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Salmrohr gegen Eintracht Trier: Mit Vereinsticket beim Rheinlandpokal

Am 3. Oktober ist in Deutschland Feiertag. Die Spieler des FSV Salmrohr und der Eintracht Trier aber hatten am Montag nicht frei, zu mindestens nicht vom Fußball. Auf dem Programm stand die 3. Runde des Bitburger-Rheinlandpokals. Wir von Vereinsticket waren am Montag vor Ort und haben für dich das Spiel verfolgt. Weiter unten erfährst du, wo du alle Highlights des Spiels sehen kannst.

Klare Rollenverteilung

Rund 1500 Zuschauende waren bei sonnigem Herbstwetter ins Salmtalstadion in Salmrohr gekommen. Die Gästefans aus Trier waren eine deutlich größere Gruppe als der Fanblock der Heimmannschaft. Wo die beiden Teams letzte Saison noch in der Oberliga gegeneinander kickten – Trier gewann das Hinspiel, Salmrohr das Rückspiel – trennen sie heute zwei Ligen. Nach dem Abstieg in der Saison 21/22 steht Salmrohr heute auf dem 5. Platz der Rheinlandliga. Trier dagegen stieg auf und belegt zurzeit den 13. Rang in der Regionalliga Südwest. Somit stand Trier vor dem Spiel als klarer Favorit auf das Weiterkommen fest.

Trier hatte in der ersten Runde ein Freilos und gewann anschließend gegen die SG Saartal Trassem. Auch bei diesem Spiel waren wir vor Ort und haben über die Partie berichtet. Salmrohr musste schon in der ersten Runde ran, gewann gegen die SG Thalfang und in der 2. Runde gegen den SV Konz.

Ticketing über Vereinsticket
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Trier und Kinscher klare Gewinner der ersten Halbzeit

Um 15 Uhr pfiff Schiedsrichter Jan Schmidt die Partie an, Salmrohr hatte Anstoß. Obwohl die Rot-Weißen der klare Underdog waren, hofften sie auf eine Überraschung gegen den eindeutigen Favoriten. Schnell wurde jedoch klar, dass sich die Gäste keine Blöße geben wollten. In der 21. Minute brachte Dominik Kinscher die Eintracht per Foulelfmeter in Führung. Sein Teamkollege Jan Brandscheid war im Strafraum gefoult worden. Kinscher legte sich den Ball zurecht und schoss in die rechte untere Ecke. Dies sollte allerdings nicht sein letztes Tor des Tages bleiben.

Zunächst traf aber jemand anderes: in der 29. Minute erhöhte Benjamin Siga zum 0:2. Kevin Heinz erhielt einen langen Ball auf links, ging am Salmrohrer Nicholas Modeste vorbei und passte in den Rückraum zu dem einlaufenden Siga. Dieser knallte den Ball per Direktabnahme unter die Latte.

Im Folgenden blieb Trier dominant und erarbeitete sich weitere Chancen. Nach einem Dribbling bis kurz vor den Strafraum passte Kapitän Simon Maurer nach rechts außen auf Jason Kaluanga. Dessen Flanke in den Strafraum wurde von einem Salmrohrer Verteidiger per Kopf geklärt, der Klärungsversuch landete allerdings bei Kinscher, welcher circa 20 Meter vor dem Tor stand. Dieser nahm den Ball mit links an und schoss mit rechts unhaltbar für FSV-Keeper Philipp Basquit.

Kurz vor der Pause hatte der FSV die Gelegenheit auf den Anschlusstreffer. Der Schuss von Oliver Wennicke wurde aus kurzer Distanz vom Trierer Torwart Denis Wieszolek pariert, der Ball landete aber erneut bei Mennicke. Kaluangas Foul an Mennicke wurde von Schiri Schmidt als regelwidrig bewertet und somit erhielten die Salmrohrer einen Elfmeter. Henrik Thul trat an, schoss nach links unten, jedoch erahnte Wieszolek die Idee. Er parierte den Ball und konnte ihn im Nachfassen festhalten.

Fast im Gegenzug erhöhte Kinscher die Trierer Führung, sein 3. Tor war gleichzeitig die letzte Aktion der ersten Hälfte. Benjamin Siga flankte auf Sven König, der lief links aufs Tor zu, schoss, doch Torwart Basquit konnte denn Ball nach vorne abwehren. Dort stand allerdings Kinscher und per Direktabnahme machte er seinen Hattrick perfekt. Direkt danach war Halbzeit, die Trierer führten verdient mit 0:4 und Kinscher, welcher in der U19 für Salmrohr kickte, stach mit seinen drei Toren heraus.



Trotz Anschlusstreffer nichts zu holen für Salmrohr

Nach der Pause wechselte die Eintracht dreifach, Yannick Debrah, Fränz Sinner und Maurice Wrusch kamen für Sven König, Kevin Heinz und Robin Garnier in die Partie. Diese Wechsel brachten die Trierer leicht aus dem Konzept, sodass die Salmrohrer mehr Spielanteile bekamen. Aus dieser Phase heraus verkürzte Noah Wrusch, der Cousin des Eintracht-Spielers Maurice, zum 1:4. 10 Minuten nach der Pause eroberte der FSV den Ball nach einem Trierer Angriff. Kurioserweise haben beide Wruschs die Nummer 14. Ein schnelles Umschaltspiel ermöglichte den Gegenangriff. Leon Schmid passte zu Thul an die Mittellinie, dieser flankte auf Wrusch. Er setzte sich gegen die Trierer Verteidiger durch und schoss den Anschlusstreffer für die Heimmannschaft.

In der 70. Minute machte Jan Brandscheid dann aber den Trierer Sieg fest. Salmrohr wurde im Aufbauspiel vom Pressing der Eintracht so unter Druck gesetzt, dass sie den Ball verloren. Der dreifache Torschütze Kinscher eroberte den Ball im Halbfeld und passte auf Brandscheid, welcher aus sieben Metern ins lange Eck abschloss.

Das 6. Tor für die Gäste war ein Zusammenspiel der eingewechselten Spieler. Eine Flanke des Innenverteidigers des FSV landete bei Ömer Yavuz, welcher sofort den Angriff einleitete. Fränz Sinner dribbelte in den Strafraum und passte auf Yannik Debrah. Debrah umkurvte einen Verteidiger und schoss im Fallen das letzte Tor des Spiels.

Trier dominierte das Spiel, hatte deutlich mehr Ballbesitz und ließ kaum Chancen zu. Somit geht der Sieg auch in der Höhe in Ordnung, unter anderem, weil Salmrohr aus den Chancen, die sie hatten, nur eine für ein Tor nutzte. Trier steht nun im Achtelfinale des Bitburger-Rheinlandpokals, welches Anfang November ausgetragen wird. Jedoch müssen sie schon am kommenden Samstag in der Regionalliga gegen den FSV Frankfurt antreten, Salmrohr fährt nach Bitburg.



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