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Fußballspieler im Zweikampf
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Das war der Finaltag der Amateure 2025

Schon zum zehnten Mal wurden in diesem Jahr die Pokalfinals der Landespokals im Rahmen des Finaltags der Amateure in der ARD übertragen. Passend zum Jubiläum des Finaltags konnten wir diesen großen Tag für den deutschen Amateurfußball in diesem Jahr erstmals bei gleich vier Partien mit unserem Ticketsystem begleiten.

Zu diesem Anlass waren wir am Wochenende bei den Finals in den Fußballverbänden Rheinland, Südwest und Baden selbst mit der Kamera vor Ort und haben natürlich auch ein Auge auf die weiteren Finalbegegnungen gehabt. Die Bilder, die wir dabei geschossen haben, sowie Berichte der Pokalspiele, die über unser Ticketsystem ausgerichtet wurden, zeigen wir dir in diesem Beitrag.

Außerdem haben wir ein Highlight-Video des Rheinlandpokalfinals zwischen Rot-Weiss Koblenz und dem FV Engers erstellt, welches du dir in diesem Beitrag anschauen kannst.

Online-Ticketing vereinfacht den Einlass

Die Finalspiele in den Fußballverbänden Baden, Südwest, Rheinland und Bayern konnten wir in diesem Jahr mit unserem Ticketsystem unterstützen. So konnten sich die Fans online in unserem Eventportal ihre Tickets sichern und erhielten diese im Anschluss digital per Mail.

Am Spieltag mussten die auf den Tickets hinterlegten QR-Codes dann nur noch am Einlass gescannt werden und schon kamen die Zuschauer:innen ins Stadion. Auch für die Helfer:innen im Einlass machte das die Arbeit deutlich leichter, da das Scannen der Tickets nicht nur sehr schnell ging, sondern mit unserer VT Scan & Co App sogar mit dem eigenen Handy durchgeführt werden konnte.

Mehr Infos zum Ticketing mit Vereinsticket

Pirmasens beendet Mainzer Pokal-Serie

Den Anfang des Tages machte das Finale des Bitburger Verbandspokals des Südwestdeutschen Fußballverbands. Hier trafen mit dem TSV Schott Mainz und dem FK Pirmasens die beiden erstplatzierten Teams der abgelaufenen Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland aufeinander.

Auch wenn der TSV Schott Mainz als Oberliga-Meister und amtierender Pokalsieger leicht favorisiert war, waren es die Pirmasenser, die sich im ersten Spielabschnitt die besseren Chancen erspielten und so bereits nach 13 Minuten in Führung gehen konnten: Nach einem Pass in die Tiefe war es Luka Dimitrijevic, der den Ball aus spitzem Winkel flach ins lange Eck beförderte.

Auch nach dem Führungstreffer blieb Pirmasens gefährlicher und erhöhte nach rund einer halben Stunde durch Marc Ehrhart, der nach Zuspiel von Jänicke den Ball in der Strafraummitte ins Tor beförderte. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur Pause, sodass die Pirmasenser zur Halbzeit bereits eine Hand am Pokal hatten.

In der Pause wechselte Schott Mainz dreifach und kam so besser ins Spiel. Die Mainzer waren nun aktiver und erspielten sich vereinzelte Chancen, wirklich gefährlich wurde es jedoch nur selten. Das änderte sich vier Minuten vor Schluss als nach einem Mainzer Freistoß Pirmasens-Keeper Reitz den Ball nicht entscheidend wegfausten konnte, sodass der eingewechselte Kern den Ball per Kopf zum Anschlusstreffer ins Tor beförderte.

So wurde es zwar noch einmal spannend, am Sieg der Pirmasenser änderte dieser Treffer jedoch nichts mehr, sodass sich der FK Pirmasens über den ersten Landespokal-Sieg seit 10 Jahren freuen darf. Schott Mainz verliert hingegen erstmals seit September 2019 wieder ein Spiel im Landespokal, nachdem man die letzten drei Saisons in Folge den Titel geholt hatte.

