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Alles, was du über Fechten wissen musst

Fechten ist eine der ältesten olympischen Disziplinen. Doch welche Regeln gibt es beim Fechten überhaupt? Was bedeuten Begriffe wie “Assaut” und ”Battuta”? Und welche Ausrüstung brauchst du, um zu fechten? In diesem Text geben wir dir einen Überblick über eine Sportart, die ursprünglich der Verfeinerung der Schwert- und Säbelkämpfe diente.

Regelwerk – So wird Fechten ausgeübt

Zu Beginn geben wir dir einen Überblick über die wichtigsten Regeln beim Fechten.

Ablauf und Spieldauer

Beide Fechter:innen prüfen vor Beginn ihr Material, begrüßen den/die Gegner/in, sowie den Obmann/die Obfrau und die Zuschauenden mit dem Fechtergruß und stellen sich an ihrer Startlinie auf. Funktioniert die persönliche Ausrüstung (z.B. Waffe oder Körperkabel) schon vor Beginn des Gefechtes nicht, dann gibt es eine Verwarnung. Funktioniert auch der Ersatz nicht, dann gibt es einen Straftreffer (Rote Karte). Wenn ein Teil der Ausrüstung während des Gefechtes kaputt geht, gibt es keine Verwarnung.

Nach jedem gültig gegebenen Treffer kehren die Fechter:innen zur Startlinie zurück, nach jedem ungültigen Treffer und jeder anderen Unterbrechung wird das Gefecht dort fortgesetzt, wo es unterbrochen wurde.

Ein sogenanntes “Gefecht” dauert 4 Minuten, bei einer Anzahl von 5 Treffern (Rundengefechte) oder auf 15 Treffer bei einer Kampfzeit von 9 Minuten (Direktausscheidung). Der/die Fechtende, der/die zuerst 5 bzw. 15 Treffer erzielt, gewinnt. Alternativ gewinnt der-/diejenige, der/die die meisten Treffer bei Ablauf der Zeit innehat.

Falls es nach der Kampfzeit Unentschieden steht, wird die Kampfzeit um 1 Minute verlängert und der nächste gültige Treffer entscheidet über den/die Sieger:in. Falls in dieser Zeit kein Treffer fällt, wird der/die Gewinner:in per Los ermittelt.

Gefochten wird auf der Fechtbahn (Planche). Diese ist 14 m lang und 2 m breit. Das Verlassen der Fechtbahn nach hinten wird mit einem Straftreffer sanktioniert, das Verlassen zur Seite mit einem Bodenverlust. Hierbei muss sich der/die betroffene Spieler:in einen Meter zurück auf der Fechtbahn aufstellen.

Gültige Trefferflächen sind im Fechten die Körperpartien und -teile, die man mit der Klingenspitze oder der Säbelschneide erreichen muss, um einen Treffer erlangen zu können. Treffer, die jenseits dieser gültigen Trefferfläche erzielt werden, zählen als ungültig.

Altersklassen

Fechtturniere werden in der Regel in einzelnen Altersklassen ausgetragen. Bei Turnieren erfolgt eine getrennte Bewertung der jeweiligen Wettbewerbe nach folgenden Altersklassen:

  • Senior:innen: Ab 40 Jahren (Sonderklasse ab 30 Jahren)
  • Aktive: 19-40 Jahre
  • Junior:innen: 17-19 Jahre
  • A-Jugend: 14-17 Jahre
  • B-Jugend: 12-14 Jahre
  • Schüler:innen: 10-12 Jahre

Aufstellung

Zu Beginn des Gefechtes und nach jedem gültigen Treffer stellen sich die Fechtenden hinter der Startlinie auf. Die Fechtbahn ist aus elektrisch leitendem Material und mit der Meldeanlage verbunden. So werden Treffer auf der Bahn selbst nicht angezeigt.

Um die Grundstellung einzunehmen, stellt sich der/die Fechter:in entlang einer imaginären Gefechtslinie auf. Die Füße stehen hierbei zunächst Ferse an Ferse in einem rechten Winkel zueinander; der Oberkörper bleibt aufrecht.

Aus dieser Position wird die Fechtstellung eingenommen, indem zuerst die Waffe von unten nach oben in Linie gebracht wird. Die Spitze muss etwa auf der Höhe der gegnerischen Schulter sein. Parallel wird der freie Arm nach hinten geführt und leicht eingeknickt; so kann das Gleichgewicht stabilisiert werden.

