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  • Patrick Hausen
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Bochum, Köln & Wolfsburg: Große Namen beim STEKA-Cup

Am Samstag fand in Schleidweiler die 11. Ausgabe des STEKA-Cups statt. Was als Turnier für Jugendmannschaften begann, hat sich zu einem Sportevent entwickelt, das über die deutschen Grenzen hinaus bekannt ist. Aufgrund der aktuell stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen fehlten diesmal zwar die ganz großen Namen. Spannende Partien gab es dennoch zu sehen, wie die folgenden Impressionen beweisen.

600-Seelen-Ort empfängt Top-Vereine

Im vergangenen Jahr waren ADO Den Haag und Feyenoord Rotterdam zu Besuch, zuvor auch schon Inter Mailand und Bayern München - der STEKA-Cup hat sich zu einem festen Termin im Vorbereitungskalender des Damenfußballs entwickelt.

Das Teilnehmerfeld in diesem Jahr bestand aus den U20-Teams des 1.FC Köln und des VfL Wolfsburg sowie den Mannschaften des SC Dortelweil, des SV Elversberg, des VfL Bochum, vom FFC Wacker München und der SG 99 Andernach.

Tolle Organisation und teppichgleicher Platz

Mit wem man in Schleidweiler auch sprach, alle lobten die tolle Organisation des Turniers. Die begann beim Ticketing: Fans konnten sich im Vorfeld online oder über die Vereinsticket App ein Ticket zum ermäßigten Preis sichern.

Die Vereinsticket App kam auch auf der Sportanlage zum Einsatz, denn darin konnten Spielerinnen und Zuschauer:innen jederzeit sehen, wer wann spielt, wie die vergangenen Partien ausgegangen sind und es bei den aktuellen Spielen steht. Die (Zwischen-)Ergebnisse wurden zudem an eine große LED-Wand übertragen.

Für die Mannschaften standen Pavillons als Aufenthaltsräume bereit und die Verpflegung war – auch für die Besucher:innen – gleichermaßen lecker und abwechslungsreich. Abwechslung pur gab es auch und vor allem für kleine Gäste, die sich unter anderem an einer Torwand ausprobieren konnten.

Das Wichtigste jedoch: Trotz des vielen Regens der vergangenen Tage war der Platz in einem tadellosen Zustand, was nicht zuletzt der Trainer der siegreichen SG Andernach bemerkte.

Spannende Spiele und traumhafte Tore

Da der FC Carl Zeiss Jena kurzfristig absagen musste, wurde das Turnier mit sieben Teams gespielt. In Gruppe A traten VfL Bochum, SC Dortelweil, SV Elversberg und SG Andernach an. In Gruppe B spielten Wacker München, 1. FC Köln und VfL Wolfsburg.

Nach den Vorrunden war klar: Elversberg ist ausgeschieden und der SC Dortelweil tritt gegen den 1. FC Köln im Spiel um Platz 5 an (Köln sollte sich darin mit 2:0 durchsetzen).

Die beiden Halbfinals waren denkbar knapp: Der VfL Bochum setzte sich mit 1:0 gegen Wacker München durch, der VfL Wolfsburg unterlag der SG Andernach mit 0:1.

Etwas torreicher ging es in den letzten beiden Partien des zwischenzeitlich regenreichen Tages zu: Im Spiel um Platz 3 besiegte der VfL Wolfsburg den FFC Wacker München mit 2:1. Das anschließende Finale entschied die SG Andernach mit 3:0 gegen den VfL Bochum deutlich für sich. Zweitligist Andernach wechselte dabei die etatmäßige Torhüterin als Feldspielerin ein, die den letzten Treffer des Spiels sehenswert vorbereitete.

Video-Highlights vom STEKA-Cup

Unsere Kolleg:innen Emma und Philipp hatten unser Veo-Kamerasystem mit auf die Sportanlage nach Schleidweiler genommen. Du kannst dir daher schon bald die Highlights des Turniers in der Funzone unserer VT Fansports App ansehen.

Am Mittwoch veröffentlichen wir zudem hier auf unserer Website einen weiteren Beitrag zum STEKA-Cup, inklusive Video mit Spielszenen und Interviewstimmen. Unsere Kollegen Maxi und Patrick haben Florian Stein, den Trainer der SG 99 Andernach, nach dem Sieg interviewt. Auch mit der Bundestagsabgeordneten Verena Hubertz, die Schirmherrin Malu Dreyer bei der Siegerehrung vertreten hat, haben sie gesprochen. Und natürlich mit Organisator Rainer Steffen von der SG Fidei. Du siehst: Wiederkommen lohnt sich!



Spieltag, STEKA-Cup

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