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Alles, was du über Hallenfußball wissen musst

Fußball in der Halle gehört hierzulande für die meisten Fußballer:innen fest zum Winter dazu. Egal ob auf dem Platz, auf der Tribüne oder daheim vor dem Fernseher. Gerade ältere Fußballfans erinnern sich zudem gerne an die Zeit als noch Teams wie Bayern München, Borussia Dortmund oder Werder Bremen um den DFB-Hallenpokal gespielt haben.

Warum heute der Hallenfußball vorwiegend Amateurvereinen, sowie Nachwuchs- und Traditionsteams vorbehalten ist, welche weiteren Varianten des Hallenfußballs es gibt und welche großen Hallenturniere es heutzutage noch in Deutschland gibt, verraten wir dir im folgenden Text:

Die Geschichte des deutschen Hallenfußballs

Als 1956 das erste Deutsche Hallenfußball-Turnier stattfand, waren Spiele in der Halle mit weniger als 11 Spieler:innen pro Team eigentlich noch vom DFB verboten. Das hielt den Pforzheimer Rudolf Reinacher jedoch nicht davon ab zum 60-jährigen Jubiläum seines 1.FC Pforzheim ein Hallenturnier für Seniorenmannschaften auszutragen.

Dazu formulierte er kurzerhand ein eigenes Regelwerk, welches später nahezu vollständig vom DFB übernommen wurde und kontaktierte sämtliche größeren Vereine des deutschen Fußballs. Obwohl der DFB unter anderem Vereinen wie dem FC Bayern oder dem 1.FC Köln die Teilnahme ausdrücklich untersagte, wurde das Turnier ein voller Erfolg. Fast 1.500 Zuschauer:innen verfolgten das erste deutsche Hallenfußballturnier, bei dem sich unter 16 teilnehmenden Teams letztendlich Eintracht Kreuznach zum Sieger krönen konnte.

Das Turnier des 1.FC Pforzheim legte den Grundstein für weitere Turniere und ab 1970 entdeckten auch die ersten Profivereine den Hallenfußball für sich. Nach und nach wurden immer mehr und immer größere Turniere ausgetragen und 1987 organisierte die Bild-”Zeitung” sogar die erste inoffizielle Hallenmeisterschaft.

DFB-Hallenpokal der Männer

Durch den Boom des Hallenfußballs beschloss der DFB schließlich auch selbst Hallenturniere auszutragen und rief im Jahr 1988 den DFB-Hallenpokal ins Leben. Dabei nahmen nicht nur Teams aus den ersten beiden Deutschen Ligen, sondern teils auch Amateurteams, sowie Mannschaften aus dem Ausland teil. Der Wettbewerb wurde in mehrere Qualifikationsturniere und ein Finalturnier aufgeteilt.

Die Qualifikationsturniere fanden überall in Deutschland verteilt statt. Je nach Anzahl der Teilnehmer und Qualität der teilnehmenden Mannschaften, wurden den Turnieren unterschiedliche Wertigkeiten zugeschrieben. Basierend auf diesen Wertigkeiten erhielten die Teams für ihr Abschneiden bei diesen Turnieren Punkte für die Qualifikationswertung. Die Teams mit den meisten Punkten qualifizierten sich letztendlich für das Finalturnier.

Im Laufe der Zeit verringerte sich die Anzahl an Qualifikationsturnieren deutlich. Während 1988 beim ersten DFB-Hallenpokals noch 18 Qualifikationsturniere ausgetragen wurden, fanden bei der letzten Ausgabe im Jahr 2001 nur noch 3 Qualifikationsturniere statt. Der Grund hierfür lag vor allem in der immer kürzer werdenden Winterpause, die nicht mehr viel Zeit für Hallenturniere bot. Diese Entwicklung sorgte letztendlich auch dafür, dass der Hallenpokal schließlich ganz abgeschafft wurde.

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DFB-Hallenpokal der Frauen

Ab 1994 wurde auch bei den Frauen die deutsche Hallenmeisterschaft ausgetragen. Anders als bei den Herren gab es hier jedoch keine Qualifikationsturniere, sondern nur ein Finalturnier, bei dem alle 12 Teams der aktuell laufenden Bundesligasaison an den Start gingen.