Um ein optimales Steh- und Bewegungsvermögen zu schaffen, wird ein Fuß um ca. 2 Fußlängen vorgesetzt. Der/die Fechter:in geht anschließend so weit in die Hocke, dass sich die Knie über den Fußspitzen befinden.

Fechtbahn

Das Fecht-ABC

Allez: Beschreibt das Kommando ”Los” zu Beginn oder nach einer Unterbrechung des Gefechtes.

Angriff: Offensive Position, bei der wird die gegnerische Trefferfläche durch eine Vorwärtsbewegung und parallele Streckung des Waffenarms bedroht.

Appell: Hierbei wird eine Angriffsbewegung vorgetäuscht, um eine generische Reaktion zu provozieren.

Arret-Stoß: Beschreibt einen Zwischenstoß während einem zu kurz vorgetragenen Angriff des Gegners bzw. der Gegnerin.

Ausfallstellung: Die meisten Angriffe schließen mit einem Ausfall ab, indem der Oberkörper plötzlich vorschnellt.

Battuta: Bezeichnet einen kurzen, kräftigen Schlag auf die gegnerische Waffenklinge.

Balestra: Vorwärts-Sprung mit unmittelbar anschließendem Ausfall. Beide Füße berühren gleichzeitig wieder den Boden.

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Cavation: Umgehung der gegnerischen Klinge mit der eigenen Waffe um die gegnerische Glocke herum.

Defait: Bezeichnet ein verlorenes Gefecht.

DFB: Deutscher Fechterbund

Double: Doppeltreffer im Degenfechten. Innerhalb einer viertel Sekunde erzielen beide Fechter:innen gleichzeitig einen Treffer.

EFC: Confédération Européenne d'Escrime (Europäischer Kontinentalverband im Fechten)

En garde: Entspricht dem Kommando “Fechtstellung” zu Beginn eines Gefechtes.

F.I.E: Fédération Internationale d’Escrime (Internationaler Fechtverband)

Flèche: Sturzangriff. Er endet mit einem seitlichen Vorbeilaufen an der gegnerischen Person. Im Säbelfechten sind solche Angriffe nicht erlaubt.

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Glocke: Befindet sich zwischen Griff und Klinge der Fechtwaffe.

Körperkabel: Elektrisches Verbindungskabel, das zwischen der Waffe und festgeklemmten Anschlusskabel durch den Waffenarm der Fechtjacke gezogen wird.

Lizenz: Jede:r Fechter:in muss jährlich eine Lizenzmarke des DFB erwerben, um bei Turnieren starten zu dürfen.

Mal parée: Bedeutet so viel wie “ungenügend pariert”.

Mensur: Bezeichnet den Abstand der Fechter:innen zueinander. Man unterscheidet zwischen naher, mittlerer und weiter Mensur.

Obmann/Obfrau: Kampfleiter:in eines Gefechtes.

Plastron: Besondere Schutzkleidung für gefährdete Körperpartien, insbesondere im Hals- und Brustbereich.

Primparade (erste Faustlage): Kennzeichnet eine körpernahe Parade.

Secondparade (zweite Faustlage): Kennzeichnet eine untere Paradeposition, bei der die untere äußere Blöße gesichert wird.

Terzparade (dritte Faustlage): Kennzeichnet eine obere Paradeposition, die wie die Sixtparade die obere äußere Blöße deckt.

Quartparade (vierte Faustlage): Kennzeichnet eine obere Paradeposition, die die obere innere Blöße deckt.

Quintparade (fünfte Faustlage): Kennzeichnet eine obere Paradeposition, die nah am Körper genommen wird.

Sixtparade (sechste Faustlage): Kennzeichnet eine obere Paradeposition, bei der die obere äußere Blöße deckt (s. Terzparade).

Septimparade (siebte Faustlage): Kennzeichnet eine untere Paradeposition, die die untere innere Blöße sichert.

Reprise: Wiederaufnahme einer Angriffsaktion.

Riposte: Gegenstoß oder -hieb, nachdem der gegnerische Angriff durch eine Parade erfolgreich abgewehrt wurde.