Last-Minute-Treffer entscheidet Finale in Koblenz

Auch im zeitgleich stattfindenden Finale des Bitburger Rheinlandpokals kam es zu einem direkten Duell zweier Teams aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland. Hier traf der siebtplatzierte FV Engers auf den neuntplatzierten FC Rot-Weiss Koblenz. Entsprechend konnte man im Vorfeld ein spannendes Spiel erwarten.

Das sollte sich im ersten Durchgang auch bewahrheiten: Eine enge erste Halbzeit endete trotz leichter Vorteile für den FV Engers torlos. Zwar traf Engers bereits in der 8. Minute zum vermeintlichen 0:1, der Treffer wurde jedoch wegen einer Abseitsposition nicht gegeben.

Stattdessen dauerte es bis zur 75. Minute bis der FV Engers dann doch in Führung gehen konnte: Wadym Semtschuk traf nach einem langen Einwurf mit einem platzierten Schuss von der Strafraumkante für die Gäste. Rot-Weiss Koblenz bemühte sich im Anschluss um den Ausgleich, stattdessen gelang dem FV Engers in der Nachspielzeit jedoch der entscheidende Treffer zum 0:2 nach einem Konter durch Goran Naric.

Somit konnte der FV Engers zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte den Rheinlandpokal gewinnen und spielt damit in der kommenden Saison in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals.

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Souveräne zweite Halbzeit entscheidet badisches Pokalfinale

Zwei Welten prallten beim Finale des Baden-Pokals aufeinander: Auf der einen Seite der Türkische SV Pforzheim aus der Verbandsliga Nordbaden, der noch vor drei Jahren in der Kreisliga unterwegs war, auf der anderen Seite der SV Sandhausen, der seinerseits bis vor zwei Jahren noch in der 2. Bundesliga spielte und in dieser Saison in der 3.Liga aktiv war.

Trotz des Klassenunterschieds blieb die Begegnung lange ausgeglichen. Zwar hatte Sandhausen die besseren Chancen, wirklich gefährlich wurde es jedoch nur selten. Stattdessen hatten die Pforzheimer in der Nachspielzeit gleich doppel die Gelegenheit, selbst in Führung zu gehen. Erst durch Cristescu per Kopf und anschließend durch einen Schuss von Hamka von der Strafraumkante. Beide Abschlüsse brachten jedoch nichts ein, sodass es torlos in die Halbzeit ging.

Im zweiten Spielabschnitt kamen die favorisierten Sandhäuser deutlich besser in die Partie und konnten in der 52. Minute durch Taylan Duman den Führungstreffer erzielen. Dennoch stemmte sich der Türkische SV Pforzheim weiter mit aller Macht gegen die drohende Niederlage, musste zehn Minuten vor Schluss jedoch das 0:2 durch Marco Schikora hinnehmen. Nun war das Spiel entschieden und die Sandhäuser konnten durch einen Doppelpack von David Otto sogar noch auf den 0:4-Endstand erhöhen.

Damit verteidigt der SV Sandhausen seinen Titel im Badischen Landespokal und schließt nach einer enttäuschenden Drittliga-Saison seine Spielzeit doch noch mit einem Erfolg ab und ist in der nächsten Saison im DFB-Pokal vertreten.

Pokalschreck Illertissen schlägt wieder zu

Im letzten Finale des bayerischen Toto-Pokals empfing Pokalschreck FV Illertissen aus der Regionalliga Bayern Drittliga-Absteiger SpVgg Unterhaching. Auch wenn Unterhaching als klassenhöherer Verein in das Duell ging, war man gewarnt, immerhin hatte man das letzte Aufeinandertreffen im Pokal vor 2 Jahren deutlich mit 3:0 verloren.

Entsprechend agierte Unterhaching zu Beginn konzentriert und hatte in der 12. Minute Pech als Manuel Stiefler aus kurzer Distanz nur den Pfosten traf. Danach kam Illertissen jedoch besser ins Spiel und konnte in der 25. Minute nach einem Eckball durch einen Kopfball von Maximilian Neuberger vor den heimischen Fans in Führung gehen.