Gespielt wurde in drei Gruppen mit je 4 Teams, von denen sich die Gruppensieger, die Gruppenzweiten, sowie die zwei besten Gruppendritten für das Viertelfinale qualifizierten. Vom Viertelfinale an, wurden die Partien im K.O.-System gespielt. Bei Unentschieden nach Ende der regulären Spielzeit, wurden die Siegerinnen per Neunmeterschießen entschieden. Die Spiele dauerten 1 x 12 Minuten ohne Seitenwechsel.

Anders als bei den Herren hielt sich der DFB-Hallenpokal der Frauen bis ins Jahr 2015 und endete auch dann nicht aufgrund von mangelndem Zuschauerinteresse, sondern weil die FIFA für alle nationalen Hallenwettbewerbe eine Durchführung nach Futsalregeln vorschrieb.

Da alle 12 Bundesligisten diese Vorgabe ablehnten, wurde der DFB-Hallenpokal der Frauen ab 2016 nicht mehr ausgetragen. Bei der letzten Ausgabe des Finalturniers 2015 waren über 4.500 Zuschauer:innen anwesend, womit die GETEC Arena in Magdeburg ausverkauft war. Sowohl der 1.FFC Frankfurt als auch der 1.FFC Turbine Potsdam konnten den DFB-Hallenpokal der Frauen insgesamt 7mal gewinnen. Letzter Titelträger war Bayer 04 Leverkusen im Jahr 2015.

Entwicklung bis heute

Auch nach dem Ende des DFB-Hallenpokals wurden noch Hallenturniere mit prominenten Teams ausgetragen. Durch die verkürzte Winterpause und die steigende Zahl an Pflichtspielen im Profi-Bereich nahm die Anzahl an Turnieren mit Top-Vereinen stetig ab. Mittlerweile ist der Schauinslandreisen-Cup in Gummersbach das einzige Hallenturnier im Erwachsenen-Bereich, bei dem noch vereinzelt Profi-Teams spielen. Dort traten im Januar 2024 beispielsweise der FC Schalke 04, der SC Paderborn und Gornik Zarbze an.

An die Stelle der Hallenturniere der Erwachsenen-Mannschaften sind dafür Turniere sogenannter “Traditionsmannschaften” getreten. Dort spielen ehemalige Spieler großer Vereine gegeneinander, die ihre aktive Karriere mittlerweile eigentlich beendet haben. Zudem nehmen auch einige Jugendmannschaften noch regelmäßig an Hallenturnieren teil. Das wohl größte Hallenturnier für Jugendmannschaften ist hier wohl der Mercedes-Benz-Junior-Cup in Sindelfingen, der mittlerweile seit über 30 Jahren ausgetragen wird.

Auch auf Amateurebene werden noch regelmäßig Hallenturniere ausgetragen. Unter anderem finden in vielen Städten in Nordrhein-Westfalen Stadtmeisterschaften in der Halle statt. Zudem gibt es unter anderem in Schleswig-Holstein als auch im Saarland noch ein Hallenmasters, bei dem die besten Teams des Bundeslandes ausgespielt werden. Das Hallenmasters im Saarland läuft dabei nach dem Vorbild des alten DFB-Hallenpokals mit verschiedenen Qualifikationsturnieren und einem Finalturnier ab. Die Aufzeichnung des Finalturniers aus 2024 kannst du dir im folgenden Video anschauen:

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Auch das Turnier des 1.FC Pforzheim, welches den Grundstein für den deutschen Hallenfußball gelegt hatte, wird bis heute unter dem Namen Rudolf-Reinacher-Gedächtnisturnier ausgetragen. Die nächste Ausgabe ist für den 01. Februar 2025 geplant. Bei der letzten Ausgabe waren unter anderem die Traditionsmannschaften von Bayern München, Kickers Offenbach und dem FC Augsburg dabei.

Mehr über die aktuell größten Hallenfußballturniere und Turnierserien erfährst du im Abschnitt "Heutige Wettbewerbe im Hallenfußball"

Hallenfußball in anderen Nationen

Während in Deutschland Hallenfußball mit Bande um das Feld traditionell die dominierende Variante des Fußballs in der Halle ist, hat sich in den meisten Nationen die Sportart Futsal durchgesetzt. Doch auch andere Varianten von Hallenfußball haben sich in einzelnen Nationen durchgesetzt.

