- Jean-Luc Diehl
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Mit Vereinsticket in der 1.Hauptrunde des DFB-Pokals
Am vergangenen Wochenende begann sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. Wie schon im vergangenen Jahr bei der Partie zwischen Kaan-Marienborn und dem 1.FC Nürnberg kam dabei auch in dieser Saison wieder unser Ticketsystem zum Einsatz.
Sowohl in Gütersloh als auch in Illertissen und Karlsruhe konnten sich die Zuschauer:innen im Vorfeld ihr Ticket online sichern. Wie das Ganze lief und wie die Spiele ausgegangen sind, erfährst du im folgenden Text. Zudem zeigen wir dir einige Bilder von den Partien zwischen Gütersloh und Kiel, sowie zwischen dem FV Illertissen und Fortuna Düsseldorf.
Güterslohs Rückkehr in den DFB-Pokal
Fast auf den Tag genau 24 Jahre ist es her, dass der FC Gütersloh letztmals im DFB-Pokal spielen durfte. Entsprechend groß war bei den Fans des Regionalliga-Aufsteigers die Euphorie vor der Rückkehr in den größten deutschen Pokalwettbewerb. Knapp 5.300 Fans pilgerten in das Ohlendorf Stadion im Heidewald, um die Partie zwischen dem Westfalenpokalsieger Gütersloh und dem Zweitligisten Holstein Kiel zu verfolgen.
Die Zuschauer:innen bekamen von Beginn an eine offene Partie zu sehen, in der von einem Klassenunterschied wenig bis gar nichts zu spüren war. Gastgeber Gütersloh verteidigte diszipliniert und spielte sich nach und nach immer wieder Chancen heraus. Mitte der ersten Hälfte hatte Markus Esko gleich doppelt die Gelegenheit, den Gütersloher Anhang in Ekstase zu versetzen, scheiterte jedoch knapp.
Nach einer Druckphase der Gäste aus Kiel, wurde Güterslohs Angreifer Esko kurz vor der Pause vom Kieler Kapitän Lewis Holtby im Strafraum gelegt. Den fälligen Strafstoß schoss Nico Buckmaier, konnte dem Druck jedoch nicht standhalten und setzte den Ball deutlich über das Kieler Gehäuse.
Trotz des Fehlschusses blieb Gütersloh mutig und erzielte um ein Haar vor der Pause noch das 1:0. Dank des starken Kieler Schlussmanns Timon Weiner, konnten sich die Störche jedoch mit 0:0 in die Pause retten.
Friðjónsson-Doppelpack sorgt für Entscheidung
Auch im zweiten Spielabschnitt suchte man vergeblich nach dem Klassenunterschied zwischen beiden Teams. Bei Starkregen kamen die Gastgeber erneut besser in die Partie und hatten gleich mehrfach den Führungstreffer auf dem Fuß. Mit jeder Sekunde spürte man, wie die Zuschauer:innen im Stadion im Heidewald mehr an die Sensation glaubten.
In der 72. Minute folgte dann die kalte Dusche für die Gastgeber: Nach einer Ecke für Holstein Kiel, sprang der eingewechselte Hólmbert Friðjónsson am höchsten. Nachdem sein erster Kopfball noch abgewehrt werden konnte, knallte er den Abpraller aus fünf Metern Torentfernung in die Maschen und bescherte dem Favoriten so die langehrsehnte Führung.
Wer nun dachte, dass sich Gütersloh durch diesen Rückschlag zurückziehen würde, sah sich getäuscht, denn bereits zwei Minuten nach dem 0:1 kam der Regionalligist wieder gefährlich in den Kieler Strafraum und hatte gleich doppelt die Chance auf den Ausgleich.
Trotz des Gegentreffers blieben die Gastgeber aus Gütersloh nach wie vor mutig und hatten bereits zwei Minuten später die große Doppelchance auf den direkten Ausgleich. Allerdings scheiterte erst Esko im direkten Duell mit Weiner, bevor auch der Nachschuss von der Kieler Defensive abgeblockt werden konnte. Auch in der Folge kam der Regionalligist immer wieder gefährlich vor das Kieler Tor, könnte seine Chancen aber nicht nutzen.
In der Schlussphase warf Gütersloh noch einmal alles nach vorne, was zu großen Chancen auf beiden Seiten führte: Nachdem der FCG in der 90. Minute noch einmal die Riesenchance auf den Ausgleich hatte, machten die Kieler Störche nur zwei Minuten später den Deckel drauf:
Remberg setzte sich mit einem grenzwertigen Einsteigen gegen FCG-Verteidiger Twardzik durch und spielte den Ball in die Mitte. Dort war es erneut Friðjónsson, der aus kurzer Distanz bereitstand und den Ball im Tor unterbrachte. Der anschließende Jubel der Kieler machte noch einmal deutlich, wie sehr der Regionalligist das Team aus Schleswig-Holstein an seine Grenzen gebracht hatte.