Waffenarm: Als Waffenarm wird der Arm bezeichnet, mit dem die Fechtwaffe geführt wird. Man unterscheidet entsprechend zwischen Rechts- und Linkshänder:innen. Die Hand des Waffenarmes wird durch einen Handschuh geschützt.

Ausrüstung - Das brauchst du beim Fechten

Die Fechtkleidung besteht häufig aus Dyneema, Baumwolle und/oder Nylon. Hier findest du eine Übersicht der einzelnen Ausrüstungsgegenstände.

Die Geschichte des deutschen Fechtens

Fechten gehört neben Boxen und Ringen zu den ältesten Wettbewerben der Geschichte. Ursprünglich war es ein bewaffneter Kampf zweier Personen, bei dem Blankwaffen mit langer Klinge, sowie Handschutz verwendet wurden.

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts entwickelte sich das Fechten in Deutschland hauptsächlich in den Städten. Nach Vorbild der Zünfte entstanden anschließend Fechtgesellschaften. Durch diese wurde das Fechten in Deutschland sehr populär.

Seit dieser Zeit gab es jedoch auch Versuche, die Duelle zu verhindern oder unter Strafe zu stellen. Das deutsche Reichsstrafgesetzbuch von 1871 verbot jegliche Art von Zweikampf mit tödlichen Waffen.

Eine Förderung erfuhr das Fechten dann wieder durch die Turnerbewegung im 19. Jahrhundert. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden in Italien und Frankreich moderne Fechtschulen, wohingegen in Deutschland das Fechten vor allem an Universitäten betrieben wurde. 1862 entstand erste deutsche Fechtclub in Hannover , 1863 folgte der nächste in Offenbach. 1866 fanden die ersten deutschen Meisterschaften statt.

Erst im allgemeinen Deutschen Fechter-Kongress 1888 in Offenbach gelang die Heranführung des deutschen Fechtstils an den modernen Stil der romanischen Länder. Fechtmeister aus Italien beeinflussten maßgeblich die Entwicklung des deutschen Fechtens. 1906 gelang der deutschen Säbel-Mannschaft die Goldmedaille bei der Zwischen-Olympiade in Athen.

Gründung des Deutschen Fechter-Bundes (DFB)

Um die internationale Einbindung des deutschen Fechtens voranzutreiben, wurde am 17. Dezember 1911 in Frankfurt der Deutsche Fechter-Bund (DFB). gegründet. 8 Vereine waren vertreten. Heute sind im DFB ca. 500 Vereine mit rund 22.500 Mitgliedern (Stand: 2021) organisiert.

Nachdem der DFB zur Zeit des Nationalsozialismus durch das Fachamt Fechten ersetzt und der Fechtsport nach Kriegsende von den Alliierten als „paramilitärische Übung“ verboten worden war, wurde er 1949 wieder gegründet. Nach dem Ende der DDR wurde 1990 der Deutsche Fechtverband (DFV) in den Deutschen Fechter-Bund (DFB) eingegliedert. Heute ist der DFB Mitglied im internationalen Fechtverband Fédération Internale d'Escrime (FIE). sowie dem kontinentalen Fechtverband European Fencing Confederation (EFC) und gehört dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) an.

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Rollstuhlfechten

Rollstuhlfechten wurde von Ludwig Guttmann, dem Begründer der Paralympischen Spiele, als Rehabilitationsmaßnahme entwickelt. Bereits 1960 wurde das Fechten im Rollstuhl bei den ersten offiziellen Paralympischen Spielen (damals: “Weltspiele der Gelähmten”) in Rom ausgeübt.

In Deutschland wurde das Rollstuhlfechten durch den ehemaligen Direktor des Berufsförderungswerkes Wildbad Walter Weiß vorangetrieben. Im Jahr 1964 kamen Degen und Florett dazu. Seit 1985 wird das Fechten innerhalb des Deutschen Rollstuhl-Verbandes (DRS) auch von Damen ausgeübt.

Am Rollstuhlfechten dürfen auch Amputierte oder Personen mit einer Knieversteifung teilnehmen, da sie ebenfalls durch eine dauerhafte Einschränkung Nachteile beim nichtbehinderten Fechten hätten.

Die Einteilung erfolgt beim Rollstuhlfechten in drei Kategorien:

A: Fechter der Klasse A besitzen eine noch vollständig intakte Rücken- und Bauchmuskulatur. Meist sind sie noch in der Lage auf den Beinen zu stehen oder sogar zu laufen.