Indoor-Soccer

Auch in den USA und in Kanada wird Hallenfußball mit Bande gespielt. Da hier jedoch auf Eishockeyfeldern gespielt wird, ist auch die Spielfeldbegrenzung gleich wie beim Eishockey. Die Tore stehen dabei nicht im Feld, sondern am Ende des Feldes. Insbesondere im Norden Kanadas ist diese Variante aufgrund der langen und harten Winter und der entsprechend langen Winterpause des Outdoor-Fußballs besonders beliebt.

Das Spielfeld ist mit einer Länge von 61 m und einer Breite von 26 m zwar vergleichbar breit wie beim Futsal, jedoch rund anderthalb Mal länger. Das Tor ist 2 m hoch und rund 3,66 m breit und damit 66 cm breiter als beim Futsal und knapp 1,40 m weniger breit als beim Hallenfußball. Gespielt wird – wie beim deutschen Hallenfußball – mit den gleichen Bällen, die auch draußen verwendet werden.

Besonders am Spielfeld beim Indoor-Soccer ist, dass die Ecken des Feldes abgerundet sind und sich oberhalb der normalen Bande zusätzlich eine Plexiglasscheibe befindet, die auf eine Höhe von knapp 2,50 m reicht.

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Futsal

International die verbreitetste Variante des Hallenfußballs ist Futsal. Futsal wurde 1930 von einem uruguayischen Sportlehrer erfunden, der damit dafür sorgen wollte, dass Fußball auch auf Basketballfeldern gespielt werden kann. Seit 1989 hat die FIFA Futsal als offizielle Hallenvariante des Fußballs anerkannt. Im selben Jahr wurde auch die erste FIFA-Futsal-Weltmeisterschaft in den Niederlanden ausgetragen, bei der 16 Nationen aus allen Kontinenten vertreten waren.

Mittlerweile haben insgesamt 158 Nationen eine Futsal-Nationalmannschaft. Bei Nationen wie Brasilien, Portugal oder Spanien ist Futsal mittlerweile ein etablierter Sport und die dominierende Variante des Hallenfußballs. In Spanien gibt es unter anderem seit 1989 eine separate Profiliga mit 16 Mannschaften.

In Deutschland hingegen gibt es erst seit 2015 überhaupt eine Futsal-(Herren-)Nationalmannschaft, die sich bislang jedoch noch für keine Welt- oder Europameisterschaft qualifizieren konnte. Bei der WM 2024 wurde das deutsche Team Gruppenletzter und schied somit aus.

Ein Deutsches Frauen-Nationalteam gibt es bislang noch nicht, auch wenn es bereits einige Vorstöße in diese Richtung gab. Ende letzten Jahres hatten beispielsweise einige Spielerinnen eine Petition zur Gründung einer Frauen-Futsal-Nationalmannschaft gestartet, die von über 1.200 Personen unterstützt wurde.

Hallenfußball und Futsal - Die Regeln im Vergleich

In Deutschland wird mittlerweile zunehmend Futsal anstelle von Hallenfußball gefördert, da dies auch die von der FIFA anerkannte Hallenvariante des Fußballs ist. Dabei ist jedoch vielen unklar, was genau die Unterschiede zwischen Hallenfußball und Futsal sind. In diesem Abschnitt geben wir dir einen groben Überblick, wie Hallenfußball und Futsal gespielt werden und erläutern dir anhand dessen, wo die Unterschiede zwischen den Sportarten liegen.

So wird Hallenfußball gespielt

Der klassische Hallenfußball hat weitestgehend ein sehr flexibles Regelwerk, sodass die genaue Regelauslegung zwischen den Turnieren stark variieren kann. Als Orientierung für das Spielfeld wird beispielsweise eine Länge von 40 m und eine Breite von 20 m empfohlen, in der Praxis sind die Spielfeldmaße jedoch immer wieder leicht unterschiedlich. Beim Mercedes Benz Junior-Cup in Sindelfingen ist das Feld beispielsweise mit einer Länge von 50 m und einer Breite von 30 m deutlich größer, während in kleineren Hallen teils auch auf kleineren Feldern gespielt wird.