Applaus auf beiden Seiten
Nach Abpfiff konnten sich beide Teams zurecht von ihren Fans feiern lassen. Während die Kieler Anhänger nach dem Erstrunden-Aus im Vorjahr gegen Waldhof Mannheim endlich wieder den Einzug in die zweite Pokalrunde bejubeln konnten, honorierten die Fans des FC Gütersloh eine überragende Leistung ihres Teams, das gegen den aktuellen Zweitliga-Zweiten über 90 Minuten auf Augenhöhe agierte. Die Spieler beider Teams nahmen sich nach dem Spiel noch viel Zeit, um sich bei den Zuschauer:innen für den Support zu bedanken und machten Bilder mit den Fans.
Auch wenn den Gütersloher Spielern angesichts der vielen vergebenen Torchancen die Enttäuschung über das Ausscheiden anzusehen war, machte die Partie Hoffnung für die anstehenden Aufgaben in der Regionalliga West. Am kommenden Wochenende geht es dort Zuhause gegen den SV Lippstadt. Tickets hierfür erhältst du in der kostenfreien VT Fansports App. Holstein Kiel hingegen beendet damit auch sein drittes Pflichtspiel der Saison mit einem Sieg. Die Kieler haben am kommenden Sonntag im Auswärtsspiel gegen den 1.FC Magdeburg die Chance, diese Serie weiter auszubauen.
Vereinsticket bietet zahlreiche Lösungen für Sportvereine, unter anderem Ticketing.
Pokalfinalist von 2017 zu viel für KSC-Damen
Weniger spannend ging es im DFB-Pokal der Frauen beim Spiel zwischen dem Karlsruher SC und dem SC Sand zu. Bereits nach 3 Minuten gingen die Gäste, die bereits mehrfach im Finale des DFB-Pokal gestanden haben, in Führung. Noch vor der Pause konnte der SC Sand auf 0:3 erhöhen und damit für klare Verhältnisse sorgen. Dennoch hielt der Regionalligist aus Karlsruhe gut mit, war jedoch gegen die Qualität der Damen aus Sand machtlos und musste in der 67.Minute noch das Tor zum 0:4-Endstand hinnehmen.
Die leider verhältnismäßig wenigen Zuschauer:innen konnten sich vorab im Online-Ticketshop der KSC-Damen und in der VT Fansports App ihre Eintrittskarte sichern und diese am Eingang zum Sportgelände in Sekunden scannen lassen.
Deutlich mehr Zuschauer:innen gab es in Bayern, wo Vereinsticket einen Tag später ebenfalls im Einsatz sein sollte ...
FV Illertissen lässt Fortuna Düsseldorf bis zum Schluss zittern
Vor gut zwei Monaten besiegte der FV Illertissen den Drittligisten FC Ingolstadt in einem Elfmeterkrimi im Finale des Bayernpokals und qualifizierte sich damit dür den DFB-Pokal. Die Partie gegen Fortuna Düsseldorf, die gestern im Vöhlinstadion ausgetragen wurde, war nicht minder spannend:
Die Gäste gingen bereits in Minute 3 durch ein Eigentor von Frisorger in Führung. Knapp 10 Minuten später glichen die Gastgeber um ein Haar aus, der Treffer wurde jedoch vom Unparteiischen zurückgenommen. Es folgte eine Spielunterbrechung aufgrund kräftigen Hagels, bevor die Fortuna die Führung ausbauen konnte - Vermeij konnte das Zuspiel von Klaus über die Linie befördern.
Illertissen hatte gute Chancen, scheiretre jedoch vor der Pause mehrfach knapp, bevor der vorherige Eigentorschütze Frisorger ins richtige Tor traf. Den Rückenwind durch das Anschlusstor nahm Illertissen nicht nur mit in, sondern auch aus der Pause: In Halbzeit 2 hatte der Viertligist eine richtige Druckphase. Düsseldorf musste bis kurz vor Schluss zittern und sogar einen Lattentreffer überstehen, bevor die Einwechselspieler Johannesson und Tzolis durch ein tolles Zuspiel und das Verwandeln desselben den Deckel drauf machten.
- Andernach verliert nach großem Kampf gegen FC Bayern München
- Mit Vereinsticket beim DFB-Pokalspiel 1. FC Kaan-Marienborn gegen 1. FC Nürnberg
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