der Defense erwarteten Laufrichtung spielt.

Defensive Line: Direkte Gegenspieler:innen der Offensive Line.

Delay of Game: Eine Spielverzögerung, die mit Raumverlust bestraft wird.

Double Team: Block der Offensive, bei dem ein Defensive Spieler von zwei Angreifern geblockt wird.

Down: Die Offense hat 4 Versuche, um 10 Yards Raumgewinn zu erzielen. Gelingt ihr dies, dann bekommt sie wiederum vier Versuche.

Draft: Talente-Ziehung der College-Spieler über sieben Runden.

Extrapunkt: Nach einem Touchdown erhält die angreifende Mannschaft die Möglichkeit, mittels eines Kicks von der 15-Yard-Line durch die Torstangen einen Extrapunkt zu erzielen.

Fair Catch: Ein Punt- oder Kick-Returner kann durch ein »Fair Catch«-Zeichen (deutlich sichtbares Winken) anzeigen, dass er/sie den Ball unbedrängt fangen möchte und darauf verzichtet, mit dem Ei weiter zu laufen.

Field Goal: Ein Kick der aus dem Feld in das Tor geschossen wird, bringt drei Punkte. Der/Die Kicker:in steht dabei meist 8 Yards hinter dem Ball.

Free Agent: Ein/e Spieler:in, der/die mindestens vier Jahre in der NFL gespielt hat, gilt als Free Agent Player. Als solcher ist er/sie bei einem Clubwechsel keinerlei Einschränkungen unterworfen.

Fumble: Wenn der/die Angreifer:in den Ball verloren hat. Bei einem Fumble haben beide Teams das Recht, den Ball zu erobern.

Goal Line: Beginn der Endzone – also die Linie, die Spielfeld (auch “Field of Play” genannt) und Endzone trennt.

Goalposts: “Tor” im Bereich jeder Endzone.

Hash Marks: Zwei meterweise markierte Linien, die das Spielfeld zur Mitte hin in drei Teile gliedern. In dieser Zone müssen Spielzüge begonnen werden.

Holder: Spieler:in, der/die bei einem “Field Goal Versuch” oder bei einem “Point after Touchdown” den Ball festhält und ausrichtet, bevor der Kicker schießt.

Huddle: Wenn sich die Spieler:innen einer Mannschaft versammeln, um den nächsten Spielzug zu besprechen.

Incomplete Pass: Pass, der von keinem/keiner Angreifer:in gefangen werden konnte oder ins Aus geworfen wurde.

Interception: Pass des Angriffs, der vom bzw. von der Verteidiger:in abgefangen wird.

Kick: Field Goals, Extrapunkte und Kickoffs werden durch Kicks ausgeführt. Eine seltene Variante ist der Drop Kick, der nicht vom Boden, sondern aus der Hand vollzogen wird.

Lateral: Seitwärts-Pass, der von einem/einer zum/zur anderen Angreifer:in gespielt wird.

Line of Scrimmage (LoS): Gedachte Grenzlinie zwischen der Offense und der Defense. Der Football wird an den Mittelpunkt der LoS gesetzt, an dem sich die beiden Teams gegenüberstehen.

Man Coverage: Manndeckung

Neutral Zone: Gedachte Linie zwischen den beiden Teams (Offense und Defense).

Nose Tackle: Abwehrspieler:in in der Defensive Line, der dem Center direkt, Nase gegen Nase, gegenübersteht. Seine/Ihre Aufgabe ist es, die Mitte dicht zu machen, daher sind die Nose Tackles oder Nose Guards auch meistens die schwersten Spieler:innen der Verteidigung.

Offensive Line: Vorderste Reihe des Angriffs, sie besteht aus fünf Spieler:innen.

Officials: 7 Schiedsrichter

Pitch: Ballübergabe des Quarterbacks an den Running Back, indem er/sie ihm den Ball über eine größere Distanz übergibt und nicht direkt in die Hand legt.