Gespielt wird je nach Spielfeldgröße mit bis zu 5 Feldspieler:innen und einem Torwart. Geht der Ball ins Seitenaus, wird er durch Einrollen wieder ins Spiel gebracht. Geht der Ball ins Toraus gibt es - je nachdem ob zuletzt ein:e Spieler:in der angreifenden oder verteidigenden Mannschaft am Ball war - Abstoß oder Eckball.

Die Tore beim Hallenfußball sind 5 m breit und 2 m hoch (selbe Tore, die auch im Jugendbereich eingesetzt werden), es kann jedoch in Ausnahmefällen auf Handballtore (Maße: 3 x 2 m) gespielt werden. Charakteristisch beim Hallenfußball ist die ca. 1 m hohe Bande, die das Spielfeld umschließt. Jedoch gibt es auch hier je nach Turnier Unterschiede. Die Stadmeisterschaft in Dortmund wird beispielsweise gänzlich ohne Bande gespielt.

Gespielt wird beim Hallenfußball mit den gleichen Bällen, die auch draußen verwendet werden. Beim Hallenmasters im Saarland wird beispielsweise jedoch seit 2016 mit den kleineren und leichteren Futsal-Bällen gespielt. Dies war, kombiniert mit einigen weiteren Regeländerungen Teil eines Kompromisses mit dem DFB, der zu dieser Zeit vermehrt probiert hat, Futsal als Hallenvariante des Fußballs zu etablieren.

Hallenturniere einfach organisieren:

Ob in der Halle oder im Freien: Wenn dein Verein ein eigenes Turnier veranstalten möchte, kann das Turniermodul von Vereinsticket die Organisation vereinfachen. Damit können Spielpläne, Ergebnisse und Tabellen digital eingetragen und in Echtzeit von Zuschauer:innen und Spieler:innen über die kostenfreie VT Fansports App abgerufen werden. Wenn du wissen willst, wie das Ganze in der Praxis aussieht, kannst du dir dieses Video vom Finalwochenende der Frauen und Mächen des Fußballverbandes Rheinland anschauen:

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So wird Futsal gespielt

Anders als der klassische Hallenfußball hat Futsal als offizielle Sportart mit internationalen Turnieren wie Welt- und Europameisterschaften ein festes Regelwerk, welches nur wenig Spielraum für Variationen lässt.

Das Spielfeld beim Futsal ist zwischen 38 und 42 m lang und 20 bis 25 m breit. Gespielt wird auf Handballtore, die 3 x 2 m groß sind. Es sind pro Team insgesamt 5 Spieler:innen (4 Feldspieler:innen) auf dem Feld. Gewechselt werden darf jederzeit, auch wenn das Spiel nicht unterbrochen ist. Dabei muss allerdings die ausgewechselte Person das Spielfeld über die "Auswechselzone" (Zone an der Seitenlinie vor der Ersatzbank) verlassen und die eingewechselte Person darf das Spielfeld erst betreten, wenn die ausgewechselte Person das Feld verlassen hat.

Geht der Ball ins Seitenaus, wird er nicht eingeworfen oder eingerollt, sondern eingekickt. Geht der Ball ins Toraus gibt es - wie beim "normalen" Fußball" Abstoß oder Eckball. Besonders beim Futsal ist der Umgang mit Fouls: Diese werden zusammengezählt und ab dem sechsten Foul innerhalb einer Halbzeit gibt es direkten Freistoß ohne Mauer. Wie beim "normalen" Fußball gibt es gelbe und roter Karten. Bei einer roten Karte darf die entsprechende Person nach einer zweiminütigen Zeitstrafe durch eine:n Auswechselspieler:in ersetzt werden.

Ein Futsal-Spiel dauert 2 x 20 Minuten. Anders als beim "normalen" Fußball wird dabei jedoch bei jeder Spielunterbrechung die Uhr angehalten. Um darüber hinaus Zeitspiel so schwer wie möglich zu machen, darf der Torwart in der eigenen Hälfte nur für maximal 4 Sekunden in Ballbesitz sein und darf anschließend im laufenden Angriff nicht mehr angespielt werden. Auch bei Standardsituationen wie Freistößen haben die Spieler:innen nur 4 Sekunden Zeit, um die Aktion auszufühlen.