Unterhaching bemühte sich zwar in der Folge, die größte Chance auf einen weiteren Treffer hatte jedoch der FV Illertissen in der 35. Minute als Denis Milic aus kurzer Distanz am Hachinger Schlussmann scheiterte. In der zweiten Halbzeit wurden die Hachinger zunehmend stärker, scheiterten jedoch immer wieder am starken Illertisser Schlussmann Markus Ponath.

Der wuchs gerade in den Schlussminuten über sich hinaus und hielt mehrfach die knappe Führung für den FV Illertissen fest. Damit konnte sich der FV Illertissen zum dritten Mal in den letzten vier Saisons den bayerischen Landespokal sichern und darf in der ersten DFB-Pokalrunde auf einen attraktiven Gegner aus den ersten beiden Bundesligen hoffen.

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Die weiteren Finalpartien

Mit der RSV Eintracht 1949 war im Finale des Brandenburgpokals ein weiterer Verein beim Finaltag dabei, der seit längerem auf Vereinsticket setzt. Gegen Ligakonkurrent VfB Krieschow erzielte Ernes Matjaz in der 44. Minute den entscheidenden Treffer und bescherte dem RSV Eintracht den ersten Landespokalsieg der Vereinsgeschichte.

Die wohl größte Überraschung des Finaltags gelang Nord-Regionalligist Blau-Weiß Lohne, der im Finale des Niedersachsenpokals Drittligist VfL Osnabrück mit 2:4 aus dem eigenen Stadion an der Bremer Brücke schießen konnte und damit zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in den DFB-Pokal einzog.

Den höchsten Sieg gab es im Saarlandpokal zwischen Regionalligist FC 08 Homburg und Saarlandligist FC Palatia Limbach. Nach einer relativ ausgeglichen ersten Halbzeit, in der die Homburger mit 1:0 in Führung gingen, erzielte der Traditionsverein aus Homburg im zweiten Spielabschnitt sage und schreibe 8 Treffer und setzte sich so deutlich mit 9:0 durch.

Besonders spannend ging es in den Pokalwettbewerben in Hamburg, Südbaden, Hessen und Sachsen zu. Dort ging es jeweils nach ausgeglichenen Partien ins Elfmeterschießen. Am Ende konnten sich vom Punkt aus Eintracht Norderstedt (im Hamburger Pokal gegen USC Paloma), der Bahlinger SC (im Südbadener Pokal gegen den FC Auggen), Lok Leipzig (im Sachsenpokal gegen Erzgebirge Aue) und Wehen Wiesbaden (im Hessenpokal gegen Hessen Kassel) durchsetzen.

Alle Ergebnisse im Überblick

Hier haben wir dir zur Übersicht noch einmal alle Ergebnisse des diesjährigen Finaltags der Amateure zusammengestellt. Die Sieger sind dabei immer hervorgehoben.

Anstoßzeit: 12:30 Uhr

Verband Heim Gast Ergebnis
Berlin Eintracht Mahlsdorf BFC Dynamo 0:2
Hamburg Eintracht Norderstedt USC Paloma 5:4 n.E.
Niedersachsen VfL Osnabrück Blau-Weiß Lohne 2:4
Rheinland FC Rot-Weiss Koblenz FV Engers 0:2
Südwest FK Pirmasens TSV Schott Mainz 2:1
Thüringen FC An der Fahner Höhe ZFC Meuselwitz 1:3

Anstoßzeit: 14:30 Uhr

Verband Heim Gast Ergebnis
Baden Türk. SV Pforzheim SV Sandhausen 0:4
Brandenburg VfB Krieschow RSV Eintracht 1949 0:1
Mecklenburg-Vorpommern SV Pastow Hansa Rostock 0:7
Sachsen-Anhalt 1.FC Lok Stendal Hallescher FC 0:1
Schleswig-Holstein VfB Lübeck Kaltenkirchener TS 2:1
Südbaden Bahlinger SC FC Auggen 5:3 n.E.
Württemberg TSG Balingen SG Sonnenhof Großaspach 0:2