Possession: Eine Mannschaft ist so lange in Ballbesitz wie sie ihn nicht an den/die Gegner:in abgeben muss (Change of Possession). Dies geschieht durch Turnover, wenn das Team punktet, den Ball puntet oder durch das Ende der Halbzeit. Als Possession wird auch die Kontrolle des Balles durch eine/n Spieler:in bezeichnet.

Punt: Spielzug und Kicktechnik im American Football und Canadian Football. Hierbei lässt der Punter den Football fallen und kickt diesen zur gegnerischen Mannschaft, noch bevor der Ball auf dem Boden trifft.

Pylon: Kleine Begrenzungspfosten an den vier Ecken einer Endzone.

Red Zone: Bereich zwischen der 20 Yards-Linie und der Endzone.

Run Pass Option: Dabei blockt die Offensive Line so, dass ein Pass- oder Laufspielzug folgen kann. Was schließlich passiert, entscheidet der Quarterback erst unmittelbar nach dem Snap.

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Screen Pass: Quarterback bietet einen sehr langen Pass an, wirft aber dann doch nur einen kurzen Pass auf eine/n Mitspieler:in hinter der Defensive Line.

Snap: Moment, bei dem der Ball ins Spiel gebracht wird. Der Center wirft dabei den Ball durch seine Beine zum Quarterback, der hinter ihm steht.

Spike: Sofortiges Werfen des Balls auf den Boden durch den Quarterback. Mit einem Spike verliert die Offense zwar einen Versuch, hält aber auch die Zeit an und kann den Angriff zu Ende spielen, wenn nur noch wenig Zeit auf der Uhr ist.

Sweep: Spezielles Laufspiel. Dabei bewegt sich der Runningback parallel zur Line of Scrimmage. Erst wenn für ihn/sie Löcher in der Defensive freigeblockt werden, dreht er/sie in Richtung Endzone und läuft nach vorne.

Tackle: Wenn der bzw. die Defense-Spieler:in den/die Ballträger:in regelkonform zu Boden bringt oder ins Aus drängt.

Takeaway: Jeder Ballgewinn der Defense, Fumble oder Interception ist ein Takeaway.

Touchdown: Wenn ein:e Offense Spieler:in mit dem Ball in die gegnerische Endzone läuft oder den Ball hier vollständig fängt, erzielt er/sie einen Touchdown. Dafür gibt es 6 Punkte.

Weak Side: Seite der Offense, auf der beim Snap weniger Spieler:innen aus der Offensive positioniert sind.

Zone Coverage: Bei der Zonendeckung erhält jeder Defensive Back und jeder Linebacker einen Zuständigkeitsbereich - anders als bei der Manndeckung.

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Wo kann ich in Deutschland Football spielen?

Auf den Internetseiten der einzelnen Footballverbände in Deutschland sind alle Footballvereine des jeweiligen Verbandes aufgelistet. Klicke einfach hier auf das Bundesland, in dem du nach einem Verein suchst, und schon gelangst du zur entsprechenden Liste.





Sport-Wissen

Analena Blüm

Analena Blüm | Content Manager

Schon seit ihrer Kindheit steht Analena jedes Wochenende auf dem Fußballplatz und hat bei ihrem Heimatverein Wormatia Worms alle Jugendteams durchlaufen. Heute spielt sie zwar nicht mehr selbst, ist jedoch immer noch großer Fußballfan und begeistert sich auch abseits des Fußballs für den Sport. Daher schreibt sie für uns nicht nur Berichte zu Sportveranstaltungen, sondern gibt den Leser:innen in der Reihe "Alles, was du über XY wissen musst" zusätzlich Einblicke in verschiedenste Sportarten.
Analena Blüm

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Schon seit ihrer Kindheit steht Analena jedes Wochenende auf dem Fußballplatz und hat bei ihrem Heimatverein Wormatia Worms alle Jugendteams durchlaufen. Heute spielt sie zwar nicht mehr selbst, ist jedoch immer noch großer Fußballfan und begeistert sich auch abseits des Fußballs für den Sport. Daher schreibt sie für uns nicht nur Berichte zu Sportveranstaltungen, sondern gibt den Leser:innen in der Reihe "Alles, was du über XY wissen musst" zusätzlich Einblicke in verschiedenste Sportarten.
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