B: Fechter der Klasse B besitzen keine vollständige Rücken- und Bauchmuskulatur mehr, haben aber keine Einschränkungen im Bereich Arme und Hände.

C: Fechter der Klasse C besitzen keine vollständige Rücken- und Bauchmuskulatur mehr und weisen darüber hinaus auch keine vollständige Funktion von Armen und Händen auf.

Die Einstufung ist nicht immer einfach vorzunehmen. Zur Einstufung wurde von einer Klassifizierungskommission ein Verfahren entwickelt, anhand dessen durch fechtspezifische Funktionstests die Einteilung vorgenommen wird.

Du willst wissen, wie Rollstuhlfechten abläuft? Hier findest du das Frauen-Halbfinale der Paralympischen Spiele 2016 in Rio.

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Weitere Varianten

Die klassische Variante des Fechtens ist das Sportfechten, hierbei gibt es 3 unterschiedliche Waffen, die verwendet werden können. Für die drei Waffen (Florett, Degen, Säbel) wurden verschiedene Trefferflächen festgelegt.

Florettfechten: Hier sind nur der Rumpf, sowie der Rücken als Trefferfläche gültig. Stöße auf einer grundsätzlich ungültigen Trefferfläche werden als gültig gewertet, wenn die Fechtenden durch eine regelwidrige Haltung die gültige Trefferfläche verdecken.

Degenfechten: Bei dieser Fecht-Art zählt der ganze Körper als gültige Trefferfläche. Dementsprechend zählt jeder Treffer als gleichgültig.

Säbelfechten: Hierbei gibt es wie im Florettfechten eine begrenzte Trefferfläche. Alles oberhalb der Gürtellinie zählt als gültig, also auch Arme und Kopf.

Des Weiteren gibt es noch andere Fechtarten:

Theaterfechten: Hierbei muss der Darsteller die Fechtkunst der dargestellten Zeitepoche beherrschen und den gewählten Charakter mit seinen schauspielerischen Fähigkeiten umsetzen. Um das Theaterfechten ausüben zu dürfen, erfordert es einer speziellen Ausbildung eines Fechtmeisters, einer Schauspielschule oder eines Fechtvereins. Beim Theaterfechten geht es um einen choreografisch festgelegten Hieb, den der Zuschauer verfolgen und nachvollziehen sollte.

Mensurfechten: Eine Mensur ist ein traditioneller, streng reglementierter Fechtkampf wischen zwei männlichen Mitgliedern unterschiedlicher Studentenverbindungen mit geschärften Klingenwaffen. Die Fechter stehen sich in einer kurzen Mensur gegenüber, die – zumindest während eines Ganges – nicht verlassen werden darf.

Du möchtest wissen, wie ein Europameisterschaftsspiel im Fechten aussieht? Hier findest du das Säbel-Finale der Fecht-EM 2019 in Düsseldorf.

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Fechten bei Olympia

Fechten ist eine der Gründungssportarten der ersten Olympischen Spiele von Athen 1896. Säbel- und Florettfechten standen dabei für Amateursportler auf dem Programm, zudem gab es einen Florettwettbewerb für Fechtmeister. Degenfechten kam 1900 in Paris dazu, Mannschaftsfechten 1920 in Antwerpen. In Antwerpen kamen auch erstmals die Damen im Damen-Florett zum Einsatz.

In den darauffolgenden Jahrzehnten kamen weitere Wettbewerbe dazu. Da die Anzahl der Fechtwettbewerbe bei Olympia auf 10 beschränkt blieb, mussten ab 2004 jeweils 2 der 6 Mannschaftswettbewerbe pausieren. Erst ab den Olympischen Spielen 2021 in Tokio waren wieder alle Disziplinen vertreten.

Darüber hinaus bildet das Degenfechten eine von fünf Disziplinen des modernen Fünfkampfes, der als olympischer Wettbewerb erstmals während den Sommerspielen 1912 in Stockholm ausgetragen wurde. Zum einmalig bei den Olympischen Winterspielen 1948 ausgetragenen Winter-Fünfkampf gehörte das Degenfechten ebenfalls dazu.

Wie eine Sportart olympisch wird, erfährst du hier in unserem Blogbeitrag.