Mehr über Futsal, kannst du dir in unserem Blogbeitrag "Alles, was du über Futsal wissen musst" durchlesen.

Anfang 2023 waren wir beim Futsal-Regionalliga-Spiel zwischen dem PST Trier und der TSG 1846 Mainz. Hier gelangst du zum Spielbericht mit Bildern.

Heutige Wettbewerbe im Hallenfußball

Durch die kürzere Winterpause gibt es heutzutage deutlich weniger Hallenturniere als noch um die Jahrtausendwende. Dennoch sind auch heute noch einige größere Turniere und Turnierserien in Deutschland vertreten. Die wichtigsten davon stellen wir dir hier vor:

Mercedes Benz Junior-Cup

Seit 1991 treten in Sindelfingen die A-Jugendmannschaften einiger der größten Vereine weltweit an. In den letzten Jahren waren unter anderem Klubs wie der FC Barcelona, Manchester United, Paris St. Germain oder der FC Liverpool, sowie einige Teams aus Afrika, Asien und Amerika bei dem Turnier dabei.

Das Turnier findet jedes Jahr Anfang Januar statt und lockt jährlich knapp 10.000 Zuschauer:innen in den Sindelfinger Glaspalast. Gespielt wird auf einem 50 Meter langen und 30 Meter breiten Kunstrasenfeld, welches von einer 1 m hohen Holzbande umgeben ist. Die Ecken sind dabei, anders als bei sonstigen Hallenfußballturnieren, abgerundet.

Aktueller Titelverteidiger ist der VfB Stuttgart, der mit fünf Siegen bislang die meisten Turniersiege vorweisen kann. 2024 sind neben Rapid Wien und VfB Stuttgart unter anderem auch Manchester United und der 1.FC Union Berlin dabei gewesen. Das nächste Turnier findet am 11. und 12. Januar 2025 statt.

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Volksbanken Masters (Saarland)

Die wohl größte heute aktive Turnierserie im Erwachsenen-Hallenfußball ist das saarländische Hallenmasters (mittlerweile "Volksbanken Masters"), welches seit 1993 ausgespielt wird. Ähnlich wie beim früheren DFB-Hallenpokal finden über die Winterpause verteilt zahlreiche Qualifikationsturniere (letztes Jahr insgesamt 36) statt, bei denen die Teams Punkte sammeln können.

Die 8 Vereine mit den meisten Punkten qualifizieren sich für das Hallenmasters-Finalturnier, welches Anfang Februar in der Saarlandhalle in Saarbrücken ausgetragen wird. Insgesamt kämpfen bei den insgesamt 42 Qualifikationsturnieren im Winter 2023/24 244 Mannschaften aus dem ganzen Saarland, sowie vereinzelte Vereine aus Rheinland-Pfalz um den Einzug ins Finalturnier. Titelverteidiger und Rekordsieger ist der SV Auersmacher mit 6 Turniersiegen.

SHFV-Hallenmasters (Schleswig-Holstein)

Das größte Hallenturnier für Herren-Mannschaften ist mit 8.700 Zuschauer:innen das SHFV-Hallenmasters (LOTTO-Masters) des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes. Die Qualifikation läuft hier – anders als etwa im Saarland – nicht über Qualfikationsturniere, sondern auf Basis der Ligatabellen vor der Winterpause. Die acht bestplatzierten schleswig-holsteinischen Vereine sind für das Turnier in der Kieler Ostseehalle qualifiziert.

Aktueller Titelverteidiger ist der FC Kilia Kiel. Den Rekord für die meisten Turniersiege hält jedoch Zweitligist Holstein Kiel mit insgesamt 6 Turniersiegen. Die Kieler treten jedoch seit einigen Jahren – wie auch Drittligist VfB Lübeck - mit ihrer zweiten Mannschaft bei dem Turnier an. In diesem Jahr findet das Turnier am 11. Januar statt. Wie schon in den Vorjahren ist die Wunderino-Arena in Kiel bereits zwei Wochen vor Turnierstart ausverkauft.

