Bastketball auf verlassenem Platz als No Sports Header
  • Ann-Christine Strupp
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Doku-Reihe “No Sports!?” begleitet Sportler durch die Corona-Pandemie

Die meisten von uns verbindet gerade eine große Sache: Wir wünschen uns, dass der Sport bald einen Weg zurück in die Normalität findet. Doch die Corona-Pandemie macht vielen Sportlern nach wie vor einen fetten Strich durch die Rechnung. Sport Inside berichtet daher in seiner Doku-Reihe “No Sports!?” über verschiedene Sportler und Vereine, die von der derzeitigen Krise besonders hart getroffen wurden.

Der Sport in der Corona-Krise

Nicht nur die Sportler sind es, die danach lechzen, ihrer Leidenschaft wieder wie gewohnt nachgehen zu dürfen. Auch die Vereine des Breitensports leiden weiterhin deutlich unter den fehlenden Einnahmen sowie den sinkenden Mitgliederzahlen. Nach anderthalbjähriger Zwangspause wegen Corona haben viele von ihnen den Trainingsbetrieb erst jetzt wieder voll aufgenommen.

Am schlimmsten ist für die Betroffenen die Unsicherheit, wie es zukünftig weitergeht. Wird der Trainings- und Spielbetrieb bei steigenden Infektionszahlen erneut eingestellt? Wann findet man einen Weg zurück in die Normalität?

Zwar dürfen wieder Spiele stattfinden – auch mit Zuschauern. Doch zahlreiche Hygieneauflagen und Verordnungen erschweren die Vorbereitung. Aufgrund steigender Inzidenzzahlen müssen Vereine vielerorts sehr kurzfristig umplanen.

Die Beitragsreihe “No Sports!?” des WDR-Formats Sport Inside verfolgt bereits seit März 2020 den Weg von sechs Protagonisten aus der Welt des Sports durch diese aufwühlende Zeit.

Das kostenfreie Vereinsticket System hilft Vereinen dabei, die Hygieneauflagen der Sportverbände und die Corona-Verordnungen der Länder zu erfüllen. Außerdem ermöglicht es ihnen, flexibel auf etwaige Änderungen der Vorgaben zu reagieren.

Die sechs Protagonisten von “No Sports!?”

Unter anderem begleitet Sport Inside den Fußballklub Rot-Weiss-Essen und die Düsseldorfer Eislauf-Gemeinschaft. Anders als die großen Mannschaften der Bundesliga, die wenigstens noch auf Einnahmen aus Fernsehübertragungen zurückgreifen können, sind die Amateurvereine auf Zuschauereinnahmen angewiesen.

Da muss man schonmal erfinderisch werden: Als keine Besucher erlaubt waren, hatten beide Vereine die gewitzte Idee, virtuelle Spiele zu veranstalten. Tatsächlich haben zahlreiche treue Fans Eintrittskarten und imaginäre Currywürste gekauft, um ihre Vereine zu unterstützen.

Auch die TG Neuss, einer der größten Breitensportvereine Nordrhein-Westfalens, versucht irgendwie einen Weg durch die Krise zu finden. Dessen Basketballerinnen, die TG Neuss Tigers, spielen sogar in der 2. Bundesliga, mussten aber zwischenzeitlich unter einer Brücke trainieren.

Doch auch Einzelkämpfer wie die Profischwimmerin Jessica Felsner müssen teils ungewöhnliche Maßnahmen ergreifen: Da sie eine Zeit lang nicht schwimmen konnte, absolvierte sie in ihrer Garage ein improvisiertes Training mit eigenen Fitnessgeräten.

Jessica Felsner im Wasser

Jessica Felsner (© WDR/No Sports YouTube)

Maximilian Schachmann und sein Team Bora-hansgrohe sind als Radsportprofis besonders abhängig von der Unterstützung durch Sponsoren. Auch hier besteht eine starke Ungewissheit, wie die Zukunft aussehen wird und ob die wichtigsten Wettkämpfe stattfinden können.

Aber wie wir alle wissen, hängt am Sport noch so viel mehr. Auch die Gastronomie leidet darunter, dass viele der Fußballs-Fans aus den Stadien den umliegenden Gaststätten keinen Besuch abstatten. Das Ausbleiben der Gäste betrifft auch Helmut Otto, den Besitzer einer Fankneipe in der Nähe des Stadions von Borussia Dortmund. Normalerweise lebt er von den Menschenmassen, die im Anschluss an das Spiel nach einem kalten Bier und knusprigen Pommes verlangen.

Bangen um die Zukunft

Mittlerweile zählt die “No Sports!?”-Reihe schon beinahe 40 Folgen – ein Ende ist (leider auf Grund der fortschreitenden Pandemie) noch nicht in Sicht. Das Format begleitet die sechs Protagonisten darin auf einer wahren Achterbahn der Gefühle.

Denn wie viele von uns haben die Vereine ein ständiges Hin und Her erlebt. Zwar ist der Amateursport aktuell wieder möglich, doch die Regeln sind nicht überall gleich und verändern sich häufig. Viele Sportler fürchten einen vorzeitigen Saisonabbruch durch einen erneuten Lockdown.

Was die verschiedenen Vereine und Sportler im weiteren Verlauf der Sendung noch so erlebt haben, schaust du dir am besten gleich selbst an. Du kannst dir alle Folgen gratis auf der Webseite der Sportschau anschauen. Von uns gibt’s jedenfalls eine klare Empfehlung: Denn in “No Sports!?”können die Betroffenen mal offen und ehrlich erzählen, was sie bewegt.

Natürlich fühlen auch wir mit all denjenigen mit, die aufgrund der Pandemie keinen Sport im Verein treiben konnten. Denn wir finden: Der Sport ist für unsere Gesellschaft elementar wichtig. Zudem macht Sport in Gesellschaft einfach mehr Spaß:



Corona, Sportvereine, Dokumentation

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