Bekannte Sportler:innen

Aladár Gerevich: Ungarischer Säbelfechter, der insgesamt 9 x Weltmeister und 5 x Europameister wurde. Zudem ist er mit 7 Goldmedaillen der erfolgreichste Fechter in der Geschichte der olympischen Spiele.

Britta Heidemann: Ehemalige deutsche Fechterin. Sie wurde in ihrer aktiven Karriere Weltmeisterin, Europameisterin und Olympiasiegerin mit dem Degen. Damit gelang ihr als erster Degenfechterin das “Golden Triple”.

Edoardo Mangiarotti: Italienischer Degen- und Florettfechter. Insgesamt konnte er 17 italienische Meistertitel im Degenfechten erlangen. Im Laufe seiner Karriere gewann er 6 x die olympische Goldmedaille und wurde 13 x Weltmeister.

Valentina Vezzali: Italienische Florettfechterin, die bei allen olympischen Spielen von 1996 bis 2012 Gold gewann. Von 2000 bis 2008 gewann sie im Einzel, zudem wurde sie 3 x mit der Mannschaft Olympiasiegerin. 6 x konnte sie sich im Einzel den Weltmeistertitel sichern, 10 x den Mannschafts-Weltmeistertitel. Bis heute ist sie damit die erfolgreichste Fechterin.

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Auch unter einigen Berühmtheiten erfreut sich Fechten großer Beliebtheit. Eine ganze Reihe von Weltstars schwingen in ihrer Freizeit ebenfalls Degen, Florett und Säbel. Ein paar davon stellen wir dir hier vor.

Im Rahmen seines Films “Hancock” (2008) erzählte Will Smith der britischen Zeitung "Mirror", dass er in seiner Freizeit gerne mit David Beckham und Tom Cruise in Los Angeles fechte. Auch Sängerin und Schauspielerin Madonna fing mit dem Fechten an, nachdem sie in einem Film eine Fechtlehrerin spielte. Als weiteres Beispiel gilt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der früher sogar Kapitän des Fecht-Teams an seiner High School war.

Die wohl wichtigste Person, die eine Begeisterung für Fechten hatte, dürfte wohl Großbritanniens ehemaliger Premierminister Winston Churchill sein. Im Jahr 1892 wurde Churchill britischer Fecht-Meister der öffentlichen Schulen.

Wo kann ich selbst fechten?

Auf den Internetseiten der einzelnen Fechtverbände in Deutschland sind alle Fechtvereine des jeweiligen Verbandes aufgelistet. Klicke einfach hier auf die Region, in der du nach einem Verein suchst und schon gelangst du zur entsprechenden Liste.

Anmerkung: Die drei Fechterbünde Baden-Württembergs kooperieren seit 2018 im Rahmen der Interessengemeinschaft Fechten Baden-Württemberg.

Mehr Wissen rund um den Fechtsport

Für alle, die tiefer in die Welt des Fechtens eintauchen möchten, bieten folgende Bücher umfassende Einblicke:



Sport-Wissen, Fechten

Analena Blüm

Analena Blüm | Content Manager

Schon seit ihrer Kindheit steht Analena jedes Wochenende auf dem Fußballplatz und hat bei ihrem Heimatverein Wormatia Worms alle Jugendteams durchlaufen. Heute spielt sie zwar nicht mehr selbst, ist jedoch immer noch großer Fußballfan und begeistert sich auch abseits des Fußballs für den Sport. Daher schreibt sie für uns nicht nur Berichte zu Sportveranstaltungen, sondern gibt den Leser:innen in der Reihe "Alles, was du über XY wissen musst" zusätzlich Einblicke in verschiedenste Sportarten.
Analena Blüm

Analena Blüm | Content Manager

Schon seit ihrer Kindheit steht Analena jedes Wochenende auf dem Fußballplatz und hat bei ihrem Heimatverein Wormatia Worms alle Jugendteams durchlaufen. Heute spielt sie zwar nicht mehr selbst, ist jedoch immer noch großer Fußballfan und begeistert sich auch abseits des Fußballs für den Sport. Daher schreibt sie für uns nicht nur Berichte zu Sportveranstaltungen, sondern gibt den Leser:innen in der Reihe "Alles, was du über XY wissen musst" zusätzlich Einblicke in verschiedenste Sportarten.
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