Einen Eindruck über die Stimmung beim Finalturnier erhältst du in diesem Video aus dem vergangenen Jahr:

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Schauinslandreisen-Cup (Gummersbach)

Auch wenn Hallenfußball heute überwiegend den Amateur- und Jugendmannschaften vorbehalten ist, gibt es mit dem Schauinslandreisen-Cup in Gummersbach noch ein Turnier in Deutschland, an dem auch immer wieder hochkarätige Teams aus dem Profi-Bereich dabei sind. Im letzten Jahr gingen bei der 10. Ausgabe des Turniers beispielsweise unter anderem die Zweitligisten FC Schalke 04 und SC Paderborn, sowie der polnische Erstligist Gornzik Zabrze an den Start. Ebenfalls mit dabei waren die Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen und FC Gütersloh, sowie Oberligist Kickers Emden.

Beim FC Gütersloh waren wir letztes Jahr sowohl in der Regionalliga als auch im DFB-Pokal mit unserem Ticketsystem im Einsatz. Unseren Bericht mit Bildern von der Pokal-Partie gegen Zweitliga-Herbstmeister Holstein Kiel kannst du dir hier nochmal durchlesen.

Gespielt wird bei dem Turnier seit einigen Jahren zugunsten der Lukas Podolski Stiftung, die sich für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzt. Lukas Podolski selbst ist nicht nur mit seinem Verein Gornik Zabrze, sondern auch noch mit einem Promi-Team, sowie als Schirmherr der Veranstaltung mit dabei.

Hallenfußball-Highlights mit Vereinsticket

In diesem Winter finden gleich mehrere Hallenturniere mit namenhaften Jugendmannschaften statt, bei denen du dir über Vereinsticket noch Karten sichern kannst.

Vom 02. bis zum 06. Januar findet in der Dreiländerhalle in Passau beispielsweise der Sonnenland-Cup statt. Dort werden veschiedene Jugend-Turniere von der F-Jugend bis zu den A-Junioren, sowie ein Benefiz-Cup für Altherren-Mannschaften ausgetragen. Highlight ist dabei vor allem das C-Junioren-Turnier am 04. Januar, bei dem unter anderem der FC Utrecht, Hertha BSC Berlin, Gornik Zabrze, Borussia Dortmund, der VfB Stuttgart und Austria Wien vertreten sind. Am 05. Januar kannst du dich in der Dreiländerhalle Passau beispielsweise unter anderem auf die U15-Teams des VfB Stuttgart, Manchester United, Sparta Prag und Borussia Dortmund freuen. Das vollständige Teilnehmerfeld findest du hier.

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Die U15 von Borussia Dortmund ist bereits eine Woche später auch beim BWK-ArenaCup am 11. und 12. Januar im Einsatz. Dann treffen sie in der Arena Hohenlohe in Ilshofen unter anderem auf die Mannschaften von Manchester City, Bayern München, Benfica Lissabon und den VfB Stuttgart. Nach ihrem Sieg im vergangenen Jahr gehen die Dortmunder bei der 14. Ausgabe des BWK-ArenaCups als Titelverteidiger an den Start. Hier kannst du dir das vollständige Teilnehmerfeld anschauen.

Übrigens:

Wir haben die letztjährige Ausgabe des BWK-ArenaCups mit der Kamera begleitet. Unseren Bericht mit Bildern vom Turnier kannst du hier noch einmal nachlesen.



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Auch beim Sesterhenn-Cup in Osburg, bei dem einige der besten Herren-Teams aus dem Fußballverband Rheinland teilnehmen, wird Vereinsticket eingesetzt. Hier kommt nicht nur unser Ticketsystem zum Einsatz, sondern auch die Turnierorganisation wird über unser Turniermodul abgewickelt. Damit können alle Spieler und Zuschauer:innen die aktuellen Tabellenstände und Ergebnisse direkt über die Vereinsticket-App auf ihrem Handy abrufen und sind immer auf dem aktuellen Stand.

Mit dabei sind insgesamt 12 Mannschaften, darunter unter anderem TuS Koblenz, SG Mülheim-Kärlich, SG 99 Andernach und FC Rot-Weiss Koblenz. Das Turnier findet am 11. Januar 2025 ab 13 Uhr in der Philipp-Heift-Halle in Mülheim-Kärlich statt. Hier gelangst du zu den aktuellen Spielplänen für den Sesterhenn-Cup 2025.

