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Mit Vereinsticket in der 1. Runde des DFB-Pokals 2025/26

Bereits zum dritten Mal war unser Ticketsystem in diesem Jahr in der ersten Pokalrunde des DFB-Pokals der Herren im Einsatz – und das gleich dreifach. Sowohl beim Spiel des FC Gütersloh gegen 1. FC Union Berlin, als auch bei den Partien des FK Pirmasens gegen den Hamburger SV und des FV Illertissen gegen den 1. FC Nürnberg kamen die Fans über Vereinsticket ins Stadion.

Wir waren bei den Spielen in Pirmasens und Illertissen selbst vor Ort und zeigen dir hier unsere Bilder vom Wochenende. Aber der Reihe nach...

Rund 25.000 Zuschauer:innen in drei Spielen

Für unser Ticketsystem war das Pokalwochenende eine der bislang größten Bewährungsproben unserer noch jungen Geschichte, immerhin strömten zu den Spielen in Gütersloh, Pirmasens und Illertissen insgesamt über 25.000 Zuschauer:innen in die Stadien.

Trotz des hohen Andrangs funktionierte der Einlass jedoch schnell und effizient, denn dank unserer VT Scan & Co-App mussten die Helfer:innen am Einlass lediglich per Handy die Tickets der einzelnen Fans einscannen und schon konnten diese das Stadion betreten. So konnten längere Wartezeiten vermieden werden und die Fans gelangten alle rechtzeitig vor Anpfiff zu ihren Plätzen.

Mehr zum Ticketverkauf mit Vereinsticket

Blitzstart in Illertissen

Gerade beim Spiel des FV Illertissen gegen den 1. FC Nürnberg war das auch dringend notwendig, denn bereits in der zweiten Minute gingen die Gastgeber aus der Regionalliga Bayern durch Denis Milic in Führung. Die Nürnberger brauchten lange, um sich von diesem Schock zu erholen und taten sich offensiv gegen aufopferungsvoll kämpfende Illertisser sehr schwer.

Zwar kam Nürnberg bis zum Ende des ersten Spielabschnitts auf fast 80 Prozent Ballbesitz, klare Torchancen blieben für “den Club” jedoch Mangelware. Stattdessen fiel das nächste Tor erneut auf der anderen Seite: Kurz vor der Pause spielt Hausmann einen Steilpass auf Yannick Glessing, der den Ball von der rechten Strafraumseite flach im linken Eck unterbrachte. So lag zur Halbzeitpause tatsächlich ein Pokalwunder in Illertissen in der Luft.

Unwetter, Elfmeterschießen & Pokal-Sensation

Nachdem Nürnberg-Trainer Miroslav Klose in der Pause gleich doppelt wechselte, waren die Gäste nun deutlich besser in der Partie und belohnten sich in der 66. Minute mit dem 1:2-Anschlusstreffer durch Berkay Yilmaz für ihren Aufwand. Kurz danach musste die Partie aufgrund eines starken Gewitters mehrere Minuten unterbrochen werden.

An der Dominanz der Nürnberger änderte diese Unterbrechung jedoch nichts und nach einem späten Doppelschlag durch Stepanov und den Ex-Illertisser Samir Telalovic drehte der Club die Partie kurz vor Schluss sogar noch zu seinen Gunsten. Während inzwischen ein Großteil der über 5.000 Zuschauer:innen im Vöhlinstadion wohl schon mit dem Weiterkommen der Nürnberger rechnete, hatte der FV Illertissen andere Ideen und kämpfte sich durch ein Kopfballtor von Tobias Rühle in der ersten Minute der Nachspielzeit noch in die Verlängerung.

Dort gab es trotz guter Möglichkeiten auf beiden Seiten keine weiteren Tore mehr, sodass nun die Entscheidung vom Punkt fallen musste. Dort geriet der Underdog zu Beginn erst einmal ins Hintertreffen, FVI-Schlussmann Witte brachte sein Team jedoch mit gleich zwei Paraden zurück in die Partie und sorgte dafür, dass der Ex-Nürnberger Clayton Irigoyen mit seinem Elfmeter die Pokalsensation auf dem Fuß hatte. Der 20-jährige Luxemburger zeigte keine Nerven und beförderte den FV Illertissen unter großem Jubel in die zweite Pokalrunde.


Übrigens:

Tickets für die weiteren Heimspiele des FV Illertissen erhältst du auch in dieser Saison wieder in unserem Eventportal. Dort kannst du dir in den nächsten Wochen unter anderem deine Karte für die Ligaspiele gegen die SpVgg Unterhaching (22. August) und die SpVgg Ansbach (05. September), sowie für den Kracher im bayerischen Landespokal gegen den TSV 1860 München sichern.

Zum Eventportal

Last-Minute-Tor verhindert Pokal-Wunder

Auch beim FK Pirmasens sah es lange Zeit nach einer großen Überraschung aus, denn der Oberligist aus der Pfalz lag bis zur zweiten Minute der Nachspielzeit gegen den Hamburger SV in Führung. Dann erzielte der Bundesliga-Aufsteiger jedoch durch Guilherme Ramos nach einer Ecke den späten Ausgleich und beförderte sein Team doch noch in die Verlängerung. Zuvor hatte Pirmasens-Spieler und HSV-Fan Yannick Grieß die Pirmasenser in der 53. Minute nach einem Eckball in Führung gebracht

In der Verlängerung hatte der HSV die größeren Reserven und konnte in der 100. Minute durch Ransford Königsdörffer erstmals in Führung gehen. Der FKP warf zwar noch einmal alles rein und kam kurz vor Ende der Verlängerung auch noch einmal zu Chancen, der erhoffte Ausgleich blieb jedoch aus, sodass sich die Hamburger gerade so in die nächste Pokalrunde retten konnten. Trotz der knappen Niederlage überwog bei den Pirmasensern jedoch der Stolz über die starke Partie und sie wurden im Anschluss an die Partie von den rund 10.000 Fans mit Applaus und stehenden Ovationen für ihre Leistung belohnt.