Anstoßzeit: 16:30 Uhr

Verband Heim Gast Ergebnis
Mittelrhein Alemannia Aachen Viktoria Köln 2:3
Niederrhein MSV Duisburg Rot-Weiss Essen 1:2
Sachsen 1.FC Lok Leipzig FC Erzgebirge Aue 6:5 n.E.
Verband Heim Gast Ergebnis
Mittelrhein FV Illertissen SpVgg Unterhaching 1:0
Niederrhein SV Hemelingen Bremer SV 1:0
Sachsen KSV Hessen Kassel SV Wehen Wiesbaden 5:6 n.E.
Saarland FC 08 Homburg FC Palatia Limbach 9:0
Niedersachsen (Amateure) BSV SW Rehden Atlas Delmenhorst 1:2

Teilnehmerfeld DFB-Pokal 2025/26

Folgende 64 Teams sind somit für den DFB-Pokal in der Saison 2025/26 qualifiziert:

Profi-Topf: FC Bayern, Bayer 04 Leverkusen, Eintracht Frankfurt, SC Freiburg, Borussia Dortmund, FSV Mainz 05, RB Leipzig, SV Werder Bremen, VfB Stuttgart, Borussia Mönchengladbach, FC Augsburg, VfL Wolfsburg, 1.FC Union Berlin, FC St. Pauli, TSG 1899 Hoffenheim, 1.FC Heidenheim, Holstein Kiel, VfL Bochum, Hamburger SV, 1.FC Köln, SV Elversberg, SC Paderborn, Fortuna Düsseldorf, 1.FC Kaiserslautern, 1.FC Magdeburg, Hannover 96, Karlsruher SC, 1.FC Nürnberg, Hertha BSC Berlin, SV Darmstadt 98, SpVgg Greuther Fürth, FC Schalke 04

Amateur-Topf: Preussen Münster, Eintracht Braunschweig, SSV Ulm, Jahn Regensburg, Arminia Bielefeld, Dynamo Dresden, 1.FC Saarbrücken, FC Energie Cottbus, 1.FC Schweinfurt, FC Gütersloh, SF Lotte, Hansa Rostock, Rot-Weiss Essen, Viktoria Köln, SV Wehen Wiesbaden, SV Sandhausen, Hallescher FC, VfB Lübeck, BFC Dynamo, Lok Leipzig, FC 08 Homburg, ZFC Meuselwitz, FV Illertissen, BW Lohne, Eintracht Norderstedt, Bahlinger SC, Sonnenhof Großaspach, FK Pirmasens, RSV Eintracht 1949, FV Engers, Atlas Delmenhorst, SV Hemelingen

Die Auslosung der ersten DFB-Pokalrunde findet am 15. Juni 2025 um 17:15 Uhr statt.

Fußball, Spieltag

Jean-Luc Diehl

Jean-Luc Diehl | Content Manager

Er spielt Fußball und fährt Ski. Und wie: In der Saison 2019/2020 war Jean-Luc als Guide für die Para-Biathletin Johanna Recktenwald im Einsatz und nahm an Weltcup- und WM-Rennen teil. Inzwischen trainiert er den saarländischen Nachwuchs in der Kombinationssportart aus Skilanglauf und Schießen. Treffsicher zeigt sich der Sportwissenschaftler auch beim Texten – ihm verdankst du zahlreiche informative Beiträge auf unseren Kanälen.
Jean-Luc Diehl

Jean-Luc Diehl | Content Manager

Er spielt Fußball und fährt Ski. Und wie: In der Saison 2019/2020 war Jean-Luc als Guide für die Para-Biathletin Johanna Recktenwald im Einsatz und nahm an Weltcup- und WM-Rennen teil. Inzwischen trainiert er den saarländischen Nachwuchs in der Kombinationssportart aus Skilanglauf und Schießen. Treffsicher zeigt sich der Sportwissenschaftler auch beim Texten – ihm verdankst du zahlreiche informative Beiträge auf unseren Kanälen.
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