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Hallenfußball-Highlights 2024 im Überblick

Hier geben wir dir nochmal eine Übersicht mit einigen besonders interessanten Turnieren, die du dir in diesem Winter anschauen kannst:

REWE-Juniorcup

Ort Lokhalle, Göttingen
Datum 09. bis 12. Januar 2025
Altersklasse U19
Teilnehmende Teams (Auswahl) AZ Alkmaar, Manchester United, PSV Eindhoven, Borussia Mönchengladbach
Live-Übertragung Auf dem Youtube-Kanal "REWE JUNIORCUP"
Aktueller Titelverteidiger FK Austria Wien

Sonnenland-Cup

Ort Dreiländerhalle, Passau
Datum 04. Januar 2025
Altersklasse U15
Teilnehmende Teams (Auswahl) Borussia Dortmund, FC Utrecht, VfB Stuttgart, FK Austria Wien
Live-Übertragung keine
Aktueller Titelverteidiger Hertha BSC Berlin

Mercedes-Benz Junior Cup

Ort Glaspalast, Sindelfingen
Datum 11. + 12. Januar 2025
Altersklasse U19
Teilnehmende Teams (Auswahl) VfB Stuttgart, Manchester United, FC Bayern München, FC Sao Paulo
Live-Übertragung im Free-TV bei Sport1
Aktueller Titelverteidiger VfB Stuttgart

Matthäi Cup

Ort Süwag Energie Arena, Frankfurt
Datum 08. Januar 2025
Altersklasse Altherren (Traditionsmannschaften)
Teilnehmende Teams (Auswahl) Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, Bayer 04 Leverkusen, VfB Stuttgart, 1.FSV Mainz 05, Kickers Offenbach
Live-Übertragung DAZN
Aktueller Titelverteidiger FC Bayern München

LOTTO Masters

Ort Wunderino Arena, Kiel
Datum 11. Januar 2025
Altersklasse Aktive
Teilnehmende Teams (Auswahl) SC Weiche Flensburg, Holstein Kiel II, VfB Lübeck II, Phönix Lübeck
Live-Übertragung keine
Aktueller Titelverteidiger FC Kilia Kiel

BWK-ArenaCup

Ort Arena Hohenlohe, Ilshofen
Datum 11. + 12. Januar 2025
Altersklasse U15
Teilnehmende Teams (Auswahl) Manchester City, FC Bayern München, Benfica Lissabon, Red Bull Salzburg
Live-Übertragung Auf dem Youtube-Kanal "BWK-ArenaCup"
Aktueller Titelverteidiger Borussia Dortmund

Volksbanken Masters (Saarland)

Ort Saarlandhalle, Saarbrücken
Datum 02. Februar 2025
Altersklasse Aktive
Teilnehmende Teams Acht Punktbeste Mannschaften aus den insgesamt 244 Herren-Teams, die an Quali-Turnieren teilnehmen (u.a. FV Diefflen, SV Auersmacher, VfL Primstal, SF Köllerbach)
Live-Übertragung Im Free-TV beim SR, sowie auf SR.de im Stream
Aktueller Titelverteidiger FV Diefflen


Futsal, Hallenfußball, Sport-Wissen

Jean-Luc Diehl

Jean-Luc Diehl | Content Manager

Er spielt Fußball und fährt Ski. Und wie: In der Saison 2019/2020 war Jean-Luc als Guide für die Para-Biathletin Johanna Recktenwald im Einsatz und nahm an Weltcup- und WM-Rennen teil. Inzwischen trainiert er den saarländischen Nachwuchs in der Kombinationssportart aus Skilanglauf und Schießen. Treffsicher zeigt sich der Sportwissenschaftler auch beim Texten – ihm verdankst du zahlreiche informative Beiträge auf unseren Kanälen.
Jean-Luc Diehl

Jean-Luc Diehl | Content Manager

Er spielt Fußball und fährt Ski. Und wie: In der Saison 2019/2020 war Jean-Luc als Guide für die Para-Biathletin Johanna Recktenwald im Einsatz und nahm an Weltcup- und WM-Rennen teil. Inzwischen trainiert er den saarländischen Nachwuchs in der Kombinationssportart aus Skilanglauf und Schießen. Treffsicher zeigt sich der Sportwissenschaftler auch beim Texten – ihm verdankst du zahlreiche informative Beiträge auf unseren Kanälen.
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