Für die Pirmasenser war es das erste Pflichtspiel vor ausverkauftem Haus seit dem Pokalspiel gegen den SV Werder Bremen in der ersten Runde des DFB-Pokals 2006/07. Und auch wenn es - anders als damals - dieses Mal knapp nicht zum Einzug in die nächste Pokalrunde reichte, steht das nächste Highlight für den FKP bereits fest. Denn am 09. Oktober ist Drittligist TSV 1860 München in Pirmasens für ein Testspiel zu Gast.

Standard-Tore machen vor Rekordkulisse den Unterschied

Bereits am Freitag hatte der FC Gütersloh gegen Bundesligist Union Berlin das lange Pokalwochenende eröffnet. Wie schon beim Spiel der Gütersloher gegen Holstein Kiel vor zwei Jahren kam dabei auch in dieser Saison wieder unser Ticketsystem beim West-Regionalligisten zum Einsatz. Über 9.200 Fans pilgerten für den Pokal-Fight ins Ohlendorf Stadion im Heidewald und sorgten für die größte Kulisse bei einem Spiel des FC Gütersloh seit knapp 27 Jahren.

Auf dem Platz sah man von Beginn an, dass sich der FC Gütersloh viel vorgenommen hatte. Die Ostwestfalen spielten in der Anfangsphase auf Augenhöhe gegen die Unioner, geriet jedoch durch einen direkt verwandelten Freistoß von Robert Skov nach 20 Minuten in Rückstand. Trotz des Gegentreffers spielte Gütersloh weiterhin mutig, blieb jedoch bei Standardsituationen weiterhin anfällig und kassierte vor der Pause nach zwei Eckbällen durch Leopold Querfeld und Danilho Doekhi noch die Gegentore zum 0:2 und 0:3.

Im zweiten Durchgang bemühte sich Gütersloh weiterhin um einen eigenen Treffer und kam nun auch öfter zu Chancen, die Tore fielen jedoch auf der anderen Seite. In der 78. Minute machte Andrej Ilic mit dem Treffer zum 0:4 – dem ersten Tor des Tages aus dem Spiel heraus – endgültig den Deckel drauf, bevor der Koreaner Woo-yeong Jeong in der Nachspielzeit den Schlusspunkt zum 0:5-Endstand setzte.

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Frauen-DFB-Pokal: Andernach besiegt KSC, Pokal-Rekord in Saalfeld

Noch ohne die großen Favoriten startete am Wochenende auch der DFB-Pokal der Frauen in die erste Runde. Auch dort wurden in der Playoff-Phase mit den Spielen des Karlsruher SC und der Saalfeld Titans gleich zwei Partien über unser Ticketsystem organisiert:

In Bruchsal traf Regionalligist Karlsruher SC vor 120 Zuschauer:innen auf die SG 99 Andernach aus der zweiten Bundesliga. Trotz aller Bemühungen der Gastgeberinnen gingen die Favoritinnen aus Andernach bereits nach 11 Minuten in Führung und konnten durch einen Doppelschlag vor der Pause bereits zur Halbzeit mit 0:3 für klare Verhältnisse sorgen. Ein weiterer Treffer von Lisa Kossmann 10 Minuten vor Schluss sorgte für den 0:4-Endstand.

Sage und schreibe 23 Tore fielen in der Partie der Saalfeld Titans aus der Thüringenliga und den Zweitliga-Damen des FC Ingolstadt. Der Klassenunterschied war hier von Beginn an klar erkennbar und schon nach einer Viertelstunde kamen beim Spielstand von 0:4 keine Zweifel mehr auf, wer hier den Platz als Sieger verlassen würde. Noch vor der Pause erhöhten die Ingolstädterinnen gar auf 0:12 und ließen auch im zweiten Spielabschnitt nicht nach. Am Ende stand damit vor rund 350 Zuschauer:innen mit einem 0:23 der höchste Sieg in der Geschichte des DFB-Pokals

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Weniger Stress für Helferteam und Organisation
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Fußball, Spieltag

Jean-Luc Diehl

Jean-Luc Diehl | Content Manager

Er spielt Fußball und fährt Ski. Und wie: In der Saison 2019/2020 war Jean-Luc als Guide für die Para-Biathletin Johanna Recktenwald im Einsatz und nahm an Weltcup- und WM-Rennen teil. Inzwischen trainiert er den saarländischen Nachwuchs in der Kombinationssportart aus Skilanglauf und Schießen. Treffsicher zeigt sich der Sportwissenschaftler auch beim Texten – ihm verdankst du zahlreiche informative Beiträge auf unseren Kanälen.
Jean-Luc Diehl

Jean-Luc Diehl | Content Manager

Er spielt Fußball und fährt Ski. Und wie: In der Saison 2019/2020 war Jean-Luc als Guide für die Para-Biathletin Johanna Recktenwald im Einsatz und nahm an Weltcup- und WM-Rennen teil. Inzwischen trainiert er den saarländischen Nachwuchs in der Kombinationssportart aus Skilanglauf und Schießen. Treffsicher zeigt sich der Sportwissenschaftler auch beim Texten – ihm verdankst du zahlreiche informative Beiträge auf unseren Kanälen.
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